Heinz Baron v. Löwenstern: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Heinz Baron v. Löwenstern''' a.d. Hs. Rösthof (* [[25. April]] [[1923]] in  Potsdam, [[Deutschland]], † [[1. August]] [[2012]] in [[Ainring]], [[Deutschland]])stammte aus der Familie der Barone v. [[Löwenstern]], die seit der zweiten Hälfte des   [[19. Jahrhundert]]s auch in der [[Tennengau]]er Marktgemeinde [[Oberalm]] in der   [[Villa Löwenstern]] ansässig ist.  
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'''Heinz Baron v. Löwenstern''' v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof (* [[25. April]] [[1923]] in  Potsdam, [[Deutschland]]; † [[1. August]] [[2012]] in [[Ainring]], [[Deutschland]]) stammte aus der Familie Baron v, [[Löwenstern]] von Rigemann aus dem Hause Rösthof mit Ursprung in [[Estland]] im Baltikum. Seit der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s sind sie auch in der [[Tennengau]]er Marktgemeinde [[Oberalm]] ansässig. Im Jahr 1870 wurde die [[Freiherr v. Löwenstern`schen Marmor-Waaren-Fabriken|Freiherr v. Löwenstern'schen Glas-Marmor-Fabriken]] ''zu Oberalm'' gegründet.
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== Herkunft ==
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Die Familie der Barone v. Löwenstern v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof sind deutsch-baltischen Adelsgeschlechts. Eine Kaufmanns- und Gutsbesitzerfamilie aus Estland. Sie findet ihren Ursprung im Jahr [[1387]]. Eingetragen unter Nr. 78 im Ritterhaus zu Riga. Zu den Besitztümern der Familie in Estland, Baltikum, zählten unter anderem die Güter Walküll, Jendel, Forell, Rasik, Campen, Pikwa, Wechmut und Allafer in einer Größenordnung von ca. 29 000 ha. Im Jahr 1820 veräußerte sein Ur-Ur-Großvater [[Georg Heinrich Baron v. Löwenstern]] aus dem Hause Rösthof (* 23. November 1786 in Reval; † 20. September 1856 in Kiel), verheiratet mit Adelaide Laura Tugendreich, geborene Gräfin von Schimmelmann aus dem Hause Lindenbourg, seine Güter in Estland und zog zusammen mit seiner Familie nach [[Dänemark]] ins Herrenhaus Hellebek bei Helsingör auf Seeland und der Villa Seelust bei Kopenhagen.
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Reichsadel durch Kaiser Maximilian II, urkundlich [[1537]]. Aufnahme in den schwedischen Adelsstand durch Königin Christine von Schweden am [[14. November]] [[1650]], eingetragen unter Nr. 741 im Ritterhaus zu Stockholm. Aufnahme in den dänischen Adelsstand durch offenen Brief des Dänischen Königs vom [[8. Juni]] [[1827]] in Kopenhagen. In Österreich und Preußen erfolgte die Anerkennung und Eintragung bei Siebmacher für Österreich-Salzburg, Schleswig-Holstein, Deutschland und Schlesien. Preußische Adelsanerkennung des Barontitels durch Heroldamtsreskript Berlin am 30. März 1868. Am 5. Jänner 1923 wurde die Familie Baron v. Löwenstern von der Deutschen Adelsgenossenschaft in die EDDA "''Eisernes Buch Deutschen Adels Deutscher Art''" unter der Nr. 144 eingetragen.
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== Eltern ==
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Er war der Sohn von [[Georg Hermann Christian Adelbert Baron v. Löwenstern]] (* [[31. März]] [[1881]] in Kiel; † [[9. August]] 1956 in Potsdam) und Auguste Charlotte, geborene von Teichman und Logischen (* [[9. November]] [[1882]] auf Gut Bredow in Bredow (Osthavelland); † [[8. Jänner]] [[1988]] in Schleswig). Sie hatten vier Kinder: Gerda, Heinz, Ludolf, Manfred. Sein Vater war Gutsbesitzer, u. a. Gut Hellebek bei Kopenhagen, Villa Löwenstern in Potsdam und dem Anwesen [[Villa Löwenstern]] in Oberalm. Studium der Rechtswissenschaften in Lausanne, Freiburg und Leipzig. Jurist, Regierungs-Assessor und ORegRat. Rittmeister der Reserve im Husaren-Regiment "Kaiser-Franz-Josef von Österreich und König von Ungarn" in Schleswig. Mitbesitzer und Direktor des gräflich Schimmelmann'schen Fideikommis. Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. und Eisernes Kreuz I. Klasse des königlich-preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Hamburger Hanseaten Kreuz, Österr. Militär-Verdienst-Kreuz, Ehrenkreuz für Frontkämpfer, Deutsches Verdienstkreuz in Silber und in Gold, Olympia-Ehrenzeichen II. Klasse. Am 16. August 1913 wurde er vom späteren General-Feldmarschall von Hindenburg zum Ehrenritter des Johanniter-Ordens geschlagen.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Arved Georg '''Heinz'''  Baron v. Löwenstern heiratete am 27. September 1947 in der St.-Nikolai-Kirche zu Flensburg Gertrude Christine Anna (geb. Jäger in Frankfurt am Main, * 4. Mai 1925, † 24. November 1995 in Oberalm). Sie hatten zwei Söhne: [[Arved v. Löwenstern|Arved]], geboren 1952 in Kiel, und [[Ludolf v. Löwenstern|Ludolf]], geboren 1956 in Kiel. Baron {{PAGENAME}} war Gutsbesitzer und Unternehmer, Oberleutnant zur See a. D. (Crew V/41), Ing. für Hochbau, Dipl. Ing. für Architektur und Unternehmer.
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Arved Georg Heinz Baron v. Löwenstern heiratete am [[27. September]] [[1947]] in der St.-Nikolai-Kirche in Flensburg Gertrude Christine Anna (geborene Jäger in Frankfurt am Main, * [[4. Mai]] [[1925]]; [[24. November]] [[1995]] in Oberalm). Sie hatten zwei Söhne: [[Arved Baron v. Löwenstern|Arved]], geboren 1952 in Kiel, und [[Ludolf Baron v. Löwenstern|Ludolf]], geboren 1956 in Kiel. Heinz Baron v. Löwenstern war Gutsbesitzer, Mäzen, Oberleutnant zur See a. D. (Crew V/41), Ing. für Hochbau, Dipl. Ing. für Architektur und Unternehmer.
 
 
=== Eltern ===
 
Er war der Sohn von Baron Georg Hermann Christian Adelbert  v. Löwenstern (* [[31. März]] [[1881]] in Kiel, † [[9. August]] 1956 in Potsdam) und Auguste Charlotte, geb. v. Teichman u. Logischen (* [[9. November]] [[1882]] auf Gut Bredow in Bredow (Osthavelland), † [[8. Jänner]] [[1988]] in Schleswig). Sie hatten vier Kinder: Gerda, Heinz, Ludolf, Manfred. Sein Vater war Gutsbesitzer, u.a. Gut Hellebek bei Kopenhagen, Villa Löwenstern in Potsdam und Anwesen Villa Löwenstern in Oberalm bei Salzburg. Studium der Rechtswissenschaften in Lausanne, Freiburg und Leipzig. Jurist, Regierungs-Assessor und ORegRat. Rittmeister d. R. im Husaren-Regiment „Kaiser-Franz-Josef von Österreich und König von Ungarn“ in Schleswig. Mitbesitzer und Direktor des gräflich Schimmelmann`schen Fideikommis. Auszeichnungen: EK II und EK I. Rr d. Kgl. preuß. HausO v. Hohenzollern m. Schwertern, Hamburger Hanseaten Kreuz, Österr. Militär-Verdienst-Kreuz, Ehrenkreuz für Frontkämpfer, Deutsches Verdienstkreuz in Silber und in Gold, Olympia-Ehrenzeichen II. Klasse. Am 16.08.1913 wurde er vom späteren General-Feldmarschall v. Hindenburg zum Ehrenritter des Johanniter-Ordens geschlagen.  
 
  
 
=== Militärische Karriere ===
 
=== Militärische Karriere ===
Oberleutnant zur See  (Eintritt Mai 1941; Crew V/41): Grundausbildung auf dem Dänholm/Stralsund. Kadettenausbildung/Seekadett auf dem Schlachtschiff Gneisenau. Kanaldurchbruch "Unternehmen Cerberus" im Februar 1942 auf dem Schlachtschiff Gneisenau - zusammen mit dem Schlachtschiff Scharnhorst und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen. U-Boot-Fahrer (U 706 – Kdt. v. Zitzewitz, La Rochelle). Gruppen-Offizier an der U-Torpedoschule in Mürwik/Flensburg, U-Torpedolehrer UTO. Erster Ordonnanz-Offizier im Auffangstab. Adjutant von Ritterkreuzträger Korvettenkapitän Reinhard Hardegen. Auszeichnungen: EK II als See-Kadett (28.03.1942), Kriegsabzeichen für U-Bootfahrer, Kriegsabzeichen für Minensuch- und U-Bootsjagd.
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Oberleutnant zur See  (Crew V/41): Grundausbildung auf dem Dänholm, Stralsund. Kadettenausbildung und Seekadett auf dem Schlachtschiff Gneisenau. Kanaldurchbruch "Unternehmen Cerberus" im Februar 1942 auf dem Schlachtschiff Gneisenau - zusammen mit dem Schlachtschiff Scharnhorst und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen. U-Boot-Fahrer (U 706 – Kdt. von Zitzewitz, La Rochelle). Gruppen-Offizier an der U-Torpedoschule in Mürwik/Flensburg, U-Torpedolehrer UTO. Erster Ordonnanz-Offizier im Auffangstab. Adjutant von Ritterkreuzträger Korvettenkapitän Reinhard Hardegen. Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. als See-Kadett (28.03.1942), Kriegsabzeichen für U-Bootfahrer, Kriegsabzeichen für Minensuch- und U-Bootsjagd.
  
 
=== Ausbildung und Unternehmertum ===
 
=== Ausbildung und Unternehmertum ===
Studium  an der Staatsbauschule Eckernförde (Abschluss 1950 als Ing. für Hochbau). Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in  Braunschweig (Abschluss 1956 als Diplom-Ingenieur für Architektur). 1950 bis 1958 Tätigkeiten bei Architekt Delz in Möltenort und Schnittger in  Kiel. 1959 bis 1961 bei Architekt Janko in [[Salzburg]]. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Architekt Franz Dorfmann (ehem. Professor an der [[HTL Salzburg]]) gründete er [[1961]] in Salzburg ein Büro für Architektur im Alten [[Bürgerspital]] an der [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)]] , welches er bis zum Erreichen des Alters von 65 Jahren führte. Sein Unternehmen projektierte unter anderem den Bau der [[Mirabell-Wäscherei]], [[Feller-Hosen]]-Fabrik, Lufttechnische Werke Nitsche, [[Kaufhaus Quelle]], div. Fabriken, Tanklager sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Unternehmervillen, den Ausbau der Volksschule und den Neubau des Kindergartens in Oberalm.
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Studium  an der Staatsbauschule Eckernförde (Abschluss 1950 als Ing. für Hochbau). Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in  Braunschweig (Abschluss 1956 als Diplom-Ingenieur für Architektur). 1950 bis 1958 Tätigkeiten bei Architekt Delz in Möltenort und Schnittger in  Kiel. 1959 bis 1961 bei Architekt Janko in der [[Stadt Salzburg]]. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Architekt Franz Dorfmann (ehem. Professor an der [[HTL Salzburg]]) gründete er [[1961]] in Salzburg ein Büro für Architektur im Alten [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] an der [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Pferdeschwemme]], welches er bis zum Erreichen des Alters von 65 Jahren führte. Sein Unternehmen projektierte unter anderem den Bau der [[Mirabell-Wäscherei]], [[Feller-Hosen]]-Fabrik, Lufttechnische Werke Nitsche, [[Kaufhaus Quelle]], diverse Fabriken, Tanklager sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Unternehmervillen, den Ausbau der [[Volksschule Oberalm|Volksschule]] und den Neubau des [[Kindergarten Oberalm|Kindergartens]] in Oberalm.
  
Unternehmer und Gutsbesitzer, u.a. Gut Hellebek/Dänemark und Villa Löwenstern/Oberalm mit diversen Liegenschaften, Grundstücken, Wäldern sowie Fischgewässern, u.a. Alm, Mörtelbach, Mühlbach, Spumbach. Mitbesitzer des gräflich Schimmelmann'schen Fideikommisses. Anteilseigner von Gut Hellebek bei Kopenhagen. Mitbesitzer des Baron Löwenstern Familien Trust. Gründungsmitglied des [[Lions Club Hallein]], Ehrenmitglied des [[Fischereiverein Hallein]], MOV-MOH Marine-Offiziers-Vereinigung und Marine-Offiziers-Hilfe, Ehrenmitglied des [http://www.welt.de/print-wams/article107805/Im-Herzen-fest-verankert.html Freundeskreis der Fregatte HAMBURG].
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Unternehmer und Gutsbesitzer, u. a. Gut Hellebek in Dänemark und [[Villa Löwenstern]] in Oberalm mit diversen Liegenschaften, Grundstücken, Wäldern sowie Fischgewässern, u. a. [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]], [[Moertlbach]], Mühlbach, Spumbach. Mitbesitzer des gräflich Schimmelmann'schen Fideikommisses. Anteilseigner von Gut Hellebek bei Kopenhagen. Mitbesitzer des Baron v. Löwenstern Familien Trust. Gründungsmitglied des [[Lions Club Hallein|Lions Clubs Hallein]], Ehrenmitglied des [[Fischereiverein Hallein]], MOV-MOH Marine-Offiziers-Vereinigung und Marine-Offiziers-Hilfe, Ehrenmitglied des ''Freundeskreis der Fregatte HAMBURG''.<ref>siehe [http://www.welt.de/print-wams/article107805/Im-Herzen-fest-verankert.html Freundeskreis der Fregatte HAMBURG]</ref>
  
Er ist der Verfasser des Familienbuches der Barone v. Löwenstern.  
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Er ist der Verfasser des Familienbuches der Barone v. Löwenstern v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof.  
  
Zusammen mit seiner Ehefrau und seinen beiden Söhnen lebten sie in Schleswig-Holstein. 1960 zogen sie auf das Anwesen in Oberalm bei Salzburg.
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Zusammen mit seiner Ehefrau und seinen beiden Söhnen lebten sie in Schleswig-Holstein. 1960 zogen sie auf das familieneigene Anwesen in Oberalm.
  
Heinz Baron v. Löwenstern ist am 01. August 2012 in der Senioren-Residenz Mozart in Ainring/Obb. im Alter von 89 Jahren und an den Folgen eines Krebsleidens verstorben. Die Trauerfeier fand am [[31. August]] [[2012]] in der [[Pfarrkirche Oberalm]] und der Familien-Grabstätte statt. Die See-Bestattung erfolgte am [[20. September]] [[2012]] vom Marinestützpunkt Kiel aus in der Ostsee am Stollergrund.
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Heinz Baron v. Löwenstern starb am 1. August 2012 in der Senioren-Residenz Mozart in [[Ainring]] in [[Oberbayern]] im Alter von 89 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens. Die Trauerfeier fand am [[31. August]] [[2012]] in der [[Pfarrkirche Oberalm]] und der Familien-Grabstätte statt. Die See-Bestattung erfolgte am [[20. September]] [[2012]] vom Marinestützpunkt Kiel aus in der Ostsee am Stollergrund.
  
== Familie ==
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== Literatur ==
* [[Löwenstern|Familie der Barone v. Löwenstern]]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Genealogisches_Handbuch_des_Adels Genealogisches Handbuch des Adels "Freiherrliche Häuser" Band XIV Seite 274]
* [[Georg Heinrich v. Löwenstern|Baron Georg v. Löwenstern]]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gothaischer_Hofkalender Gothaischer Hofkalender "GOTHA"]
* [[Friedrich v. Löwenstern|Baron Friedrich v. Löwenstern]]
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* [[Ludolf v. Löwenstern|Ludolf Baron v. Löwenstern]]
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== Weblinks ==
* [[Villa Löwenstern]]
 
 
* [http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-alfred-muschg-reist-mit-loewenstern-nach-japan_aid_808850.html Alfred Muschg "Löwenstern"]
 
* [http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-alfred-muschg-reist-mit-loewenstern-nach-japan_aid_808850.html Alfred Muschg "Löwenstern"]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Löwenstern_(Adelsgeschlecht)#Geschichte_in_Estland Löwenstern Adelsgeschlecht]
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* ''Vom einstigen Messinghüttenwerk zur Marmorindustrie Kiefer in Oberalm'' von Dr. Günther Wilhelm, Historiker, Referat für Naturschutzgrundlagen der Landesregierung Salzburg (Internetlink siehe Salzburgwiki-Artikel Löwenstern)
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* ''Vom einstigen Messinghüttenwerk zur Marmorindustrie Kiefer in Oberalm'' von Dr. Günther Wilhelm, Historiker, Referat für Naturschutzgrundlagen der Landesregierung Salzburg (Internetlink siehe SALZBURGWIKI-Artikel Löwenstern)
* {{Quelle SN|25. August 2012 Parte von Heinz Baron von Löwenstern}}
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* {{Quelle SN|25. August 2012 Parte von Heinz Baron v. Löwenstern}}
 
* [http://www.oberalm.at/gemeindeamt/html/220642001_1.pdf www.oberalm.at vom einstigen Messinghüttenwerk zur Marmorindustrie Kiefer in Oberalm]
 
* [http://www.oberalm.at/gemeindeamt/html/220642001_1.pdf www.oberalm.at vom einstigen Messinghüttenwerk zur Marmorindustrie Kiefer in Oberalm]
 
* Ergänzungen von [[Benutzer:Vonloewenstern]]
 
* Ergänzungen von [[Benutzer:Vonloewenstern]]
  
[[Kategorie:Person|Löwenstern, Heinz v.]]
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== Einzelnachweise ==
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Löwenstern, Heinz v.]]  
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<references/>
[[Kategorie:Person (Familie)|Löwenstern, Heinz v.]]
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[[Kategorie:Tennengau|Löwenstern, Heinz v.]]
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{{SORTIERUNG:Löwenstern, Heinz Baron v.}}
[[Kategorie:Oberalm|Löwenstern, Heinz v.]]
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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Unternehmer|Löwenstern, Heinz v.]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]  
[[Kategorie:Zuagroaste|Löwenstern, Heinz v.]]
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[[Kategorie:Person (Familie)]]
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[[Kategorie:Tennengau]]
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[[Kategorie:Oberalm]]
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[[Kategorie:Unternehmer]]
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[[Kategorie:Person (Militär)]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]

Aktuelle Version vom 9. Oktober 2025, 15:02 Uhr

Heinz Baron v. Löwenstern

Heinz Baron v. Löwenstern v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof (* 25. April 1923 in Potsdam, Deutschland; † 1. August 2012 in Ainring, Deutschland) stammte aus der Familie Baron v, Löwenstern von Rigemann aus dem Hause Rösthof mit Ursprung in Estland im Baltikum. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind sie auch in der Tennengauer Marktgemeinde Oberalm ansässig. Im Jahr 1870 wurde die Freiherr v. Löwenstern'schen Glas-Marmor-Fabriken zu Oberalm gegründet.

Herkunft

Die Familie der Barone v. Löwenstern v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof sind deutsch-baltischen Adelsgeschlechts. Eine Kaufmanns- und Gutsbesitzerfamilie aus Estland. Sie findet ihren Ursprung im Jahr 1387. Eingetragen unter Nr. 78 im Ritterhaus zu Riga. Zu den Besitztümern der Familie in Estland, Baltikum, zählten unter anderem die Güter Walküll, Jendel, Forell, Rasik, Campen, Pikwa, Wechmut und Allafer in einer Größenordnung von ca. 29 000 ha. Im Jahr 1820 veräußerte sein Ur-Ur-Großvater Georg Heinrich Baron v. Löwenstern aus dem Hause Rösthof (* 23. November 1786 in Reval; † 20. September 1856 in Kiel), verheiratet mit Adelaide Laura Tugendreich, geborene Gräfin von Schimmelmann aus dem Hause Lindenbourg, seine Güter in Estland und zog zusammen mit seiner Familie nach Dänemark ins Herrenhaus Hellebek bei Helsingör auf Seeland und der Villa Seelust bei Kopenhagen.

Reichsadel durch Kaiser Maximilian II, urkundlich 1537. Aufnahme in den schwedischen Adelsstand durch Königin Christine von Schweden am 14. November 1650, eingetragen unter Nr. 741 im Ritterhaus zu Stockholm. Aufnahme in den dänischen Adelsstand durch offenen Brief des Dänischen Königs vom 8. Juni 1827 in Kopenhagen. In Österreich und Preußen erfolgte die Anerkennung und Eintragung bei Siebmacher für Österreich-Salzburg, Schleswig-Holstein, Deutschland und Schlesien. Preußische Adelsanerkennung des Barontitels durch Heroldamtsreskript Berlin am 30. März 1868. Am 5. Jänner 1923 wurde die Familie Baron v. Löwenstern von der Deutschen Adelsgenossenschaft in die EDDA "Eisernes Buch Deutschen Adels Deutscher Art" unter der Nr. 144 eingetragen.

Eltern

Er war der Sohn von Georg Hermann Christian Adelbert Baron v. Löwenstern (* 31. März 1881 in Kiel; † 9. August 1956 in Potsdam) und Auguste Charlotte, geborene von Teichman und Logischen (* 9. November 1882 auf Gut Bredow in Bredow (Osthavelland); † 8. Jänner 1988 in Schleswig). Sie hatten vier Kinder: Gerda, Heinz, Ludolf, Manfred. Sein Vater war Gutsbesitzer, u. a. Gut Hellebek bei Kopenhagen, Villa Löwenstern in Potsdam und dem Anwesen Villa Löwenstern in Oberalm. Studium der Rechtswissenschaften in Lausanne, Freiburg und Leipzig. Jurist, Regierungs-Assessor und ORegRat. Rittmeister der Reserve im Husaren-Regiment "Kaiser-Franz-Josef von Österreich und König von Ungarn" in Schleswig. Mitbesitzer und Direktor des gräflich Schimmelmann'schen Fideikommis. Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. und Eisernes Kreuz I. Klasse des königlich-preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Hamburger Hanseaten Kreuz, Österr. Militär-Verdienst-Kreuz, Ehrenkreuz für Frontkämpfer, Deutsches Verdienstkreuz in Silber und in Gold, Olympia-Ehrenzeichen II. Klasse. Am 16. August 1913 wurde er vom späteren General-Feldmarschall von Hindenburg zum Ehrenritter des Johanniter-Ordens geschlagen.

Leben

Arved Georg Heinz Baron v. Löwenstern heiratete am 27. September 1947 in der St.-Nikolai-Kirche in Flensburg Gertrude Christine Anna (geborene Jäger in Frankfurt am Main, * 4. Mai 1925; † 24. November 1995 in Oberalm). Sie hatten zwei Söhne: Arved, geboren 1952 in Kiel, und Ludolf, geboren 1956 in Kiel. Heinz Baron v. Löwenstern war Gutsbesitzer, Mäzen, Oberleutnant zur See a. D. (Crew V/41), Ing. für Hochbau, Dipl. Ing. für Architektur und Unternehmer.

Militärische Karriere

Oberleutnant zur See (Crew V/41): Grundausbildung auf dem Dänholm, Stralsund. Kadettenausbildung und Seekadett auf dem Schlachtschiff Gneisenau. Kanaldurchbruch "Unternehmen Cerberus" im Februar 1942 auf dem Schlachtschiff Gneisenau - zusammen mit dem Schlachtschiff Scharnhorst und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen. U-Boot-Fahrer (U 706 – Kdt. von Zitzewitz, La Rochelle). Gruppen-Offizier an der U-Torpedoschule in Mürwik/Flensburg, U-Torpedolehrer UTO. Erster Ordonnanz-Offizier im Auffangstab. Adjutant von Ritterkreuzträger Korvettenkapitän Reinhard Hardegen. Auszeichnungen: Eisernes Kreuz II. als See-Kadett (28.03.1942), Kriegsabzeichen für U-Bootfahrer, Kriegsabzeichen für Minensuch- und U-Bootsjagd.

Ausbildung und Unternehmertum

Studium an der Staatsbauschule Eckernförde (Abschluss 1950 als Ing. für Hochbau). Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Braunschweig (Abschluss 1956 als Diplom-Ingenieur für Architektur). 1950 bis 1958 Tätigkeiten bei Architekt Delz in Möltenort und Schnittger in Kiel. 1959 bis 1961 bei Architekt Janko in der Stadt Salzburg. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Architekt Franz Dorfmann (ehem. Professor an der HTL Salzburg) gründete er 1961 in Salzburg ein Büro für Architektur im Alten Bürgerspital St. Blasius‎‎ an der Pferdeschwemme, welches er bis zum Erreichen des Alters von 65 Jahren führte. Sein Unternehmen projektierte unter anderem den Bau der Mirabell-Wäscherei, Feller-Hosen-Fabrik, Lufttechnische Werke Nitsche, Kaufhaus Quelle, diverse Fabriken, Tanklager sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Unternehmervillen, den Ausbau der Volksschule und den Neubau des Kindergartens in Oberalm.

Unternehmer und Gutsbesitzer, u. a. Gut Hellebek in Dänemark und Villa Löwenstern in Oberalm mit diversen Liegenschaften, Grundstücken, Wäldern sowie Fischgewässern, u. a. Oberalm, Moertlbach, Mühlbach, Spumbach. Mitbesitzer des gräflich Schimmelmann'schen Fideikommisses. Anteilseigner von Gut Hellebek bei Kopenhagen. Mitbesitzer des Baron v. Löwenstern Familien Trust. Gründungsmitglied des Lions Clubs Hallein, Ehrenmitglied des Fischereiverein Hallein, MOV-MOH Marine-Offiziers-Vereinigung und Marine-Offiziers-Hilfe, Ehrenmitglied des Freundeskreis der Fregatte HAMBURG.[1]

Er ist der Verfasser des Familienbuches der Barone v. Löwenstern v. Rigemann a. d. Hs. Rösthof.

Zusammen mit seiner Ehefrau und seinen beiden Söhnen lebten sie in Schleswig-Holstein. 1960 zogen sie auf das familieneigene Anwesen in Oberalm.

Heinz Baron v. Löwenstern starb am 1. August 2012 in der Senioren-Residenz Mozart in Ainring in Oberbayern im Alter von 89 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens. Die Trauerfeier fand am 31. August 2012 in der Pfarrkirche Oberalm und der Familien-Grabstätte statt. Die See-Bestattung erfolgte am 20. September 2012 vom Marinestützpunkt Kiel aus in der Ostsee am Stollergrund.

Literatur

Weblinks

Quellen

  • Vom einstigen Messinghüttenwerk zur Marmorindustrie Kiefer in Oberalm von Dr. Günther Wilhelm, Historiker, Referat für Naturschutzgrundlagen der Landesregierung Salzburg (Internetlink siehe SALZBURGWIKI-Artikel Löwenstern)
  • "Salzburger Nachrichten", 25. August 2012 Parte von Heinz Baron v. Löwenstern

Einzelnachweise