Wetter im Sommer 2025: Unterschied zwischen den Versionen
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Am Dienstag, den [[8. Juli]] erreichte der Pegelstand der [[Salzach]] von 3,8 Meter. Die Stadtverwaltung sperrte aus Sicherheitsgründen die [[Radunterführungen in der Stadt Salzburg|Radunterführungen]] entlang des Flusses. Aufgrund des erhöhten Wasserstandes der Salzach wegen des Dauerregens seit Sonntag mussten außerdem die Schleusen diverser [[Wasserkraftwerke an der Salzach|Salzachkraftwerke]] geöffnet worden. Darunter das [[Flusskraftwerk Gamp]], [[Flusskraftwerk Sohlstufe Hallein]], [[Flusskraftwerk Urstein]] (teilweise) und [[Flusskraftwerk Sohlstufe Lehen]]. Dennoch besteht laut aktueller Lageeinschätzung keine Gefahr von Überflutungen. Eine Wetterbesserung ab Mittwoch ist in Sicht. Laut dem [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienst des Landes Salzburg]] betrug der Pegelstand an der Salzach am Vormittag bei der [[Karolinenbrücke]] 4,30 Meter.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/pegelstand-salzach-regenfaellen-meldegrenze-181089853 www.sn.at], 8. Juli 2025</ref><ref>[[InfoMediaWorx]], Facebook, 8. Juli 2025 am Vormittag</ref><ref>[https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen-2025/radunterfuehrungen-entlang-der-salzach-gesperrt www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen-2025]</ref> | Am Dienstag, den [[8. Juli]] erreichte der Pegelstand der [[Salzach]] von 3,8 Meter. Die Stadtverwaltung sperrte aus Sicherheitsgründen die [[Radunterführungen in der Stadt Salzburg|Radunterführungen]] entlang des Flusses. Aufgrund des erhöhten Wasserstandes der Salzach wegen des Dauerregens seit Sonntag mussten außerdem die Schleusen diverser [[Wasserkraftwerke an der Salzach|Salzachkraftwerke]] geöffnet worden. Darunter das [[Flusskraftwerk Gamp]], [[Flusskraftwerk Sohlstufe Hallein]], [[Flusskraftwerk Urstein]] (teilweise) und [[Flusskraftwerk Sohlstufe Lehen]]. Dennoch besteht laut aktueller Lageeinschätzung keine Gefahr von Überflutungen. Eine Wetterbesserung ab Mittwoch ist in Sicht. Laut dem [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienst des Landes Salzburg]] betrug der Pegelstand an der Salzach am Vormittag bei der [[Karolinenbrücke]] 4,30 Meter.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/pegelstand-salzach-regenfaellen-meldegrenze-181089853 www.sn.at], 8. Juli 2025</ref><ref>[[InfoMediaWorx]], Facebook, 8. Juli 2025 am Vormittag</ref><ref>[https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen-2025/radunterfuehrungen-entlang-der-salzach-gesperrt www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen-2025]</ref> | ||
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In der Nacht von Montag auf Dienstag verschüttete eine Mure die [[B 164 Hochkönig Straße]]. Nach zwei Stunden konnten die 15 Feuerwehrkräfte ihren Einsatz beenden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mure-b164-bischofshofen-181090171 www.sn.at], 8. Juli 2025</ref> In den [[Zentralalpen]] lag zwischen zehn ([[Hannoverhaus]] 2 565 [[m ü. A.]]) und 25 Zentimeter Neuschnee. Bei der [[Kürsingerhütte]] auf 2 558 m ü. A. im [[Obersulzbachtal]] hatte es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und Dienstag bestimmte ein heftiger Schneesturm das Wettergeschehen. Eine letzte Messung vom [[Hohen Sonnblick]] auf über 3 000 Metern ergab gar einen Spitzenwert von 25 Zentimetern. Der extreme Wind beeinflusse und erschwere die Messungen allerdings. Ab Samstag, [[12. Juli]], soll der Sommer dann in gemäßigter Form, mit Temperaturen um die 25 Grad, wieder zurückkehren.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wintereinbruch-juli-weihnachtslieder-sommerhits-oesterreichs-berghuetten-181106329 www.sn.at]</ref> | In der Nacht von Montag auf Dienstag verschüttete eine Mure die [[B 164 Hochkönig Straße]]. Nach zwei Stunden konnten die 15 Feuerwehrkräfte ihren Einsatz beenden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mure-b164-bischofshofen-181090171 www.sn.at], 8. Juli 2025</ref> In den [[Zentralalpen]] lag zwischen zehn ([[Hannoverhaus]] 2 565 [[m ü. A.]]) und 25 Zentimeter Neuschnee. Bei der [[Kürsingerhütte]] auf 2 558 m ü. A. im [[Obersulzbachtal]] hatte es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und Dienstag bestimmte ein heftiger Schneesturm das Wettergeschehen. Eine letzte Messung vom [[Hohen Sonnblick]] auf über 3 000 Metern ergab gar einen Spitzenwert von 25 Zentimetern. Der extreme Wind beeinflusse und erschwere die Messungen allerdings. Ab Samstag, [[12. Juli]], soll der Sommer dann in gemäßigter Form, mit Temperaturen um die 25 Grad, wieder zurückkehren.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wintereinbruch-juli-weihnachtslieder-sommerhits-oesterreichs-berghuetten-181106329 www.sn.at]</ref> | ||
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Version vom 27. Juli 2025, 12:29 Uhr
Der Artikel Wetter im Sommer 2025 dokumentiert Ereignisse in Bezug auf das Wetter.
Juni
Spät, aber doch erreichte Österreich in der zweiten Hälfte des Juni 2025 die erste Hitzewelle mit Temperaturen über 30 °C.
Juli
Nach einer längeren Zeit der Hitze mit Temperaturen über +30 °C kam es am Sonntagnachmittag, den 6. Juli, zu einem Wettersturz von +25 °C auf +15 °C, begleitet von heftigen Unwettern im Land Salzburg. Bereits seit Samstagabend, 5. Juli, kämpften die Einsatzkräfte im Pinzgau kämpfen aufgrund der starken Niederschläge und Gewitter auch mit Murenabgängen - konkret in den beiden Gemeinden Niedernsill und Rauris. So hatte eine Mure die L 112 Rauriser Landesstraße kurzzeitig unpassierbar gemacht.[1]
Am Dienstag, den 8. Juli erreichte der Pegelstand der Salzach von 3,8 Meter. Die Stadtverwaltung sperrte aus Sicherheitsgründen die Radunterführungen entlang des Flusses. Aufgrund des erhöhten Wasserstandes der Salzach wegen des Dauerregens seit Sonntag mussten außerdem die Schleusen diverser Salzachkraftwerke geöffnet worden. Darunter das Flusskraftwerk Gamp, Flusskraftwerk Sohlstufe Hallein, Flusskraftwerk Urstein (teilweise) und Flusskraftwerk Sohlstufe Lehen. Dennoch besteht laut aktueller Lageeinschätzung keine Gefahr von Überflutungen. Eine Wetterbesserung ab Mittwoch ist in Sicht. Laut dem Hydrographischen Dienst des Landes Salzburg betrug der Pegelstand an der Salzach am Vormittag bei der Karolinenbrücke 4,30 Meter.[2][3][4]
In der Nacht von Montag auf Dienstag verschüttete eine Mure die B 164 Hochkönig Straße. Nach zwei Stunden konnten die 15 Feuerwehrkräfte ihren Einsatz beenden.[5] In den Zentralalpen lag zwischen zehn (Hannoverhaus 2 565 m ü. A.) und 25 Zentimeter Neuschnee. Bei der Kürsingerhütte auf 2 558 m ü. A. im Obersulzbachtal hatte es 20 Zentimeter Neuschnee gegeben und Dienstag bestimmte ein heftiger Schneesturm das Wettergeschehen. Eine letzte Messung vom Hohen Sonnblick auf über 3 000 Metern ergab gar einen Spitzenwert von 25 Zentimetern. Der extreme Wind beeinflusse und erschwere die Messungen allerdings. Ab Samstag, 12. Juli, soll der Sommer dann in gemäßigter Form, mit Temperaturen um die 25 Grad, wieder zurückkehren.[6]
Es folgten einige "trockene" Tage, 18., 19. und 20. Juli sogar warme bis heiße Tage. Allerdings hielt sich die Wärme auf den Bergen "in Grenzen". Laut Webcam Törlkopf oberhalb des Fuscher Törls an der Großglockner Hochalpenstraße lagen die Temperaturen an diesen drei Tagen zwischen +9 °C und +15 °C. Dann aber kam eine Schlechtwetterperiode, die sich bis um den 30. Juli über Salzburg hielt. Am 23. Juli war es nach starken Gewittern abends in mehreren Pinzgauer Gemeinden zu Murenabgängen gekommen, etwa in St. Georgen, in Bruck an der Glocknerstraße und in Taxenbach.[7]
Bildergalerie
Bild 1: Temperaturdaten Juni von Petes Hobby-Wetterstation Neumarkt am Wallersee
Quellen
Wetter: Überblick über das Wetter im Land Salzburg – Gewitter – Muren – Unwetter
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