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| − | Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] eröffnet. | + | Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] neu eröffnet. |
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| − | Nach der Funktion als fürsterzbischöfliche | + | Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche [[Hofmarstall]] wurde hier [[1925]] das erste [[Festspielhäuser|Festspielhaus]] installiert, neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht war. Ab [[1960]] nannte man es das ''Kleine Festspielhaus'', seit 2006 ''Haus für Mozart''. |
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| − | + | Das heutige Haus für Mozart war Teil des [[Hofmarstall]], der [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet worden war. Später entstanden dann die [[Sommerreitschule|Sommer]]- und die Winterreitschule, der heutige [[Karl-Böhm-Saal]]. | |
| − | [[ | + | Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum so genannten kleinen Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]]. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama "[[Das Salzburger Große Welttheater]]" eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgten weitere Ausbauten unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhaus]] kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen. |
| − | + | Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]] im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls. | |
| − | + | [[2004]] begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr fertiggestellt war und am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. | |
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Version vom 27. Dezember 2016, 09:52 Uhr
Das Haus für Mozart ist ein Veranstaltungshaus in der Salzburger Altstadt in einem ehemaligen Teil des Hofmarstalls. Es wurde im Sommer 2006 neu eröffnet.
Funktionen
Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche Hofmarstall wurde hier 1925 das erste Festspielhaus installiert, neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das Haus der Natur bis 1956 untergebracht war. Ab 1960 nannte man es das Kleine Festspielhaus, seit 2006 Haus für Mozart.
Geschichte
Das heutige Haus für Mozart war Teil des Hofmarstall, der 1607 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich errichtet worden war. Später entstanden dann die Sommer- und die Winterreitschule, der heutige Karl-Böhm-Saal.
Im Winter 1924/25 erfolge der ersten Umbau zum so genannten kleinen Festspielhaus für die Salzburger Festspiele unter Architekt Eduard Hütter. Am 13. August wurde das Haus mit Hugo von Hofmannsthals Drama "Das Salzburger Große Welttheater" eröffnet. 1926 und 1937/38 folgten weitere Ausbauten unter Architekt Clemens Holzmeister. Das Bühnenhaus kam auf die Seite der Clemens-Holzmeister-Stiege im Toscaninihof. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen.
Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von Johann Michael Rottmayr und Christoph Lederwasch. Nach Übersiedlung des Hauses der Natur (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige Ursulinenkloster (1956) erfolgte bis 1960 der Neubau des Großen Festspielhauses nach Plänen von Clemens Holzmeister im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls.
2004 begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im Mozart-Jubiläumsjahr fertiggestellt war und am 25. Juni 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Ereignisse
Am 13. Mai 1951 gab Zarah Leander ein Konzert im Festspielhaus unter der Begleitung der Kapelle Heinz Sandauer. Das begeisterte Publikum war nur durch das Abschalten des Lichtes dazu zu bewegen, den Saal zu verlassen.
Am 26. Mai 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der „Europawoche“ im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
Bilder
Haus für Mozart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblinks
- facebook Old Salzburg historische Aufnahme noch vor dem Umbau zum "Kleinen Festspielhaus"
Quellen
- Beitrag Altstadt von Salzburg
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974