Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Kehre 6 1932.jpg|thumb|[[Großglockner Hochalpenstraße die Kehren|Kehre 6]], [[1932]], im Jahr der Fertigstellung dieses Straßenabschnitts. Man beachte die schmale, sandgewalzte Fahrbahn.]]
[[Datei:Großglockner Hochalpenstraße Hochmais Eröffnung 1932.jpg|thumb|Eröffnung der Baulose 1 und 2 bis Hochmais am 1. September 1932.]]
Als '''Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße''' bezeichnet man jenen Teil der [[Großglockner Hochalpenstraße]], der (ursprünglich) von [[Fusch an der Großglocknerstraße]] bis zum [[Fuscher Törl]] verläuft.
Als '''Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße''' bezeichnet man jenen Teil der [[Großglockner Hochalpenstraße]], der (ursprünglich) von [[Fusch an der Großglocknerstraße]] bis zum [[Fuscher Törl]] verläuft.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:
Der [[Baugeschichte der Großglockner Hochalpenstraße|Bau der Großglockner Hochalpenstraße]] war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:
: in die Nordrampe
: in die Baulose der Nordrampe
: und in die [[Südrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Südrampe]]
: und in die Baulose der [[Südrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Südrampe]]


Erst nach Beilegung des [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreits]] im Spätsommer [[1933]] kam dann der dritte große Abschnitt, die [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]], dazu.
Erst nach Beilegung des [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreits]] im Spätsommer [[1933]] kam dann der dritte große Abschnitt mit den Baulosen der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] dazu.


=== Die Abschnitte der Nordrampe ===
=== Die Baulose der Nordrampe ===
* '''Baulos 1''' vom damaligen [[Fusch an der Großglocknerstraße|Dorf Fusch]] durch die [[Bärenschlucht]] bis [[Ferleiten]]: 7,2 km, 340 Höhenmeter, 10,4 % maximale Steigung;
* '''Baulos 1''' vom damaligen [[Fusch an der Großglocknerstraße|Dorf Fusch]] durch die [[Bärenschlucht]] bis [[Ferleiten]]: 7,2 km, 340 Höhenmeter, 10,4 % maximale Steigung;
* '''Baulos 2''' von Ferleiten zum [[Piffkar]]: 4,8 km, 475 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
* '''Baulos 2''' von Ferleiten zum [[Piffkar]]: 4,8 km, 475 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
* '''Baulos 3''' vom Piffkar zum [[Hochmais]]: 2,3 km, 230 Höhenmeter, 11,1 % maximale Steigung;
* '''Baulos 3''' vom Piffkar zum [[Hochmais (Großglockner Hochalpenstraße)|Hochmais]]: 2,3 km, 230 Höhenmeter, 11,1 % maximale Steigung;
 
: Das Baulos 3 der Nordrampe endete dort, wo der "Variantenstreit" seine "Gabelung" hatte, also von wo aus [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] gerne eine Straße unter der [[Pfandlscharte]] in einem langen Tunnel geführt hätte (was ja letztlich nicht zur Ausführung kam).
Das Baulos 3 der Nordrampe endete dort, wo der "Variantenstreit" seine "Gabelung" hatte, also von wo aus [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] gerne eine Straße unter der [[Pfandlscharte]] in einem langen Tunnel geführt hätte (was ja letztlich nicht zur Ausführung kam).


=== Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose ===
=== Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose ===
* Baulos 1: Am [[15. Juli]] [[1931]] konnte die Strecke von dem nördlichen [[Die Geschichte der Mautstellen an der Großglockner Hochalpenstraße|Mauthaus]] mitten im Ortsgebiet von Fusch bis (heute mautfrei zu befahrender Straßenteil) Ferleiten für den Verkehr freigegeben werden.
* Baulos 1: Am [[15. Juli]] [[1931]] konnte die Strecke von Mauthaus am südlichen Rand von [[Dorf Fusch]] bis Ferleiten für den Verkehr freigegeben werden. Heute ein mautfrei zu befahrender Straßenteil.
* Baulose 2 und 3: Am [[1. September]] [[1932]] waren diese beiden Baulose befahrbar. Weil aber Hochmais in der Planung von [[Franz Friedrich Wallack|Wallack]] nicht als Endpunkt einer Straßenrampe gedacht war, musste er 1932 am Hochmais einen provisorischen Parkplatz mit Zu- und Abfahrten errichten.
* Baulose 2 und 3: Am [[1. September]] [[1932]] waren diese beiden Baulose befahrbar. Weil aber Hochmais in der Planung von [[Franz Friedrich Wallack|Wallack]] nicht als Endpunkt einer Straßenrampe gedacht war, musste er 1932 am Hochmais einen provisorischen Parkplatz mit Zu- und Abfahrten errichten.


== Siehe auch ==
* [[Großglockner Hochalpenstraße Straßenverlauf]]
== Bilder ==
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== Quelle ==
== Quelle ==
* [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: ''Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues'', zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien
* [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: ''Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues'', zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien


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[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Geschichte)]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Geschichte)]]

Aktuelle Version vom 1. September 2025, 10:29 Uhr

Kehre 6, 1932, im Jahr der Fertigstellung dieses Straßenabschnitts. Man beachte die schmale, sandgewalzte Fahrbahn.
Eröffnung der Baulose 1 und 2 bis Hochmais am 1. September 1932.

Als Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße bezeichnet man jenen Teil der Großglockner Hochalpenstraße, der (ursprünglich) von Fusch an der Großglocknerstraße bis zum Fuscher Törl verläuft.

Geschichte

Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:

in die Baulose der Nordrampe
und in die Baulose der Südrampe

Erst nach Beilegung des Variantenstreits im Spätsommer 1933 kam dann der dritte große Abschnitt mit den Baulosen der Scheitelstrecke dazu.

Die Baulose der Nordrampe

  • Baulos 1 vom damaligen Dorf Fusch durch die Bärenschlucht bis Ferleiten: 7,2 km, 340 Höhenmeter, 10,4 % maximale Steigung;
  • Baulos 2 von Ferleiten zum Piffkar: 4,8 km, 475 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
  • Baulos 3 vom Piffkar zum Hochmais: 2,3 km, 230 Höhenmeter, 11,1 % maximale Steigung;
Das Baulos 3 der Nordrampe endete dort, wo der "Variantenstreit" seine "Gabelung" hatte, also von wo aus Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl gerne eine Straße unter der Pfandlscharte in einem langen Tunnel geführt hätte (was ja letztlich nicht zur Ausführung kam).

Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose

  • Baulos 1: Am 15. Juli 1931 konnte die Strecke von Mauthaus am südlichen Rand von Dorf Fusch bis Ferleiten für den Verkehr freigegeben werden. Heute ein mautfrei zu befahrender Straßenteil.
  • Baulose 2 und 3: Am 1. September 1932 waren diese beiden Baulose befahrbar. Weil aber Hochmais in der Planung von Wallack nicht als Endpunkt einer Straßenrampe gedacht war, musste er 1932 am Hochmais einen provisorischen Parkplatz mit Zu- und Abfahrten errichten.

Siehe auch

Bilder

 Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

  • Wallack, Franz: Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues, zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien
Baugeschichte der Großglockner Hochalpenstraße