Mühlbach am Hochkönig
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | St. Johann im Pongau (JO) |
| Fläche: | 51,50 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 48' N, 13° 02' O |
| Höhe: | 854 m ü. A. |
| Einwohner: | 1.534 (Volkszählung 2011) |
| Postleitzahl: | 5505 |
| Vorwahl: | 0 64 67 |
| Gemeindekennziffer: | 5 04 15 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 2 Katastralgemeinden: Mühlbach am Hochkönig, Schlöglberg |
| Gemeindeamt: | Mühlbach 251 5505 Mühlbach am Hochkönig |
| Offizielle Website: | muehlbach.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Johann Koblinger (ÖVP) |
| Gemeinderat (2009): | 17 Mitglieder: 10 SPÖ, 7 ÖVP |
Mühlbach am Hochkönig ist eine in Nachbarschaft zur Stadt Bischofshofen liegende Ortsgemeinde mit 1.628 Einwohnern im Pongau am Fuße des Hochkönigmassivs.
Geografie
Geografische Lage
Dienten liegt südöstlich des Hochkönigsmassivs an der B 164, der Hochkönig Straße. Von Westen bz.w Nordwesten strömen mehrere Bäche ins Ortsgebiet, wo sie als Mühlbach (Mühlbach am Hochkönig) nach Mitterberghütten das Gemeindegebiet verlassen.
Nachbargemeinden
Im Westen Dienten, im Süden St. Veit im Pongau, im Südosten Sankt Johann im Pongau und im Osten Bischofshofen.
Geschichte
1350 wurde mit dem Namen „Mulpach“ der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Bereits vor viertausend Jahren war Mühlbach schon ein bedeutender Bergbauort. Ohne bekannten Grund wurde jedoch der Abbau von Kupfererz plötzlich eingestellt und geriet in Vergessenheit. Durch Zufall wurde 1827 die Mitterberger Kupferlagerstätte wieder entdeckt. Nahe dem heutigen Hochkeilhaus wurde in einem Bachbett ein glänzendes, gelbes Stück Kupfererz, das anfangs für Gold gehalten wurde, gefunden. Daraufhin begann in Mühlbach am Hochkönig der neuzeitliche Kupferbergbau mit der Öffnung des Maria-Hilf-Stollens. Auf Grund der Weltwirtschaftskrise und des Börsenkraches von 1929 wurde der Bergbau 1931 eingestellt. Bis 1938 ruhte er und ging nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland abermals in Betrieb. 1977 wurde der Bergbau endgültig eingestellt. Ein Jahr nach der Stilllegung des Bergbaues wurde ein Schigebiet am Schneeberg errichtet. Mühlbach entwickelte sich daraufhin vom Bergbauort zum beliebten Urlaubsort und lebt heute vom Fremdenverkehr.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
- Theatergruppe Mühlbach
Museen
Bergbaumuseum und Schaustollen
- Hauptartikel: Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach am Hochkönig
Das Museum führt durch die Geschichte vom prähistorischen Bergbau in Mühlbach am Hochkönig bis in die Neuzeit. Das Bergbaumuseum und der angeschlossene Schaustollen können von Mai bis Oktober während der regulären Öffnungszeiten (Donnerstag bis Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Schaustollenführung jeweils um 16.00 Uhr, Ausgangspunkt Museum) besichtigt werden. Sonderführungen sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gruppen ab ca. 10 Personen nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.
Musik
Bauwerke
Pfarrkirche zum Hl. Sebastian
- Hauptartikel: Pfarrkirche zum Hl. Sebastian
Bereits 1520 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Der Bauernaufstand und der Geldmangel verhinderten die Fertigstellung. Erst im Jahre 1637 wurde der Bau abgeschlossen. Die Kirche war eine Filialkirche der Pfarre Bischofshofen. Sie wurde dem heiligen Sebastian geweiht. 1783 wurde ein eigener Friedhof genehmigt. Bis dahin wurden die Toten in Bischofshofen bestattet.
Kulturzentrum Knappenheim
Das Knappenheim besteht seit 1952 und ist eines der ältesten Kulturzentren des Pongaues. Der Saal mit Bühne, Theatergarderobe, Foyer, Schank und Küche steht für jede Art von Veranstaltungen wie Hochzeiten, Konzerte, Theateraufführungen, Firmen- und Jubiläumsfeiern zur Verfügung.
Sport
- Eislaufen: Natur-Eislaufplatz mit Flutlicht bei der Volksschule in Mühlbach am Hochkönig
- Geführte Schneeschuhwanderungen
- Snowpark Living Room für Genussskifahrer, Freestyler und Sonnenhungrige
- Die Urlaubsregion Hochkönigs Bergreich Maria Alm - Dienten - Mühlbach umfasst auch mehrere Liftanlagen und gehört zu Salzburger Sportwelt Ski Amadé.
- Gespurte Langlaufloipen
- 150 km Wanderwege
- Eisstockbahn
- Flugsport-Drachenfliegen
- Freibad
- Rodelbahnen
- Tennis- und Freizeitplätze
Wirtschaft und Infrastruktur
Unterkunft
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Josef „Sepp Bubi“ Bradl (* 8. Jänner1918 in Wasserburg am Inn, Bayern; † 3. März 1982 in Mühlbach am Hochkönig) war ein österreichischer Skispringer und Sprungtrainer.
Bildergalerie
Quellen
- Homepage der Gemeinde Mühlbach am Hochkönig
- Homepage des Tourismusverbandes Mühlbach am Hochkönig
Weblinks
| Städte und Gemeinden im Pongau | |
|
Stadtgemeinden:
Bischofshofen ∙
Radstadt ∙
St. Johann im Pongau ∙ | |
