Karl Lauth
Karl Lauth (* 28. Mai 1885 in Tarsdorf, Bezirk Braunau am Inn[1]) war Lehrer und Schulleiter in Wald im Pinzgau und Kuchl.
Leben
Karl Lauth wurde im Herbst 1906 als Aushilfslehrer an der Volksschule Kaprun angestellt,[2] kam später an die Volksschule Gerling[3] und 1911 an die Volksschule Wald im Pinzgau,[4] wo er bis 1938 blieb[5].
Als nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Zuge des Anschlusses Österreichs an das nationalsozialistisch beherrschte Deutsche Reich im März 1938 kommissarische Bürgermeister eingesetzt wurden, wurde Lauth zum kommissarischen Bürgermeister der Gemeinde Wald im Pinzgau ernannt.[6]
Von 1938 bis 1945 war Lauth Schulleiter der Volksschule Kuchl.[7]
Karl Lauth war Sohn des Karl Lauth, Schulleiters in Tarsdorf, und der Arbeitslehrerin Anna geb. Seeburger. Er hatte am 5. Februar 1918 in Wald im Pinzgau 32-jährig die 23-jährige Elisabeth Stockmaier aus Bramberg am Wildkogel geheiratet.[1] Sie hatten einen Sohn Othmar Rudolf (* 1918).[8]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Trauungsbuch der Pfarre Wald im Pinzgau, Bd. IV, S. 71
- ↑ (Linzer) Tages-Post, 17. Oktober 1906, S. 8
- ↑ (Linzer) Tages-Post, 31. Jänner 1909, S. 7
- ↑ Salzburger Volksblatt, 22. Dezember 1911, S. 6
- ↑ Artikel "Volksschule Wald im Pinzgau"
- ↑ Salzburger Chronik, 21. März 1938, S. 11: Neubestellung der Gemeindetage im Lande Salzburg; Salzburger Volksblatt, 21. März 1938, S. 11: Neubestellung der Gemeindetage im Lande Salzburg
- ↑ Artikel "Volksschule Kuchl"
- ↑ Taufbuch der Pfarre Wald im Pinzgau, Bd. IV, S. 179
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Kuchl 1938–1945 |
Nachfolger Josef Wirth (erneut) |
| Vorgänger |
Kommissarischer Bürgermeister von Wald im Pinzgau 1938–1942 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Wald 1914–1938 |
Nachfolger |