Franz Hutter
Oberschulrat Franz Hutter (* 12. März 1913 in Leogang; † 13. Juni 1995 in Neukirchen am Großvenediger)[1] war langjähriger Direktor der Volksschule Neukirchen am Großvenediger.
Leben
Franz Josef Hutter war der Sohn des Kaufmanns und Bürgermeisters von Leogang, Hippolyt Hutter (* 1881; † 1971), und seiner Frau Anna geb. Dschulnigg leg. Eder (* 1885; † 1948)[2], der Tochter des Saalbacher Kaufmanns Josef Eder (* 1851; † 1919) und seiner Frau Juliana Maria geb. Dschulnig (* 1864; † 1952), der Tochter des ehemaligen Gemeindevorstehers von Saalbach, Johann Dschulnig.[1]
Seit 1945 war er verheiratet[1] mit Katharina geb. Fink (* 30. November 1919 in Wald im Pinzgau; † 13. August 1963 in Neukirchen am Großvenediger), seit 1966 in zweiter Ehe mit Maria Vorreiter geb. Wöhrer.[1] Der Architekt Winfried Hutter und die Museumsleiterin Ernestine Hutter sind seine Kinder.[3]
Franz Hutter unterrichtete seit 1935 an der Volksschule Wald im Pinzgau, wo er von 1941 bis 1945 die Schulleitung innehatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1945 bis zu seinem Ruhestand 1977 Direktor der Volksschule Neukirchen.[4]
Franz Hutter war auch Verfasser ortskundlicher Schriften und Karten (50 Jahre Markterhebung Neukirchen/Ortschronik, Festschriften für Feuerwehr und Trachtenmusikkapelle, Kirchenführer, Wanderkarten).[3]
Werke
- Neukirchen am Großvenediger. Ortsführer mit den Bergen und Tälern der Umgebung. Neukirchen (Josef Eichinger, Selbstverlag) 1958, 1961.
- 150 Jahre Großvenediger-Erstbesteigung 1841–1991. Festschrift zum Jubiläum 1991. Neukirchen (Fremdenverkehrsverband) 1991.
- Neukirchner Kirchenführer.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Taufbuch der Pfarre Leogang, Band X, S. 78.
- ↑ Taufbuch der Pfarre Leogang, Band V, S. 3.
- ↑ 3,0 3,1 Artikel "Winfried Hutter"
- ↑ Salzburger Amtskalender
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Neukirchen 1945–1977 |
Nachfolger Herlinde Hönigschmid prov. |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Wald 1941–1945 |
Nachfolger Anton Hufler (erneut) |