Georg Stadler (Lehrer): Unterschied zwischen den Versionen
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Als nebenbeschäftigter Lehrer war er von [[1964]] bis [[1969]] auch an der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Kleßheim]] tätig. | Als nebenbeschäftigter Lehrer war er von [[1964]] bis [[1969]] auch an der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Kleßheim]] tätig. | ||
Von [[1967]] bis [[1970]] absolvierte er an der [[Universität Salzburg]] ein Doktoratstudium, in dem er vor allem Vorlesungen aus Berufspädagogik, Jugendsoziologie und Arbeitspsychologie hörte (1970 Dr. phil.). Seine Dissertation behandelte die kulturgeschichtliche Entwicklung des Salzburger [[Fremdenverkehr]]s<ref>Titel war | Von [[1967]] bis [[1970]] absolvierte er an der [[Universität Salzburg]] ein Doktoratstudium, in dem er vor allem Vorlesungen aus Berufspädagogik, Jugendsoziologie und Arbeitspsychologie hörte (1970 Dr. phil.). Seine Dissertation behandelte die kulturgeschichtliche Entwicklung des Salzburger [[Fremdenverkehr]]s<ref>Titel war "[[Salzburger Kulturgeschichte|Kulturgeschichte]] des [[Salzburger Fremdenverkehr]]s vom [[Mittelalter]] bis [[1903]]“</ref>; sie erschien in erweiterter Form unter dem Titel "Von der Kavalierstour zum Sozialtourismus“ ([[1975]]) und wurde mit dem [[Franz-Triendl-Preis]] der [[Salzburger Handelskammer]] ausgezeichnet. Nach seiner Promotion hielt Stadler als Lehrbeauftragter im Hochschullehrgang der Universität Salzburg für Fremdenverkehrsverwaltung, Fremdenverkehrswerbung und Kongresswesen noch bis [[1987]] Vorlesungen über die Geschichte des Fremdenverkehrs. Auch in den Fremdenführerlehrgängen des [[WIFI|Wirtschaftsförderungsinstituts]] war Stadler ein begehrter Vortragender. | ||
[[1974]] kam er an das Berufspädagogische Institut des Bundes in Salzburg. Diesem stand er schließlich als Abteilungsleiter bis zu seiner am [[1. Oktober]] [[1982]] erfolgten Pensionierung vor. | [[1974]] kam er an das Berufspädagogische Institut des Bundes in Salzburg. Diesem stand er schließlich als Abteilungsleiter bis zu seiner am [[1. Oktober]] [[1982]] erfolgten Pensionierung vor. | ||
An der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie des Bundes]] in Salzburg hielt er von 1972 bis 1982 Vorlesungen über | An der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie des Bundes]] in Salzburg hielt er von 1972 bis 1982 Vorlesungen über "Salzburger Landesgeschichte". | ||
Stadler war unter anderem Obmann der Elternvereinigung von [[Taxham]], Initiator der Sektion für berufsbildende Schulen des Landesverbandes der Elternvereine, Mitglied des Kollegiums des [[Landesschulrat]]es, Schriftführer (seit 1965) und Vizepräsident (seit 1970) des [[Salzburger Museumsverein]]s, Mitglied des Verwaltungsrates des [[SMCA|Salzburger Museums Carolino-Augusteum]] sowie Mitglied des Präsidiums des [[Salzburger Stadtverein]]s, dessen Schriftenreihe | Stadler war unter anderem Obmann der Elternvereinigung von [[Taxham]], Initiator der Sektion für berufsbildende Schulen des Landesverbandes der Elternvereine, Mitglied des Kollegiums des [[Landesschulrat]]es, Schriftführer (seit 1965) und Vizepräsident (seit 1970) des [[Salzburger Museumsverein]]s, Mitglied des Verwaltungsrates des [[SMCA|Salzburger Museums Carolino-Augusteum]] sowie Mitglied des Präsidiums des [[Salzburger Stadtverein]]s, dessen Schriftenreihe "Kulturgut der Heimat" und Führungsprogramme er betreute. Seine Bemühungen war es vor allem zu danken, dass [[Johann Michael Sattler]]s monumentales [[Sattler-Panorama|Salzburg-Panorama]] in der Vorhalle des [[Grand Café Winkler|Grand Cafés Winkler]] aufgestellt wurde. | ||
Als praktischer Pädagoge war Stadler ein Meister in der Kunst, auch schwierige Inhalte wissenschaftlicher Veröffentlichungen für den Lehrbetrieb aufzubereiten. Besonders geschätzt waren seine Stadtführungen und Studienfahrten. Er gab Kunst- und Kirchenführer heraus und schrieb viele Zeitschriftenartikel. | Als praktischer Pädagoge war Stadler ein Meister in der Kunst, auch schwierige Inhalte wissenschaftlicher Veröffentlichungen für den Lehrbetrieb aufzubereiten. Besonders geschätzt waren seine Stadtführungen und Studienfahrten. Er gab Kunst- und Kirchenführer heraus und schrieb viele Zeitschriftenartikel. | ||