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Im November [[1982]] heiratete er die [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er Musikerin Regina Glaser aus [[Elsbethen]], die als Harfenistin im [[Ensemble Tobias Reiser]] in Salzburg tätig ist. Seit diesem Zeitpunkt lebt und wirkt János Czifra ständig in der [[Stadt Salzburg]]. Neben seinen Aufgaben als Kirchenmusikreferent von [[1983]] bis [[2000]] leitete er Kirchenchöre, absolvierte das Kirchenmusikstudium am Mozarteum und arbeitete auch mit anderen Ensembles zusammen, unter anderem als Organist und Dirigent der Aufführungen zum "Jahr des Herrn" im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] und beim Passionssingen im [[Dom]] und in der [[Kollegienkirche]].
 
Im November [[1982]] heiratete er die [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er Musikerin Regina Glaser aus [[Elsbethen]], die als Harfenistin im [[Ensemble Tobias Reiser]] in Salzburg tätig ist. Seit diesem Zeitpunkt lebt und wirkt János Czifra ständig in der [[Stadt Salzburg]]. Neben seinen Aufgaben als Kirchenmusikreferent von [[1983]] bis [[2000]] leitete er Kirchenchöre, absolvierte das Kirchenmusikstudium am Mozarteum und arbeitete auch mit anderen Ensembles zusammen, unter anderem als Organist und Dirigent der Aufführungen zum "Jahr des Herrn" im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] und beim Passionssingen im [[Dom]] und in der [[Kollegienkirche]].
  
Im Jahre [[1987]] übernahm János Czifra die Leitung der [[Dommusik Salzburg|Salzburger Dommusik]]. [[1989]] wurde er dann zum Salzburger [[Domkapellmeister]] ernannt. Neben den liturgischen Diensten wirkte er mit dem [[Salzburger Domchor|Domchor]] und dem [[Orchester der Salzburger Dommusik|Domorchester]] bei besonderen Ereignissen mit, so bei zwei [[Papstbesuch|Papstbesuchen in Salzburg]], bei Bischofsweihen und Jubiläen, bei Kirchenmusikfestivals und Symposien. Die Zusammenarbeit mit Gastensembles im Salzburger Dom ist ihm ein wichtiges Anliegen.
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Im Jahre [[1987]] übernahm János Czifra die Leitung der [[Salzburger Dommusik]]. [[1989]] wurde er zum Salzburger [[Domkapellmeister]] ernannt. Neben den liturgischen Diensten wirkte er mit dem [[Salzburger Domchor|Domchor]] und dem [[Orchester der Salzburger Dommusik|Domorchester]] bei besonderen Ereignissen mit, so bei zwei [[Papstbesuch|Papstbesuchen in Salzburg]], bei Bischofsweihen und Jubiläen, bei Kirchenmusikfestivals und Symposien. Die Zusammenarbeit mit Gastensembles im Salzburger Dom war ihm ein wichtiges Anliegen.
  
 
Von 1989 bis [[2004]] leitete János Czifra auch die [[Salzburger Liedertafel]]. Die jährlichen oratorischen Konzerte waren die künstlerischen Ziele dieser Tätigkeit.
 
Von 1989 bis [[2004]] leitete János Czifra auch die [[Salzburger Liedertafel]]. Die jährlichen oratorischen Konzerte waren die künstlerischen Ziele dieser Tätigkeit.
  
Mit dem Domchor gestaltete János Czifra Konzerttourneen nach New York und Montréal im Jahre [[1988]], Tokyo im Jahre [[1992]] und in viele Städte Europas, so nach London, Rom, Fribourg, St. Gallen, Venedig, Paris, Reims, Monte Carlo, Brügge, Kopenhagen, Speyer, Dresden, Prag, in seine Heimat Budapest und nach Stockholm.
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Mit dem Domchor gestaltete János Czifra Konzerttourneen nach New York und Montréal im Jahre [[1988]], nach Tokyo im Jahre [[1992]] und in viele Städte Europas, so nach London, Rom, Fribourg, St. Gallen, Venedig, Paris, Reims, Monte Carlo, Brügge, Kopenhagen, Speyer, Dresden und Prag, in seine Heimat Budapest und nach Stockholm.
  
 
In Österreich nahm er mehrmals am Internationalen Musiksommer in Millstatt, [[Kärnten]], und an den Sommerkonzerten in [[St. Wolfgang]] teil, weiters gastierte er mit dem Domchor in den Domkirchen von Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Brixen ([[Südtirol]]).
 
In Österreich nahm er mehrmals am Internationalen Musiksommer in Millstatt, [[Kärnten]], und an den Sommerkonzerten in [[St. Wolfgang]] teil, weiters gastierte er mit dem Domchor in den Domkirchen von Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Brixen ([[Südtirol]]).
  
Als Dirigent, Kursleiter oder Juror wird János Czifra sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas immer wieder eingeladen (Atlanta, Tokyo, Münster, Frankfurt, Fribourg, Budapest, Debrecen, usw.).
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Als Dirigent, Kursleiter oder Juror wurde Czifra sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas immer wieder eingeladen (Atlanta, Tokyo, Münster, Frankfurt, Fribourg, Budapest, Debrecen, usw.).
  
Im Jahre [[2002]] wurde Domkapellmeister János Czifra in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen und es wurde ihm vom Bundespräsidenten Thomas Klestil der Berufstitel ''"Professor"'' verliehen.
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Im Jahre [[2002]] wurde Czifra in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen und es wurde ihm vom [[Bundespräsident]]en Thomas Klestil der Berufstitel ''"[[Professor]]"'' verliehen.
  
Nach mehr als 30 Jahren im Amt übergab Czifra den Domkapellmeister mit [[1. September]] [[2022]] an [[Andrea Fournier]].
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Nach mehr als 30 Jahren im Amt übergab Czifra die Funktion des Domkapellmeisters mit [[1. September]] [[2022]] an [[Andrea Fournier]].
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [http://www.dommusik-salzburg.at/dommusik_2010/page.asp?id=16616 Biografie János Czifras auf der Webseite der Dommusik Salzburg]
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* [https://web.archive.org/web/20110620034336/http://www.dommusik-salzburg.at/dommusik_2010/page.asp?id=16616 Biografie János Czifras auf der Webseite der Salzburger Dommusik]
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/portraet-der-woche-sie-gibt-im-salzburger-dom-kuenftig-den-ton-an-125784385 Salzburger Nachrichten, 18. August 2022]
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* [[Salzburger Nachrichten]], 18. August 2022: [https://www.sn.at/salzburg/chronik/portraet-der-woche-sie-gibt-im-salzburger-dom-kuenftig-den-ton-an-125784385 Porträt der Woche: Sie gibt im Salzburger Dom künftig den Ton an] ([[Stefanie Schenker]])
 
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Version vom 27. Juni 2024, 07:35 Uhr

János Czifra (* 24. Dezember 1951 in Budapest, Ungarn) ist ehemaliger Domkapellmeister.

Lebenslauf

János Czifra wurde am 24. Dezember 1951 in Budapest geboren. Nach der Matura 1970 am Piaristen-Gymnasium in Budapest studierte er Architektur an der Technischen Universität und erwarb 1975 das Diplom. 1977 wurde er in die Franz-Liszt-Musikakademie für Chorleitung und Musikpädagogik aufgenommen. 1979 gewann er den ersten Preis des Chorleiterwettbewerbs der Hochschule. Im Jahre 1980 beendete er schließlich seine Ausbildung in Budapest mit einem Diplom.

Anschließend begann János Czifra am Mozarteum Salzburg bei Prof. Gerhard Wimberger das Fach Dirigieren zu studieren. Nach seinem Diplomkonzert kehrte er im Juli 1982 nach Ungarn zurück, wo er am Landestheater Győr als Chorkorrepetitor mit Dirigentenaufgaben verpflichtet wurde. Gleichzeitig war er im Franziskanergymnasium in Szentendre als Musiklehrer und in der Pfarre Szent Imre in Budapest als Chorleiter tätig.

Im November 1982 heiratete er die Salzburger Musikerin Regina Glaser aus Elsbethen, die als Harfenistin im Ensemble Tobias Reiser in Salzburg tätig ist. Seit diesem Zeitpunkt lebt und wirkt János Czifra ständig in der Stadt Salzburg. Neben seinen Aufgaben als Kirchenmusikreferent von 1983 bis 2000 leitete er Kirchenchöre, absolvierte das Kirchenmusikstudium am Mozarteum und arbeitete auch mit anderen Ensembles zusammen, unter anderem als Organist und Dirigent der Aufführungen zum "Jahr des Herrn" im Großen Festspielhaus und beim Passionssingen im Dom und in der Kollegienkirche.

Im Jahre 1987 übernahm János Czifra die Leitung der Salzburger Dommusik. 1989 wurde er zum Salzburger Domkapellmeister ernannt. Neben den liturgischen Diensten wirkte er mit dem Domchor und dem Domorchester bei besonderen Ereignissen mit, so bei zwei Papstbesuchen in Salzburg, bei Bischofsweihen und Jubiläen, bei Kirchenmusikfestivals und Symposien. Die Zusammenarbeit mit Gastensembles im Salzburger Dom war ihm ein wichtiges Anliegen.

Von 1989 bis 2004 leitete János Czifra auch die Salzburger Liedertafel. Die jährlichen oratorischen Konzerte waren die künstlerischen Ziele dieser Tätigkeit.

Mit dem Domchor gestaltete János Czifra Konzerttourneen nach New York und Montréal im Jahre 1988, nach Tokyo im Jahre 1992 und in viele Städte Europas, so nach London, Rom, Fribourg, St. Gallen, Venedig, Paris, Reims, Monte Carlo, Brügge, Kopenhagen, Speyer, Dresden und Prag, in seine Heimat Budapest und nach Stockholm.

In Österreich nahm er mehrmals am Internationalen Musiksommer in Millstatt, Kärnten, und an den Sommerkonzerten in St. Wolfgang teil, weiters gastierte er mit dem Domchor in den Domkirchen von Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Brixen (Südtirol).

Als Dirigent, Kursleiter oder Juror wurde Czifra sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas immer wieder eingeladen (Atlanta, Tokyo, Münster, Frankfurt, Fribourg, Budapest, Debrecen, usw.).

Im Jahre 2002 wurde Czifra in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen und es wurde ihm vom Bundespräsidenten Thomas Klestil der Berufstitel "Professor" verliehen.

Nach mehr als 30 Jahren im Amt übergab Czifra die Funktion des Domkapellmeisters mit 1. September 2022 an Andrea Fournier.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Arnold Becker

Domkapellmeister
1989-2022
Nachfolger

Andrea Fournier