Anton Hufler: Unterschied zwischen den Versionen
(→Quelle) |
|||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
|AMT= Direktor der [[Volksschule Wald im Pinzgau]] | |AMT= Direktor der [[Volksschule Wald im Pinzgau]] | ||
|ZEIT=[[1938]]-[[1941]]<br />[[1945]]-[[1957]] | |ZEIT=[[1938]]-[[1941]]<br />[[1945]]-[[1957]] | ||
| − | |VORGÄNGER=[[Karl Lauth]]<br /> | + | |VORGÄNGER=[[Karl Lauth]]<br />Franz Hutter |
| − | |NACHFOLGER=[[ | + | |NACHFOLGER=[[Franz Hutter]]<br />[[Wolfgang Grausgruber]] |
}} | }} | ||
{{Zeitfolge | {{Zeitfolge | ||
| Zeile 47: | Zeile 47: | ||
[[Kategorie:Böhmen]] | [[Kategorie:Böhmen]] | ||
[[Kategorie:Geboren 1892]] | [[Kategorie:Geboren 1892]] | ||
| + | [[Kategorie:Gestorben 1982]] | ||
Version vom 5. November 2022, 22:36 Uhr
Oberschulrat Anton Hufler (* 11. Dezember 1892 in Schlackenwerth, tschechisch Ostrov nad Ohří, Böhmen; † 2. September 1982 in Wald im Pinzgau) war ein Pinzgauer Volksschuldirektor.
Leben
Ausbildung und Beruf
Hufler maturierte an der k.k. Staatslehrerbildungsanstalt in Mies (tschechisch Stříbro), Westböhmen. Danach war er von 1911 bis 1913 als Aushilfslehrer tätig, und zwar 1911/12 an der Volksschule Bad Gastein, 1912/13 an der Volksschule Wagrain und 1913/14 an der Volksschule Werfen. Im Jahr 1913 legte er die Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen ab, 1914 folgte die Ernennung zum definitiven Lehrer an der Volksschule Großarl. Von 1914 bis 1918 leistete er im Ersten Weltkrieg Kriegsdienst.
Vom 1. November 1918 bis zum 31. August 1938 war Hufler Direktor der damaligen Volksschule in Böckstein, nach im Jahr 1938 erfolgter Versetzung von 1938 bis 1941 Direktor der Volksschule Wald im Pinzgau. Im Jahr 1941 wurde er in Pension geschickt und arbeitete sodann als Aushilfsangestellter in der Forstverwaltung. 1945 wurde er wieder in den Schuldienst aufgenommen und war in Wald im Pinzgau von 1945 bis 1948 provisorischer, von 1948 bis 1957 definitiver Volksschuldirektor.
Politik
1933 kam Hufler als Vertreter der Heimattreuen Volksgemeinschaft in die Gemeindevertretung von Bad Gastein.
Von 1934 bis 1938 gehörte er zwei Institutionen der damaligen ständestaatlichen Verfassung an: Dem Bundestag und dem Bundeskulturrat (vgl. Landeskulturrat).
Privates
Anton Hufler war (erschließbar) verheiratet und der Vater des Schuldirektors Kurt Hufler.
Quelle
- Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 97; nach Enderle-Burcel, Gertrude: Christlich-Ständisch-Autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934 bis 1938. Wien 1991.
| Vorgänger Karl Lauth |
Direktor der Volksschule Wald im Pinzgau 1938-1941 1945-1957 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Direktor der Volksschule Böckstein 1918–1938 |
Nachfolger |