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| | [[Datei:Mönchsberg Kokoschka Weg 01 Mai 2019 4.jpg|thumb|Blick von der Mönchsbergscharte zur [[Festung Hohensalzburg]].]] | | [[Datei:Mönchsberg Kokoschka Weg 01 Mai 2019 4.jpg|thumb|Blick von der Mönchsbergscharte zur [[Festung Hohensalzburg]].]] |
| | + | [[Datei:Oskar Kokoschka Weg Wöss Villa Freyschlössl.jpg|thumb|Blick vom [[Inneres Schartentor|Inneren Schartentor]] auf dem [[Festungsberg]] den [[Oskar-Kokoschka-Weg]] über die Mönchsbergscharte hinunter zum [[Mönchsberg]]. Rechts die [[Wöss-Villa]], im Hintergrund das [[Freyschlössl]].]] |
| | Die ''' Mönchsbergscharte ''' ist ein Sattel, der den [[Festungsberg|Festungs]]- mit dem [[Mönchsberg]] in der [[Stadt Salzburg]] verbindet. | | Die ''' Mönchsbergscharte ''' ist ein Sattel, der den [[Festungsberg|Festungs]]- mit dem [[Mönchsberg]] in der [[Stadt Salzburg]] verbindet. |
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| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Der Mönchsberg besteht im Wesentlichen aus [[Konglomerat]], der z. T. auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) aufgelagert ist, der [[Festungsberg]] dagegen aus [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomit]]. Als Verbindung dieser beiden [[Salzburger Stadtberg|Stadtbergen]] liegt als Sattel die ''Mönchsbergscharte''. Über die Mönchsbergscharte führt ein alter Geh- und Fahrweg, über den man auf kurzem Wege von den [[Salzburger Stadtteil|Stadtteilen]] [[Nonntal]] und [[Riedenburg]] in die [[Altstadt]] gelangt. | + | Der Mönchsberg besteht im Wesentlichen aus [[Konglomerat]], der z. T. auf <span style="color:green">Gosau-Schichten</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Gosau-Schichten]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> (Sandstein und Mergel) aufgelagert ist, der [[Festungsberg]] dagegen aus [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomit]]. Als Verbindung dieser beiden [[Salzburger Stadtberg|Stadtbergen]] liegt als Sattel die ''Mönchsbergscharte''. Über die Mönchsbergscharte führt ein alter Geh- und Fahrweg, über den man auf kurzem Wege von den [[Salzburger Stadtteil|Stadtteilen]] [[Nonntal]] und [[Riedenburg]] in die [[Altstadt]] gelangt. |
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| | Heute führt aus dem Süden von Nonntal der Hans-Sedlmayr-Weg und aus dem Norden von der Altstadt der Dr.-Herbert-Klein-Weg zur Mönchsbergscharte hinauf. Oben auf der Scharte verläuft der Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg vom Festungsberg im Osten zum Mönchsberg im Westen. Durch die neuen Ortsbezeichnungen ist die alte geografische Bezeichnung "Mönchsbergscharte" immer mehr außer Gebrauch gekommen. | | Heute führt aus dem Süden von Nonntal der Hans-Sedlmayr-Weg und aus dem Norden von der Altstadt der Dr.-Herbert-Klein-Weg zur Mönchsbergscharte hinauf. Oben auf der Scharte verläuft der Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg vom Festungsberg im Osten zum Mönchsberg im Westen. Durch die neuen Ortsbezeichnungen ist die alte geografische Bezeichnung "Mönchsbergscharte" immer mehr außer Gebrauch gekommen. |
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| | In den Jahren [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen]], ein 400 m langer Stollen des [[Almkanal]]es, bergmännisch unter der Mönchsbergscharte hindurch geschlagen. | | In den Jahren [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen]], ein 400 m langer Stollen des [[Almkanal]]es, bergmännisch unter der Mönchsbergscharte hindurch geschlagen. |
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| − | Durch die Entstehung der [[Herrengasse]] im [[12. Jahrhundert]] entstand bald darauf die [[Bierjodlgasse]]. Durch diese Gasse erhielten die [[Bürger der Stadt Salzburg]] endlich einen Zugang auf den Mönchsberg zum Bereich der Mönchsbergscharte. Hier entstanden nun Wohnhäuser, in denen kleine Handwerker und ihre Gehilfen wohnten.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19290831&query=%22M%c3%b6nchsbergscharte%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 31. August 1929, Seite 10</ref> Dieses Viertel wurde bald ''[[Mönchsbergviertel]]'' genannt. | + | Durch die Entstehung der [[Herrengasse]] im [[12. Jahrhundert]] entstand bald darauf die [[Bierjodlgasse]]. Durch diese Gasse erhielten die [[Bürger der Stadt Salzburg]] endlich einen Zugang auf den Mönchsberg zum Bereich der Mönchsbergscharte. Hier entstanden nun Wohnhäuser, in denen kleine Handwerker und ihre Gehilfen wohnten.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19290831&query=%22M%c3%b6nchsbergscharte%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 31. August 1929, Seite 10</ref> Dieses Viertel wurde bald ''[[Mönchsbergviertel]]'' genannt. |
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| | Gegen Ende des [[13. Jahrhundert]]s wurden als Teil der ersten [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] die beiden Türme der Mönchsbergscharte ([[Roter Turm]] und [[Abtsturm]]) errichtet.<ref>Dopsch, Spatzenegger: ''Geschichte Salzburgs'', Band 1, S 849f, Kirschlager - Stadttore</ref> | | Gegen Ende des [[13. Jahrhundert]]s wurden als Teil der ersten [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] die beiden Türme der Mönchsbergscharte ([[Roter Turm]] und [[Abtsturm]]) errichtet.<ref>Dopsch, Spatzenegger: ''Geschichte Salzburgs'', Band 1, S 849f, Kirschlager - Stadttore</ref> |
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| − | Seit Erbauung der [[Katze (Bastei)|Katze]] im Jahr [[1480]] besteht auch ein Verkehrsweg vom Festungsberg auf den Mönchsberg hinüber. <ref>[[Zillner I]], Seite 183</ref>. Quer über die Scharte hatte es damals möglicherweise auch eine Stadtmauer gegeben, die durch spätere Baumaßnahmen verschwand.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 27. April 1913, Seite 4</ref> | + | Seit Erbauung der [[Katze (Bastei)|Katze]] im Jahr [[1480]] besteht auch ein Verkehrsweg vom Festungsberg auf den Mönchsberg hinüber. <ref>[[Zillner I]], Seite 183</ref>. Quer über die Scharte hatte es damals möglicherweise auch eine Stadtmauer gegeben, die durch spätere Baumaßnahmen verschwand.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 27. April 1913, Seite 4</ref> |
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| | Die Mönchsbergscharte wurde [[1635]] zur Sicherung der Südflanke der Stadt mit der [[Schartenmauer]], den beiden [[Schartentor]]en und der "Katze" samt den zugehörigen Wehrgräben stark befestigt, die alte Überfahrt von Süden in die Stadt wurde dabei geschlossen. Der Name dieser Befestigungsanlagen leitet sich von der Scharte am Mönchsberg ab. | | Die Mönchsbergscharte wurde [[1635]] zur Sicherung der Südflanke der Stadt mit der [[Schartenmauer]], den beiden [[Schartentor]]en und der "Katze" samt den zugehörigen Wehrgräben stark befestigt, die alte Überfahrt von Süden in die Stadt wurde dabei geschlossen. Der Name dieser Befestigungsanlagen leitet sich von der Scharte am Mönchsberg ab. |