Wagner (Baumeister): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Fritz Wagner]] (* 18..; † [[2. Oktober]] [[1922]]) war Salzburger Stadtbaumeister.<ref>[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Todesanzeige]] für Fritz Wagner, in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19230006&zoom=2&seite=00000133  63 (1923), 133]</ref>
 
[[Fritz Wagner]] (* 18..; † [[2. Oktober]] [[1922]]) war Salzburger Stadtbaumeister.<ref>[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Todesanzeige]] für Fritz Wagner, in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19230006&zoom=2&seite=00000133  63 (1923), 133]</ref>
  
=== Franz Wagner ===
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=== Franz Wagner senior ===
Stadtbaumeister [[Franz Wagner (senior)|Franz Wagner sen.]] gründete im Jahr [[1902]] ein Bauunternehmen, das – mit jeweils wechselnden Rechtsformen auf unterschiedlichen Standorten – seitdem besteht und heute mit dem Namen [[Wagner-Partner Consulting GmbH]] firmiert.<ref name= " Firmendarstellung " > [http://wagner-partner.at/die-geschichte-der-firma-wagner Die Geschichte der Firma Wagner]</ref>
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Stadtbaumeister [[Franz Wagner senior]] gründete im Jahr [[1902]] ein Bauunternehmen, das – mit jeweils wechselnden Rechtsformen auf unterschiedlichen Standorten – seitdem besteht und heute mit dem Namen [[Wagner-Partner Consulting GmbH]] firmiert.<ref name= " Firmendarstellung " > [http://wagner-partner.at/die-geschichte-der-firma-wagner Die Geschichte der Firma Wagner]</ref>
  
Stadtbaumeister Franz Wagner sen. war einer der wesentlichen Begründer der Altstadtsanierung von Salzburg. Zahlreiche große Renovierungen an der [[Alte Residenz|alten Fürsterzbischöflichen Residenz]], des [[Neue Residenz|Neugebäudes]], an der [[Kollegienkirche]], der [[Alte Universität|alten Universität]], des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]] und zahlreiche Bürgerhäuser sind mit seinem Namen verbunden. Auch große Neubauten wie das [[Collegium Benedictinum (Gebäude)|Kolleg St. Benedikt]] in der  [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]], das Gymnasium für Mädchen der [[Ursulinen]], die Großgaststätte [[Sternbräu]], Industrieanlagen und kirchliche Neubauten sowie zahlreiche Geschäftsneuerrichtungen zeugen von seinem Schaffen.<ref name= " Firmendarstellung " />
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Stadtbaumeister Franz Wagner senior war einer der wesentlichen Begründer der Altstadtsanierung von Salzburg. Zahlreiche große Renovierungen an der [[Alte Residenz|alten Fürsterzbischöflichen Residenz]], des [[Neue Residenz|Neugebäudes]], an der [[Kollegienkirche]], der [[Alte Universität|alten Universität]], des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]] und zahlreiche Bürgerhäuser sind mit seinem Namen verbunden. Auch große Neubauten wie das [[Collegium Benedictinum (Gebäude)|Kolleg St. Benedikt]] in der  [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]], das Gymnasium für Mädchen der [[Ursulinen]], die Großgaststätte [[Sternbräu]], Industrieanlagen und kirchliche Neubauten sowie zahlreiche Geschäftsneuerrichtungen zeugen von seinem Schaffen.<ref name= " Firmendarstellung " />
  
==== Franz Wagner (junior) ====
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Mit seinem Sohn Dipl.-Arch. Stadtbaumeister [[Franz Wagner (junior)|Franz Wagner jun.]] († [[1966]]<ref>Erwähnung Dipl.-Arch. Franz Wagners als Leitenden Komturs ([[1963]]–1966) des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] auf dessen [http://www.oessh.at/index.php?article_id=33 Homepage.]</ref>) wurden etwa um [[1926]] bis [[1930]] zahlreiche neue Planungen eingeleitet. Besonders nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden im Zuge des raschen Wachstums der Stadt zahlreiche neue Industrieprojekte erstellt, wie etwa für die Unternehmen [[Porsche]], [[Paar]] und [[Auto Frey]].<ref name= " Firmendarstellung " />
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Mit seinem Sohn Dipl.-Arch. Stadtbaumeister [[Franz Wagner junior]] († [[1966]]<ref>Erwähnung Dipl.-Arch. Franz Wagners als Leitenden Komturs ([[1963]]–1966) des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] auf dessen [http://www.oessh.at/index.php?article_id=33 Homepage.]</ref>) wurden etwa um [[1926]] bis [[1930]] zahlreiche neue Planungen eingeleitet. Besonders nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden im Zuge des raschen Wachstums der Stadt zahlreiche neue Industrieprojekte erstellt, wie etwa für die Unternehmen [[Porsche]], [[Paar]] und [[Auto Frey]].<ref name= " Firmendarstellung " />
  
 
Insbesondere im kirchlichen Bauschaffen konnten viele neue Kirchenanlagen wie die [[Pfarrkirche zu Ehren des Herzens Mariä|Pfarrkirche Taxham]], [[Pfarrkirche zur hl. Erentrudis|Pfarrkirche Herrnau]], [[Stadtpfarre Salzburg-St. Paul|St. Paul]], [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Aigen]] und der [[Pallottiner]] aufgebaut werden. Große Generalrenovierungen wurden im [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], im [[Franziskanerkloster]], im [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]] und im Bereich der alten Universität durchgeführt. Die Neuerrichtung der Universität brachte große Aufträge im Bereich der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|theologischen]] und der [[Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg|juridischen]] Fakultät mit sich. Auch beim Neubau des [[Großes Festspielhaus|neuen Festspielhauses]] wurde mitgearbeitet. Wesentliche Geschäftserneuerungen in der [[Altstadt]] wurden durchgeführt.<ref name= " Firmendarstellung " />
 
Insbesondere im kirchlichen Bauschaffen konnten viele neue Kirchenanlagen wie die [[Pfarrkirche zu Ehren des Herzens Mariä|Pfarrkirche Taxham]], [[Pfarrkirche zur hl. Erentrudis|Pfarrkirche Herrnau]], [[Stadtpfarre Salzburg-St. Paul|St. Paul]], [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Aigen]] und der [[Pallottiner]] aufgebaut werden. Große Generalrenovierungen wurden im [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], im [[Franziskanerkloster]], im [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]] und im Bereich der alten Universität durchgeführt. Die Neuerrichtung der Universität brachte große Aufträge im Bereich der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|theologischen]] und der [[Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg|juridischen]] Fakultät mit sich. Auch beim Neubau des [[Großes Festspielhaus|neuen Festspielhauses]] wurde mitgearbeitet. Wesentliche Geschäftserneuerungen in der [[Altstadt]] wurden durchgeführt.<ref name= " Firmendarstellung " />

Version vom 2. Mai 2021, 08:31 Uhr

Die Familie Wagner eine alteingesessene Familie in der Stadt Salzburg, aus der eine Reihe von Baumeister, Stadtbaumeister sowie die Baufirmen Gebrüder Wagner und Wagner-Partner Consulting GmbH stammen.

Familienmitglieder

Aus dieser Familie stammen unter anderem folgende Personen:

Adalbert Wagner

Adalbert Wagner (* 18..) gründete im Jahr 1867 ein Bauunternehmen in der Stadt Salzburg und wurde deren Stadtbaumeister.[1]

Richard Wagner

Richard Wagner (* 20. Jänner 1874; † 29. November 1943), Adalbert Wagners Sohn, war Baumeister und Gesellschafter der Firma Gebrüder Wagner, Baugesellschaft. Er trat 1899 in die väterliche Firma ein. Nach eigenen Entwürfen baute er neu bzw. um: Mayr & Neumayer, Max Gehmacher, Küchengeschäft und Lagerhaus Gebr. Roittner, Guggenthaler Bierstübl, die Häuser Markus-Sittikus-Straße 19, 21 und 23 u. v. a.. Für den Zweig Salzburg des Deutschen Alpenvereins, dessen Baureferent er 36 Jahre lang war, schuf er die Erweiterungsbauten des Zittelhauses am Hohen Sonnblick, Kürsingerhütte, Zeppezauerhaus, Carl-von-Stahl-Haus und Söldenhütte. Er war Ehrenmitglied der Salzburger Liedertafel.[1]

Fritz Wagner

Fritz Wagner (* 18..; † 2. Oktober 1922) war Salzburger Stadtbaumeister.[2]

Franz Wagner senior

Stadtbaumeister Franz Wagner senior gründete im Jahr 1902 ein Bauunternehmen, das – mit jeweils wechselnden Rechtsformen auf unterschiedlichen Standorten – seitdem besteht und heute mit dem Namen Wagner-Partner Consulting GmbH firmiert.[3]

Stadtbaumeister Franz Wagner senior war einer der wesentlichen Begründer der Altstadtsanierung von Salzburg. Zahlreiche große Renovierungen an der alten Fürsterzbischöflichen Residenz, des Neugebäudes, an der Kollegienkirche, der alten Universität, des Schlosses Mirabell und zahlreiche Bürgerhäuser sind mit seinem Namen verbunden. Auch große Neubauten wie das Kolleg St. Benedikt in der Benediktiner-Erzabtei St. Peter, das Gymnasium für Mädchen der Ursulinen, die Großgaststätte Sternbräu, Industrieanlagen und kirchliche Neubauten sowie zahlreiche Geschäftsneuerrichtungen zeugen von seinem Schaffen.[3]

Franz Wagner junior

Mit seinem Sohn Dipl.-Arch. Stadtbaumeister Franz Wagner junior († 1966[4]) wurden etwa um 1926 bis 1930 zahlreiche neue Planungen eingeleitet. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Zuge des raschen Wachstums der Stadt zahlreiche neue Industrieprojekte erstellt, wie etwa für die Unternehmen Porsche, Paar und Auto Frey.[3]

Insbesondere im kirchlichen Bauschaffen konnten viele neue Kirchenanlagen wie die Pfarrkirche Taxham, Pfarrkirche Herrnau, St. Paul, Aigen und der Pallottiner aufgebaut werden. Große Generalrenovierungen wurden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, im Franziskanerkloster, im Kapuzinerkloster und im Bereich der alten Universität durchgeführt. Die Neuerrichtung der Universität brachte große Aufträge im Bereich der theologischen und der juridischen Fakultät mit sich. Auch beim Neubau des neuen Festspielhauses wurde mitgearbeitet. Wesentliche Geschäftserneuerungen in der Altstadt wurden durchgeführt.[3]

Peter Wagner

Stadtbaumeister KommR Ing. Peter Franz Wagner (* 20. Jänner 1936[5][6]), Sohn von Franz Wagner jun., leitete von 1967 bis 1999 das Unternehmen.[3]

Thomas Wagner

1999 gründete Ing. Thomas Wagner die Stadtbaumeister Wagner + Partner Consulting Ges.m.b.H. und setzte somit die Familientradition in vierten Generation fort.[3]

Axel Wagner

Aus dieser Familie stammt auch der ehemalige Landesbaudirektor Axel Wagner (* 1939), ein (weiterer) Enkel des Stadtbaumeisters Franz Wagner sen.[7]

Quellen