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   Heute vor...
... 920 Jahren
wird Konrad I. von Abenberg von Kaiser Heinrich V. zum Erzbischof von Salzburg ernannt, wo noch der von Heinrich IV. eingesetzte Gegen­erzbischof Berthold von Moosburg regiert
... 396 Jahren
kommt Virgil Guggenberger, Professor an der Benediktineruniversität Salzburg, zur Welt
... 234 Jahren
veröffentlicht das "Salzburger Intelligenzblatt" vier Wochen nach dem Tod von Mozart eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem
... 129 Jahren
wird Julius Weickl in Bruck an der Großglocknerstraße, Konsistorialrat, römisch-katholischer Pfarrer von Bramberg am Wildkogel und Taxenbach, Dechant und Autor eines Kriegstagebuches, geboren
... 89 Jahren
erfolgt der erste Versuch einer alpinen Flugrettung im Bereich des Flughafens Salzburg: zwei Münchner Bergsteiger werden in der Watzmann-Ostwand geborgen
... 73 Jahren
beginnt der Gebäudeabbruch für den Griesgassen-Durchbruch in der Altstadt der Stadt Salzburg, der am Ende des Jahres den Namen Münzgasse erhält
... 37 Jahren
stirbt Egon Lendl in der Stadt Salzburg, Geograf, erster und langjähriger Vorstand des Geographischen Instituts der Universität Salzburg und Rektor der Universität Salzburg
... 17 Jahren
stirbt Kurt Zeller in Hallein, Direktor des Keltenmuseums Hallein und Leiter des Forschungszentrums Dürrnberg
... 10 Jahren
wird Franz Schiemer als Co-Trainer des FC Liefering vorgestellt
... 1 Jahren
wird das neue schrankenlose Parkgebührensystem mit Kennzeichen-Erkennung auf der Park+Ride-Anlage gegenüber dem Bahnhof Neumarkt am Wallersee in Betrieb genommen

und ein Blick in das Kirchenjahr zeigt, dass heute der Festtag des heiligen Valentin von Rätien ist, der als Helfer bei der "Hinfallenden Krankheit" (Epilepsie) galt
Siehe auch 7. Jänner im Portal:Geschichte

Salzburg-Blicke


Matrasthaus

Winter im Land Salzburg

Wie ein Bergkristall ragt das Franz-Eduard-Matras-Haus am Gipfel des Hochkönigs gegen den blauen Winterhimmel. Ewald Gabardi hat es so in Märztagen erlebt.


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   Salzburg Splitter

Der Eintrag der Taufe 1792 des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile.

Joseph Franz Mohr (* 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt; † 4. Dezember 1848 in Wagrain) war der Textdichter des weltberühmt gewordenen Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!‎". Mohr kam zu Mittag des 11. Dezember 1792 auf die Welt. Seine Mutter war die Strickerin Anna Schoiber, sein Vater der desertierte Musketier Franz Moor (Schreibweise siehe Auszug Taufregister von Joseph Mohr) aus Mariapfarr. Um 16:00 Uhr wurde er im Salzburger Dom von Stadtkaplan Johannes Wimbacher auf die Namen "Josephus Franciscus" getauft, als Taufpatin fungierte Franziska Zach, die den tatsächlichen Paten vertrat, den Abdecker und Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth.

Als Geburtshaus wurde lange Zeit das Armenhaus der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 9, (heute Altstadthotel Weisse Taube) vermutet, wo seine Mutter vorübergehend gewohnt hatte. Der Hinweis auf einem Plakat in einem Fenster beim Eingang Altstadthotels, dass in diesem Haus vermutlich Mohr zur Welt gekommen sei, entspricht aber nicht mehr den Erkenntnissen der Forschungen der Stille Nacht Gesellschaft. In ihren Blättern der Stille Nacht Gesellschaft, Ausgabe Dezember 2022, Seite 22, erwähnt Mag.a Renate Ebeling-Winkler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, dass Mohrs Geburtshaus nach wie vor unbekannt ist.

Joseph Mohr wuchs im Haus Steingasse 31 auf, wo seine Mutter mit vier weiteren Kindern alleinstehend lebte, bevor sie Franz Mohr ehelichte. Lange Zeit wurde angenommen, dass Joseph Mohr im "Noestlerhaus Nr. 427", dem heutigen Haus Steingasse Nr. 9, in es auch ein "Stille Nacht"-Museum gab, geboren wurde und aufwuchs.

   Salzburger Nachrichten

Nach großflächigem Stromausfall in Berlin: So gut ist Salzburg auf ein Blackout vorbereitet

Nach dem Anschlag in Berlin hörten sich die SN um, wie es in Salzburg mit der Absicherung gegen Blackouts aussieht. Es gebe zwar keine 100-prozentige Sicherheit, wird bei der Salzburg AG betont, doch…
Salzburger Nachrichten 7. Jan 2026

Alkolenker verursachte Unfall auf der Flucht vor der Polizei: Seine Beifahrerin wurde verletzt

Am Abend des Dreikönigstages ertappte die Salzburger Polizei zwei Alkolenker. Ein 64-jähriger Pongauer hatte zuvor mehrere Anhalteversuche der Exekutivbeamten an der Katschbergstraße (B99) missachtet…
Salzburger Nachrichten 7. Jan 2026

Großer Zeitdruck bei Gesetzesnovelle zu erneuerbaren Energien: Kritik an Begutachtung über die Feiertage

Für die jüngste Novelle zum Raumordnungsgesetz legte die Landesregierung Salzburg die Begutachtung über die Weihnachtsfeiertage fest. Das kritisieren Umweltorganisationen wie der Naturschutzbund, abe…
Salzburger Nachrichten 7. Jan 2026

   Lesenswerte Artikel
"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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