Gaisberg (Berg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (erg)
K
Zeile 61: Zeile 61:
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Berg]]
 
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Gaisberg|Gaisberg]]
+
[[Kategorie:Gaisberg|!]]
 
[[Katetorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Katetorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Salzburg]]
 
[[Kategorie:Salzburg]]
 
[[Kategorie:Wandern]]
 
[[Kategorie:Wandern]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]

Version vom 18. Oktober 2008, 13:37 Uhr

Der Gaisberg
links der Kapuzinerberg, dahinter der Gaisberg
Paragleiter am Gaisberg
Sender auf der Gaisbergspitze

Der Gaisberg ist ein 1.287 m. ü. NN. hoher Berg, der östlich der Stadt Salzburg liegt und zu den Nördlichen Kalkalpen zählend sich im Salzburger Voralpenland befindet.

Geschichte

Um 700 als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ nachgewiesen; auf dem Berg hatten die Anrainer die Weiden für ihre Geißen. Gais ist keltisch und bedeutet heilig bzw. tabu. Der Gaisberg war für die Kelten ein heiliger Berg. Weitere Hinweise darauf sind die beiden Schalensteine im Bereich des Gipfels. Auf dem Berg hatten die Klöster St. Peter und Nonnberg die Weiden für ihre Geißen besaßen.

Das 1887 erbaute Hotel Gaisbergspitze auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte 1939 ab. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auf der Gaisbergspitze eine militärische Forschungsstation installiert.

Auf der Judenbergalm entstand 1953 das Hotel Kobenzl. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistelalm (wahrscheinlich Nähe Gasthaus Mitteregg) ein Skispringen mit Bubi Bradl statt. Nach 1945 gab es auch Skirennen von der Zistelalm nach Parsch. Hans Wolf führte am 2. November 1930 den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch.

Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte

Die Gaisbergbahn
Hauptartikel: Gaisbergbahn

Von 1887 bis 1928 fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach) auf den Gaisberg.

Die Gaisbergstraße
Hauptartikel: Gaisbergstraße

Sie wurde 1929 eröffnet.

Der Gaisberg-Sessellift
Hauptartikel: Gaisberg-Sessellift

Der Sessellift verband von 1954 bis 1972 Parsch mit der Judenbergalpe.

Sportveranstaltungen

Die Gaisbergrennen
Hauptartikel: Gaisbergrennen (historisch)

Auf der Gaisbergstraße fanden zwischen 1929 und 1969 die Gaisbergrennen für Automobile und Motorräder statt.

Skifahren

Am 21. Jänner 1953 kamm es beim Abfahrtslauf des Polizei-SV von der Zistel am Gaisberg zu einem tödlichen Unfall: die Vorjahressiegerin, Gertrude Schröder, prallte kurz nach der „Bauernwiese“ gegen einen Baum und erlag kurz darauf ihren Verletzungen.

Skispringen

Am 6. Februar 1938 gewann Josef Bradl für seinen Skiclub Salzburg das Zistelspringen.

Der Flugberg

Der Gaisberg ist heute einer der beliebtesten Flugberge für Gleitschirmflieger und Drachenflieger in Salzburg. Tausende Starts und Landungen pro Jahr sorgen für ein buntes Treiben über dem Berg.

Auch für Streckenflüge in die Osterhorngruppe, deren nördlichste Erhebung der Gaisberg darstellt, ist der Gaisberggipfel ein guter Ausgangspunkt. Es wurden schon Strecken von über 100 km geflogen. Der weiteste bekannte Flug mit einem Gleitschirm ging bis ins steirische Trieben.

Der Club "DRAPAS" (1. Salzburger Drachenflieger und Paragleiterclub) ist Eigentümer der drei Startplätze, die der Flugpionier Otto von Steinhardt dem Club geschenkt hat.

Der Wanderberg

Von Parsch über den Gersberg oder die Judenbergalm, von Aigen durch den Aigner Park, von Glasenbach über die Vorderfager sowie von Koppl über den Nockstein führen verschiedene Wanderwege auf den Hausberg der Salzburger.

Weblink

Quelle

Blick vom Gaisberg Richtung Salzburg

Katetorie:Stadt Salzburg