Der Friedhof liegt rund um die Pfarrkirche Morzg und wird von einer schönen unregelmäßigen Steinmauer begrenzt. Unter den vielen Menschen, die hier ihre letzte Ruhe fanden, sind besonders bekannt gewesen:
:''Hauptartikel [[Friedhof von Morzg]]''
* [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] († 1947),
* Wirkl. Hofrat Landeshauptmann Dr. [[Josef Rehrl]], Direktor der [[Landeszentrum für Hör- und Sehbildung|Landestaubstummenanstalt]] († 1960),
* [[Tobias Reiser d. Ä.]](† 1974),
* Univ.-Prof. Dr. [[Hans Sedlmayr]] († 1984),
* Prof. [[Nora Watteck]] († 1993),
* Dr. [[Johannes Graf von Moy]] († 1995);
weitere Persönlichkeiten (Auswahl):
* kaiserlicher Rath [[Sylvester Ritter von Paumgartten]], pensionierte Hilfsämterdirektor des Wr. k.k. Oberlandesgerichtes und Realitätenbesitzer (* 7. Mai 1821, † 9. Mai 1896)
* Marie Gräfin [[Kuenburg]], geborene Gräfin Saint Julien von Wallsee (* 3. Mai 1847, † 13. Juli 1908) ∞
** Gandolf Graf Kuenburg (* 12. Mai 1841, † 2. März 1921), Geheimer Rat und Minister a. D.
* Ida Gräfin Kuenburg (* 6. Juni 1870, † 2. Mai 1952)
* Elisabeth Gräfin Kuenburg (* 6. Juli 1873, † 21. Jänner 1946)
Die Pfarrkirche zum hl. Vitus in Morzg wird urkundlich erstmals im Jahr 1139 erwähnt. Das Gotteshaus, so wie es sich heute darstellt, ist im Wesentlichen ein Neubau. Er wurde um 1680 begonnen. Von dem alten gotischen Kirchenbau ist nur der polygonale Chorabschluss erhalten und es blieb der Turm bestehen. 1683 wurde diese Kirche zu einer barocken Staffelkirche mit etwas niedrigeren Seitenschiffen umgebaut. Der Zwiebelturm stammt von 1764.
Der gotische Hochaltar stammt von 1480. Er zeigt den heiligen Vitus als Hauptpatron der Kirche in der Mitte, den heiligen Georg mit Drachen zu seiner Linken und den heiligen Leonhard, der Abt mit Kette und Buch, zur Rechten. Die Außenflügel zeigen im geöffneten Zustand vier Szenen aus der Vitus-Legende.
Hl. Familie mit den hll. Antonius von Padua u. Franz de Paula, 1686, rechtes Seitenaltarbild
Hll. Sebastian und Florian, 1686, Oberbild des rechten Seitanaltars
Maria mit den hll. Erasmus und Barbara, Rupert und Virgil, 1686,
Hll. Johannes der Täufer und Rochus, 1686, Oberbild des linken Seitenaltars
Die Außenwand der Kirche schmückt ein römischer Grabstein mit der Skulptur eines Delphins, der aus dem 2./3. Jahrhundert stammt.
Anton Faistauer - Fresken
Sehenswert sind die Fresken in der Kirche, die Anton Faistauer − teilweise mit Hilfe von Mitarbeitern, darunter auch Wilhelm Kaufmann und Theodor Kern − in den Jahren 1922/1923 schuf. Diese sind heute ein besonderer Anziehungspunkt, weil Morzg als einziges Gotteshaus in Salzburg ein herausragendes Werk zeitgenössischer Kunst aus der Zwischenkriegszeit besitzt.
Bilder im Detail
Die Reihenfolge der Bilder folgt dem offiziellen Kirchenführer von Nr. 1/18 bis Nr. 18/18, im Zentrum beginnend mit 1/18 Maria Verkündigung,
sodann im Uhrzeigersinn nach Westen, Norden, Osten und Süden rundumlaufend
Anton Faistauer - Fresken im Kreuzrippengewölbe der Pfarrkirche Morzg