Stieglbrauerei zu Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Erg nach Quelle Josef Eder (Baumeister und Historiker) ~~~~
K Linkfix
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg|thumb|Stiegl-Goldbräu]]
[[Bild:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg|thumb|Stiegl-Goldbräu]]
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]
Die '''Stieglbrauerei zu Salzburg''' in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.
Die '''Stieglbrauerei zu Salzburg''' in [[Salzburg]]-[[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Salzburger Brauereien|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam ===
=== Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam ===
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“.  
Die Traditionsbrauerei hieß im [[15. Jahrhundert]] noch „''Prewhaus bey dem Stieglein''“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“.  


Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gab, führte damals als öffentliche Stiege von der Brauerei an der  zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.


=== Das Haus Bey der Stiegen ===
=== Das Haus Bey der Stiegen ===
Zeile 14: Zeile 14:
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005]]
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005]]
[[Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|thumb|Stieglbrauerei]]
[[Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|thumb|Stieglbrauerei]]
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt Salzburg verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis 2008 noch das [[Gesundheitsamt der Stadt Salzburg|Gesundheitsamt]] befunden hatte. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]].


[[1819]] kaufte [[Johann Nepomuk Schreiner]], Bräumeister in Kaltenhausen i. P., die Stieglbrauerei an der Gstättengasse in Salzburg. [[1852]] übernahm diese [[Josef Schreiner]]. Seine Kinder verkauften diese [[1885]] an Firma Sylvester Paumgartner & Cie. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der [[Gstättengasse]] wurde dort noch weiter betrieben <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=edb&datum=1909&page=123&size=45&qid=R5FUHEH2MOKSA203CN4VI93ZM2GR91 Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus]</ref> und [[1909]] an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.
[[1819]] kaufte [[Johann Nepomuk Schreiner]], Bräumeister des [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräus Kaltenhausen]] in Pension, die Stieglbrauerei an der Gstättengasse. [[1852]] übernahm diese sein Sohn [[Josef Schreiner]]. Seine Kinder verkauften diese [[1885]] an Firma Sylvester Paumgartner & Cie. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der Gstättengasse wurde dort noch weiter betrieben<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=edb&datum=1909&page=123&size=45&qid=R5FUHEH2MOKSA203CN4VI93ZM2GR91 Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus]</ref> und [[1909]] an die [[Stadtgemeinde Salzburg]] veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der [[Privatgymnasium St. Ursula|Ursulinenschule]] in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom Gesundheitsamt Salzburg genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.


=== Der Stieglkeller ===
=== Der Stieglkeller ===
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die "Geburtsstunde" des Stieglkellers.
:''Hauptartikel [[Stieglkeller]]
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes in die [[Gemeinde Maxglan]] wurden [[1820]] in der [[Festungsgasse]] (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem Stieglkeller neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die Geburtsstunde des Stieglkellers als Ausflugslokal.


=== Stiegl in Maxglan ===
=== Stiegl in Maxglan ===
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]]; † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse nach [[Maxglan]] in den von ihm neu errichteten Brauereikomplex, der freilich schon zwölf Jahre später, am [[29. Dezember]] [[1875]], einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18751230&query=%22Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 30. Dezember 1875, Seite 2</ref>
[[1863]] übersiedelte Josef Schreiner die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in die Gemeinde Maxglan in den von ihm neu errichteten Brauereikomplex, der schon zwölf Jahre später, am [[29. Dezember]] [[1875]], einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18751230&query=%22Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 30. Dezember 1875, Seite 2</ref>


Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben.  
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], den Höhenflug der [[1920er]]-Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben.  


Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die ''Stieglbrauerei zu Salzburg'' zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn Ing. [[Heinrich Kiener II.| Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die ''Stieglbrauerei zu Salzburg'' zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.


In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130&nbsp;000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511&nbsp;000 Hektoliter im Jahr 1990.
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II. der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130&nbsp;000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511&nbsp;000 Hektoliter im Jahr 1990.


Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke & Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der [[Salzburger Getränkeindustrie]] ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute [[Stiegl Getränke & Service Gesellschaft]]) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.


Seit [[1991]] leitet Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.
Seit [[1991]] leitet Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II. trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketing-Stratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.


Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als echtes Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.


=== Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei ===
=== Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei ===
Zeile 41: Zeile 42:
=== Stiegl heute ===
=== Stiegl heute ===
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in [[Niederösterreich]] und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.


== Unternehmen ==
== Unternehmen ==
Zeile 149: Zeile 150:
* Stieglbrauerei zu Salzburg
* Stieglbrauerei zu Salzburg
* Geschichte von [[Maxglan]]
* Geschichte von [[Maxglan]]
* ''900 Jahre Festung Hohensalzburg'', Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
* '{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
* ''Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle'', Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
* ''[[Salzburger Fotografien 1880–1918]] aus dem [Karl Friedrich Würthle|Atelier Würthle]]'', Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
* {{Quelle SN|11. Mai 2018, [[Gerald Stoiber]]: "Neuer Stiegl-Chef stellt Weichen um"}}
* {{Quelle SN|11. Mai 2018, [[Gerald Stoiber]]: "Neuer Stiegl-Chef stellt Weichen um"}}
== Fußnoten==
== Fußnoten==

Version vom 9. April 2019, 12:58 Uhr

Stiegl-Goldbräu
historische Aufnahme

Die Stieglbrauerei zu Salzburg in Salzburg-Maxglan wurde 1492 erstmals in der Altstadt erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche Brauerei im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.

Geschichte

Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam

Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“.

Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gab, führte damals als öffentliche Stiege von der Brauerei an der zum Almkanal, aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.

Das Haus Bey der Stiegen

Datei:Stieglbrauerei Gstättengasse 01.jpg
Das Original-Brauhaus "beym Stiegl auf der Gstätten"
Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.
Luftaufnahme der Stieglbrauerei in Maxglan aus dem Jahr 2005
Stieglbrauerei

Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt Salzburg verbunden. Denn bereits im Jahr 1492, als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der Gstättengasse, etwa dort, wo sich bis 2008 noch das Gesundheitsamt befunden hatte. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen Stieglgasse, die nach einer zum Städtischen Arm des Almkanals hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem Haus der Natur zur Salzach.

1819 kaufte Johann Nepomuk Schreiner, Bräumeister des Hofbräus Kaltenhausen in Pension, die Stieglbrauerei an der Gstättengasse. 1852 übernahm diese sein Sohn Josef Schreiner. Seine Kinder verkauften diese 1885 an Firma Sylvester Paumgartner & Cie. Das Stieglbräu-Gasthaus am Beginn der Gstättengasse wurde dort noch weiter betrieben[1] und 1909 an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das Ursulinenkloster weiterverkaufte. Die Ursulinen ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis 2008 vom Gesundheitsamt Salzburg genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.

Der Stieglkeller

Hauptartikel Stieglkeller

Knapp vor Übersiedlung des Betriebes in die Gemeinde Maxglan wurden 1820 in der Festungsgasse (am Fuße der Festung Hohensalzburg) mit dem Stieglkeller neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die Geburtsstunde des Stieglkellers als Ausflugslokal.

Stiegl in Maxglan

1863 übersiedelte Josef Schreiner die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in die Gemeinde Maxglan in den von ihm neu errichteten Brauereikomplex, der schon zwölf Jahre später, am 29. Dezember 1875, einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.[2]

Nach Schreiners Tod kam Franz Huemer an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe Heinrich Kiener (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem Ersten Weltkrieg, den Höhenflug der 1920er-Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben.

Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod 1950 im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn Ing. Heinrich Kiener (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die Stieglbrauerei zu Salzburg zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.

In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II. der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130 000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511 000 Hektoliter im Jahr 1990.

Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der Salzburger Getränkeindustrie (Coca-Cola-Salzburg), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke & Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.

Seit 1991 leitet Dr. Heinrich Dieter Kiener III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II. trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der Doemens-Schule, einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April 1985 trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketing-Stratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. 1990 übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag.a[3] Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.

Seit vielen Generationen wird die Brauerei als echtes Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie Kiener lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.

Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei

Am 16. Dezember 2009 wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.[4]

Stiegl heute

Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.

Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen Maxglan, Riedenburg und Wals-Siezenheim mit der Pferdekutsche ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit Untersberger Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.

Unternehmen

Hauptartikel Stiegl Betriebsholding GmbH
Hauptartikel Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH

Seit 1991 leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. Heinrich Dieter Kiener die Geschicke der Stieglbrauerei.

1994 hatte die Brauerei ein Ausstoß von rund 600 000 Hektoliter Bier. Heute sind es mit rund 700 Mitarbeitern etwa eine Million Hektoliter. Seit 2013 veröffentlicht das Unternehmen keine Umsatzzahlen mehr, die Firmengruppe wird auf mehr als 170 Millionen Euro brutto geschätzt.

Im Unternehmen sind 150 Lkw-Fahrer für insgesamt 120 Lkw beschäftigt. Vertriebsleute werden im Jargon "Bierversilberer" genannt. Das hauseigene Schankservice um rund 30 Mitarbeiter.

Stiegl-Produktionsbereich

Hauptartikel: Stiegl-Produktionsbereich

Die Produktion von Stiegl-Bieren findet auf 78 000 Quadratmetern statt.

Stiegl-Nachhaltigkeitsbericht

Der Stiegl-Nachhaltigkeitsbericht wird von Stiegl seit 1990 alljährlich herausgegeben.

Stiegl Brauwelt

Eingang zur Stiegl-Brauwelt
Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der Stiegl-Brauwelt ein gemütlicher Biergarten.
Hauptartikel: Stiegl-Brauwelt

In der Stiegl-Brauwelt, Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen.

Stiegl Braugewölbe

Hauptartikel: Stiegls Braugewölbe

Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der Salzburger Jazzherbst.

Stiegl-Terminal

Hauptartikel: Stiegl-Terminal

Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember 2010 eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des Salzburg Airport.

Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen

Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012
Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2012

Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4 000 Besucher gezählt.

Kartellstrafe

Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer Brau Union Österreich AG und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- & Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170 000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750 000 und Ottakringer 190 000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden[5].

Produktpalette

Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,4°
Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7°
Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze 12,5°
Alkoholgehalt: 2,5 Vol.% 50% Goldbräu 50 % Fruchtlimonade
Alkoholgehalt: 2,5 Vol.% 40% Goldbräu 60 % Fruchtlimonade
Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% 40% Stiegl-Weisse 60% Holunderblütenlimonade
alkoholfrei
alkoholfrei
Brau-Limonade mit Aronia-Beeren

Sonderprodukte

handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten
jährliche limitierte Bier-Edition
Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,5°
Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5°
Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 4,0 Vol.%
Alkoholgehalt: 6,2 Vol.% Stammwürze: 14,6°

Frühere Biere

Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°
Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%

Bilder

 Stieglbrauerei zu Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Literatur

Weblinks

Quellen

Fußnoten

  1. Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Seite 234, Fig. 53 Salzburg, Stieglbräu-Gasthaus
  2. Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 30. Dezember 1875, Seite 2
  3. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
  4. Stiegl Presseaussendung
  5. Quellen: "Salzburger Nachrichten", 6. März 2012 , diepresse.com