Rotes Kreuz Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Erster merk-würdiger Termin war der [[5. März]] [[1906]] mit der Indienststellung des ersten Rettungswagens, gezogen von einem Pferdegespann. Erst im [[11. August]] erfolgte aber dann die erste Anforderung eines Krankentransportes. Ein an einer Blinddarmentzündung erkrankter Sommergast wurde von [[Mondsee]] nach [[Salzburg]] transportiert. Schließlich fand am [[6. Jänner]] [[1909]] bei der Generalversammlung die Gründung der Rotkreuz-Rettungsabteilung der [[Stadt Salzburg]] statt. [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Franz Berger]] erkannte die Notwendigkeit der Errichtung einer solchen Rettungsabteilung und übernahm auch gleich deren Protektorat. | Erster merk-würdiger Termin war der [[5. März]] [[1906]] mit der Indienststellung des ersten Rettungswagens, gezogen von einem Pferdegespann. Erst im [[11. August]] erfolgte aber dann die erste Anforderung eines Krankentransportes. Ein an einer Blinddarmentzündung erkrankter Sommergast wurde von [[Mondsee]] nach [[Salzburg]] transportiert. Schließlich fand am [[6. Jänner]] [[1909]] bei der Generalversammlung die Gründung der Rotkreuz-Rettungsabteilung der [[Stadt Salzburg]] statt. [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Franz Berger]] erkannte die Notwendigkeit der Errichtung einer solchen Rettungsabteilung und übernahm auch gleich deren Protektorat. | ||
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| − | Im Juni [[1945]] erfolgte der Neubeginn, als die provisorische [[Landesregierung]] Medizinalrat [[ | + | Im Juni [[1945]] erfolgte der Neubeginn, als die provisorische [[Landesregierung]] Medizinalrat Dr. [[Andreas Viehauser]] zum kommissarischen Leiter des Roten Kreuzes Salzburg bestellte. |
| − | Im Jahre [[1969]] wurde [[ | + | Im Jahre [[1969]] wurde [[Hofrat]] Primar Dr. [[Josef Hohenwallner]] zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt, dem er 25 Jahre bis März [[1984]] vorstand. Seine Rolle übernahm am [[23. Juni]] [[1984]] [[Karl Margreiter|Dr. Karl Margreiter]]. Nach 25 Jahren im Amt wurde am [[6. Juni]] [[2009]] [[Josef Wenger]] zu seinem Nachfolger gewählt. |
Am [[26. Jänner]] [[1995]] erfolgte der feierliche Spatenstich für eine neue Dienststelle. Am [[14. Oktober]] [[1996]] konnte der Dienstbetrieb in der [[Dr.-Karl-Renner-Straße]] aufgenommen werden. | Am [[26. Jänner]] [[1995]] erfolgte der feierliche Spatenstich für eine neue Dienststelle. Am [[14. Oktober]] [[1996]] konnte der Dienstbetrieb in der [[Dr.-Karl-Renner-Straße]] aufgenommen werden. | ||
Version vom 17. März 2013, 09:39 Uhr
Das Rote Kreuz Salzburg ist einer der neun Landesverbände des Österreichischen Roten Kreuzes. Der Landesverband Salzburg ist in sechs Gaue mit 26 Dienststellen bei acht Bezirksstellen untergliedert. Das Rote Kreuz Salzburg ist eine private, demokratisch aufgebaute Organisation der uneigennützigen Nächstenhilfe, die nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Es arbeitet überparteilich und überkonfessionell.
Geschichte
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde von der Salzburger Feuerwehr eine Sanitätsabteilung erstellt. Zugsführer dieser Abteilung der Feuerwehr war der Apotheker Mag. Karl Hinterhuber von der Engel-Apotheke in der Linzer Gasse in der rechtseitigen Altstadt von Salzburg.
Erster merk-würdiger Termin war der 5. März 1906 mit der Indienststellung des ersten Rettungswagens, gezogen von einem Pferdegespann. Erst im 11. August erfolgte aber dann die erste Anforderung eines Krankentransportes. Ein an einer Blinddarmentzündung erkrankter Sommergast wurde von Mondsee nach Salzburg transportiert. Schließlich fand am 6. Jänner 1909 bei der Generalversammlung die Gründung der Rotkreuz-Rettungsabteilung der Stadt Salzburg statt. Bürgermeister Franz Berger erkannte die Notwendigkeit der Errichtung einer solchen Rettungsabteilung und übernahm auch gleich deren Protektorat.
Am 21. November 1909 wurde die erste Rettungsstation im Bruderhof eröffnet. 1913 erhält es das erste Motor betriebene Rettungsfahrzeug. Erst am 6. Februar 1927 erfolgte die organisatorische Trennung von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof. Der damalige Präsident Dr. Christian Varnschein legte im selben Jahr noch den Grundstein für das neue Rettungsheim an der Paris-Lodron-Straße, das 1928 fertig gestellt wurde.
Während des Zweiten Weltkrieges war das Rote Kreuz Salzburg nicht aktiv, da sämtliche Arbeiten dem Deutschen Roten Kreuz übertragen waren. Dies geschah am 7. November 1938. Dem Deutschen Roten Kreuz wurde als dem alleinigen Träger des Rettungswesens im Großdeutschen Reich diese Tätigkeit überlassen.
Im Juni 1945 erfolgte der Neubeginn, als die provisorische Landesregierung Medizinalrat Dr. Andreas Viehauser zum kommissarischen Leiter des Roten Kreuzes Salzburg bestellte.
Im Jahre 1969 wurde Hofrat Primar Dr. Josef Hohenwallner zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt, dem er 25 Jahre bis März 1984 vorstand. Seine Rolle übernahm am 23. Juni 1984 Dr. Karl Margreiter. Nach 25 Jahren im Amt wurde am 6. Juni 2009 Josef Wenger zu seinem Nachfolger gewählt.
Am 26. Jänner 1995 erfolgte der feierliche Spatenstich für eine neue Dienststelle. Am 14. Oktober 1996 konnte der Dienstbetrieb in der Dr.-Karl-Renner-Straße aufgenommen werden.
2009 feierte das Rote Kreuz Salzburg sein 100jähriges Bestehen mit einer Reihe von Veranstaltungen. 2010 wurde es zu internationalen Hilfseinsätze in Haiti und Pakistan (beides wegen Erdbeben) gerufen.
Aufgaben
- Notfall-, Rettungs- und Krankentransportdienst
- Katastrophenhilfsdienst
- Blutspendedienst
- Gesundheitsdienste
- Soziale Dienste
- Jugendarbeit
- Erste Hilfe Kurse
- Zivildienst
- Ausbildungsakademie
Daten 2011
3 500 Freiwillige, und 800 hauptberufliche Mitarbeiter sowie 300 Zivildiener, 800 000 Stunden pro Jahr; Salzburg ist die einzige Landeshauptstadt Österreichs, in der die Nachtschichten und Wochenenddienste von Ehrenamtlichen bewältigt werden[1]; der Landesverband hat seinen Sitz in der Dr.-Karl-Renner-Straße 7.
Quellen
- Aussendung vom Roten Kreuz über die 100-Jahr-Feier im Februar 2009
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 25. Februar 2012