Carl I. Spängler
Carl Spängler (* 26. Juni 1825 in der Stadt Salzburg; † 16. Oktober 1902 ebenda)[1] war der Gründer des Bankhauses Carl Spängler.
Leben
Carl Spängler war ein Sohn des Salzburger Bürgermeisters Alois Spängler (* 1800; † 1875) und seiner Frau Theresia, geborene Meßner (* 1804). 1854 stieg er in das Geschäft – ein Speditions-, Wechsel und Bankgeschäft – von Johann Alois Duregger ein und heiratete ein Jahr darauf dessen Tochter Leopoldine. Mit dieser hatte er zumindest fünf Kinder:
- Hermann Alois Karl (* 14. Oktober 1858 in Salzburg; † 20. Juli 1940 in Steyr, OÖ)[2],
- Robert Karl Alois (* 15. Dezember 1859 in Salzburg)[3],
- Ida Henrika Leopoldina (* 1. November 1862 in Salzburg)[4],
- Carl Alois Heinrich (* 20. Mai 1864 in Salzburg; † 19. Oktober 1954 ebenda)[5] und
- Maria Henriette Ruperta (* 25. September 1866 in Salzburg)[6].
Die Familie wohnte im Antretterhaus (Mozartplatz 4) in der Altstadt der Stadt Salzburg. Ihm gehörte auch das Metzgerhaus im Mönchsbergviertel auf dem Mönchsberg.
Er zählte 1870 zu den ersten Funktionären der in diesem Jahr gegründeten Internationalen Stiftung Mozarteum.
In seinen Funktionen in der Bank und der Mozartstiftung folgte ihm sein Sohn Karl[7](II.) nach.
Er war Mitglied des Verwaltungsrates der Salzkammergut-Lokalbahn AG.[8]
Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof.
Quellen
- Bankhaus_Carl_Spängler_&_Co._AG auf Salzburgwiki
- „Das Haus Spängler und die Kultur“ auf www.spaengler.co.at
Einzelnachweise
- ↑ Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 121.
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 111.
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 159.
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 45.
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 106.
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 183.
- ↑ Die Schreibweise des Vornamens des Sohnes „Karl“ im Gegensatz zu dem des Vaters und zur Firma ist durch die Darstellung auf der Homepage des Bankhauses beglaubigt.
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 23. September 1890, Seite 3