Volksschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Volksschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck''' ist eine private [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] der [[Franziskanerinnen von Vöcklabruck]] in der [[Neustadt]] der [[Stadt Salzburg]] an der [[Schwarzstraße]].
'''Volksschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck''' war eine private [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] der [[Franziskanerinnen von Vöcklabruck]] in der [[Neustadt]] der [[Stadt Salzburg]] an der [[Schwarzstraße]].


== Geschichte ==
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=== 2024/2025: Ende der Rettungsversuche und Übergangslösung ===
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Gespräche mit dem Stift Admont scheiterten Anfang [[2025]] an Bedingungen zu Bebauungsplan, Baubewilligung und Pacht. Mitte Februar 2025 wurde eine Übergangslösung gefunden: Die Erzdiözese übernimmt ab 2025/2026 die Trägerschaft, Stadt und Land tragen gemeinsam mit der Erzdiözese die ungedeckten Kosten. Ab 2026/[[2027]] werden die vier verbleibenden Klassen in Räumen der Erzdiözese weitergeführt; am Standort Schwarzstraße ist kein Verbleib möglich. Neuaufnahmen in die erste Klasse erfolgen nicht mehr.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/volksschule-schwarzstrasse-loesung-fuer-weiterbestand-gefunden-zumindest-vorerst-173893366 20. Februar 2025]</ref>
Gespräche mit dem Stift Admont scheiterten Anfang [[2025]] an Bedingungen zu Bebauungsplan, Baubewilligung und Pacht. Mitte Februar 2025 wurde eine Übergangslösung gefunden: Die Erzdiözese übernahm ab 2025/2026 die Trägerschaft, Stadt und Land tragen gemeinsam mit der Erzdiözese die ungedeckten Kosten. Ab 2026/[[2027]] wurden die vier verbleibenden Klassen in Räumen der Erzdiözese weitergeführt; am Standort Schwarzstraße war kein Verbleib möglich. Neuaufnahmen in die erste Klasse erfolgen nicht mehr.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/volksschule-schwarzstrasse-loesung-fuer-weiterbestand-gefunden-zumindest-vorerst-173893366 20. Februar 2025]</ref>
Neubauprojekt des Stifts Admont
 
=== Neubauprojekt des Stifts Admont ===


Das Stift Admont plant auf dem Areal 130 frei finanzierte Mietwohnungen. Das historische Schulgebäude bleibt erhalten und soll Wohnungen und einen Kindergarten aufnehmen; die Kapelle wird zu einem Café umgenutzt. Das von Berger+Parkkinen entwickelte Projekt wird trotz SVK‑Vorgaben städtebaulich und architektonisch kritisiert.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/mietwohnungen-salzburger-bestlage-so-plaene-stift-admont-174052930 www.sn.at], 24. Februar 2025</ref>
Das Stift Admont plant auf dem Areal 130 frei finanzierte Mietwohnungen. Das historische Schulgebäude bleibt erhalten und soll Wohnungen und einen Kindergarten aufnehmen; die Kapelle wird zu einem Café umgenutzt. Das von Berger+Parkkinen entwickelte Projekt wird trotz SVK‑Vorgaben städtebaulich und architektonisch kritisiert.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/mietwohnungen-salzburger-bestlage-so-plaene-stift-admont-174052930 www.sn.at], 24. Februar 2025</ref>
Anfang Oktober [[2026]] wurde mit dem Abriss der alten Gebäude begonnen.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/bagger-rollen-abriss-der-volksschule-schwarzstrasse-hat-begonnen-art-340505 7. Oktober 2026]</ref>


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* 199x–2004: Theresia Six (Schwester Joanella)
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* [[2004]]–2020: Elisabeth Schneider-Brandauer
* [[2004]]–2020: Elisabeth Schneider-Brandauer
* seit [[2020]]: [[Christoph Sebald]]
* [[2020]]–2026: [[Christoph Sebald]]


== Quellen ==
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Bildung]]
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[[Kategorie:Schule|Volksschule Franziskanerinnen]]
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Aktuelle Version vom 7. Oktober 2026, 16:46 Uhr

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Schulbild
Bildmitte in dem weißen Eckgebäude befindet sich die Volksschule.
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 501221
Name der Schule: Volksschule der
Franziskanerinnen von Vöcklabruck
Adresse: Schwarzstraße 35
5020 Salzburg
Website: www.vs-franziskanerinnen.salzburg.at
E-Mail: vs-franziskanerinnen@salzburg.at
Telefon: (06 62) 87 40 16
Direktorin: Christoph Sebald

Volksschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck war eine private Grundschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck in der Neustadt der Stadt Salzburg an der Schwarzstraße.

Geschichte

Die Volksschule der Franziskanerinnen wurde 1905 als Private Mädchen-Volksschule gegründet.

Im Mai 1948 wurde folgenden Salzburger Privatschulen das Öffentlichkeitsrecht vorläufig bis zum Ende des Schuljahres 1947/48 verliehen:

2019: Verkauf des Schulareals und erste Planung für einen Neubau

Am 26. März 2019 kündigten die Franziskanerinnen von Vöcklabruck die Schließung ihrer Schulen an (Volksschule 2023, BAfEP 2024) und planten die Verwertung des Areals zwischen Schwarzstraße und Elisabethkai. Die Erzdiözese Salzburg sowie Bürgermeister Preuner (ÖVP) und Vizebürgermeister Auinger (SPÖ) signalisierten Interesse an einer Weiterführung. Variantenprüfungen zeigten jedoch, dass eine Übernahme beider Schulen finanziell nicht möglich war.

Für die BAfEP wurden von Juni 2023 bis Sommer 2025 auf dem Gelände des Bildungscampus Borromäum in Parsch neue Gebäude errichtet.

Am 29. April 2019 verkaufte der Orden die Hälfte der Liegenschaft um 3,2 Millionen Euro an das Benediktinerstift Admont. Weitere Gespräche über eine Gesamtlösung blieben ohne Ergebnis.

Am 30. Juni 2020 teilten die Franziskanerinnen der Bildungsdirektion die Schließung mit Ende des Schuljahres 2024/2025 mit. Stadt und Land prüften Modelle zur Weiterführung; das Stift Admont bot Grund und Boden kostenfrei an, die Erzdiözese die Trägerschaft ohne Zuschüsse.

Eine Absichtserklärung zur Übernahme durch die Erzdiözese scheiterte 2021 an deutlich höheren Kosten.

Auinger erklärte 2022, eine zusätzliche Volksschule könne sein Ressort nicht mitfinanzieren; in den städtischen Schulen seien Plätze frei. Bildungslandesrätin Gutschi vermittelte, im November demonstrierten rund 600 Unterstützer für den Erhalt.

2023: Neubaulösung

Im April 2023 präsentierten Gutschi, Auinger und der Bauträger planquadrat einen Neubauplan auf dem Areal des ehemaligen Klosters St. Josef in Nonntal. Das Projekt war jedoch finanziell und vertraglich nicht gesichert; die öffentliche Hand hätte zwei Drittel der Kosten getragen.

2024/2025: Ende der Rettungsversuche und Übergangslösung

Gespräche mit dem Stift Admont scheiterten Anfang 2025 an Bedingungen zu Bebauungsplan, Baubewilligung und Pacht. Mitte Februar 2025 wurde eine Übergangslösung gefunden: Die Erzdiözese übernahm ab 2025/2026 die Trägerschaft, Stadt und Land tragen gemeinsam mit der Erzdiözese die ungedeckten Kosten. Ab 2026/2027 wurden die vier verbleibenden Klassen in Räumen der Erzdiözese weitergeführt; am Standort Schwarzstraße war kein Verbleib möglich. Neuaufnahmen in die erste Klasse erfolgen nicht mehr.[3]

Neubauprojekt des Stifts Admont

Das Stift Admont plant auf dem Areal 130 frei finanzierte Mietwohnungen. Das historische Schulgebäude bleibt erhalten und soll Wohnungen und einen Kindergarten aufnehmen; die Kapelle wird zu einem Café umgenutzt. Das von Berger+Parkkinen entwickelte Projekt wird trotz SVK‑Vorgaben städtebaulich und architektonisch kritisiert.[4]

Anfang Oktober 2026 wurde mit dem Abriss der alten Gebäude begonnen.[5]

Schülerzahl
1939 191
1993 97
2000 93
2010 211

Schulleiter

  • 194x–1951: Anna Kofler
  • 1951–1967: Magdalena Keim (Schwester Rafaela)
  • 1967–1978: Johanna Aloisia Buttinger (Schwester Johanna Aloisia)
  • 1978−199x: Charlotte Hochmayr (Schwester Helgard)
  • 199x–2004: Theresia Six (Schwester Joanella)
  • 2004–2020: Elisabeth Schneider-Brandauer
  • 2020–2026: Christoph Sebald

Quellen

Einzelnachweise