| − | In den [[1895]] errichteten Hochaltar wurden vier noch erhaltene spätgotische Tafeln aus dem Vorvorgängeraltar eingefügt. Bei geöffnetem Schrein zeigen die Tafeln links die Heiligen Laurentius und Johannes den Täufer, rechts Sebastian und Stephan. In der Mitte stehen drei neugotische Figuren von 1895: Agnes, der Kirchenpatron Leonhard, und Aloisius. Bei geschlossenem Schrein (in der Fastenzeit) sind die vier spätgotischen Tafeln mit Passionsdarstellungen zu sehen. Sie zeigen von links nach rechts Jesus am Ölberg, Kreuztragung, Kreuzigung und Auferstehung Christi. Die Ölbergszene zeigt [[Salzburg]] und den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] im Hintergrund. Die Kreuztragung ist in der [[Bad Reichenhall|Reichenhaller]] Gegend dargestellt. Die Kreuzigung geschieht vor der Kulisse von [[Hallein]] und des [[Göllstock]]s. Die Auferstehung ist in der Gegend von [[Teisendorf]] dargestellt, mit Fuderheuberg, [[Staufen]] und [[Zwiesel]] im Hintergrund. Die Tafeln stammen aus der Werkstatt des [[Gordian Guckh]] aus [[Laufen]] und sind in den Jahren [[1511]] bis [[1513]] entstanden. Sie gelten als die qualitätvollsten Malereien, die sich aus der Werkstatt Guckh erhalten haben. Über den Tafeln im Gesprenge des Altars finden sich eine Kreuzigungsgruppe und die Bauernheiligen Isidor und Notburga (1895). | + | In den [[1895]] errichteten Hochaltar wurden vier noch erhaltene spätgotische Tafeln aus dem Vorvorgängeraltar eingefügt. Bei geöffnetem Schrein zeigen die Tafeln links die Heiligen Laurentius und Johannes den Täufer, rechts Sebastian und Stephan. In der Mitte stehen drei neugotische Figuren von 1895: Agnes, der Kirchenpatron Leonhard, und Aloisius. Bei geschlossenem Schrein (in der Fastenzeit) sind die vier spätgotischen Tafeln mit Passionsdarstellungen zu sehen. Sie zeigen von links nach rechts Jesus am Ölberg, Kreuztragung, Kreuzigung und Auferstehung Christi. Die Ölbergszene zeigt Salzburg und den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] im Hintergrund. Die Kreuztragung ist in der [[Bad Reichenhall|Reichenhaller]] Gegend dargestellt. Die Kreuzigung geschieht vor der Kulisse von [[Hallein]] und des [[Göllstock]]s. Die Auferstehung ist in der Gegend von [[Teisendorf]] dargestellt, mit Fuderheuberg, [[Staufen]] und [[Zwiesel]] im Hintergrund. Die Tafeln stammen aus der Werkstatt des [[Gordian Guckh]] aus [[Laufen]] und sind in den Jahren [[1511]] bis [[1513]] entstanden. Sie gelten als die qualitätvollsten Malereien, die sich aus der Werkstatt Guckh erhalten haben. Über den Tafeln im Gesprenge des Altars finden sich eine Kreuzigungsgruppe und die Bauernheiligen Isidor und Notburga (1895). |
| | Das Gemälde des heiligen Christophorus an der Nordwand des Langhauses wird ebenfalls der Werkstatt des Gordian Guckh zugeschrieben. Die im Jahr [[1862]] aufgestellten Seitenaltäre zeigen links den heiligen Ägidius und rechts den Evangelisten Johannes. Aus dem gleichen Jahr stammt die Kanzel. Die obere hölzerne Empore wurde ebenfalls im [[19. Jahrhundert]] eingebaut. An der Nordwand sind in einer Vitrine mittelalterliche Eisenvotive ausgestellt, die bei Bauarbeiten im Bereich des Fundaments der Vorgängerkirche gefunden wurden. | | Das Gemälde des heiligen Christophorus an der Nordwand des Langhauses wird ebenfalls der Werkstatt des Gordian Guckh zugeschrieben. Die im Jahr [[1862]] aufgestellten Seitenaltäre zeigen links den heiligen Ägidius und rechts den Evangelisten Johannes. Aus dem gleichen Jahr stammt die Kanzel. Die obere hölzerne Empore wurde ebenfalls im [[19. Jahrhundert]] eingebaut. An der Nordwand sind in einer Vitrine mittelalterliche Eisenvotive ausgestellt, die bei Bauarbeiten im Bereich des Fundaments der Vorgängerkirche gefunden wurden. |