Kuranstalt Kreuzbrückl: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „Kategorie:Wissenschaft Kategorie:Naturwissenschaft Kategorie:Geografie“ durch „Kategorie:Wissenschaft Kategorie:Geografie“) |
K (ergänzt) |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
Weitere Anwendung 1896 waren ''die seit dem Jahre 1827 bestehenden'' (offen bleibt, ob damit die Kuranstalt oder die Anwendung an sich gemeint war), durch ihre Heilerfolge sehr bekannten Moor- und Solebäder (damals noch S'''oo'''lebäder geschrieben), sowie Eisen- und [[Fichte]]nnadel-Bäder.<ref> Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18960831&query=%22Florian+Gastager%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 21. August 1896, Seite 7</ref> | Weitere Anwendung 1896 waren ''die seit dem Jahre 1827 bestehenden'' (offen bleibt, ob damit die Kuranstalt oder die Anwendung an sich gemeint war), durch ihre Heilerfolge sehr bekannten Moor- und Solebäder (damals noch S'''oo'''lebäder geschrieben), sowie Eisen- und [[Fichte]]nnadel-Bäder.<ref> Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18960831&query=%22Florian+Gastager%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 21. August 1896, Seite 7</ref> | ||
| + | |||
| + | Am [[5. August]] [[1902]] besuchte zwischen 16 und 17 Uhr Erzherzog [[Ludwig Viktor von Habsburg]] in Begleitung seines ersten Flügel-Adjutanten Graf Palffy die Kuranstalt „Kreuzbrückl", um das neu erbaute Schwimmbad zu besichtigen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19020806&query=%22Hofers+Gasthof%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 6. August 1902, Seite 5</ref> | ||
Am [[15. Jänner]] [[1911]] starb Anton Hohensinn im 61. Lebensjahr, der damalige Besitzer der Kuranstalt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19110116&query=%22Kuranstalt+Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 16. Jänner 1911, Seite 5</ref> | Am [[15. Jänner]] [[1911]] starb Anton Hohensinn im 61. Lebensjahr, der damalige Besitzer der Kuranstalt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19110116&query=%22Kuranstalt+Kreuzbr%c3%bcckl%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 16. Jänner 1911, Seite 5</ref> | ||
Version vom 3. Januar 2021, 17:22 Uhr
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
|
Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
Die Kuranstalt Kreuzbrückl war ein Moorheilbad in der Gemeinde Maxglan und hieß um 1900 Hohensinn's Kuranstalt.
Geschichte
Beim Vogelsang- oder Kreuzbruckenhof, der 1739 erbaut worden war, errichtete der Stadtphysikus Dr. Wolfgang Oberlechner ein Schlammbad. Um für das Bad zu werben, gab er 1826 das Büchlein "Bethsaida oder die Schlammbäder in der Umgebung Juvaviens" heraus.[1]
Das anfangs Kurbad genannte Bad hatte offenbar im Winter geschlossen. Denn in einer Zeitungsannounce heißt es Kurbad Kreuzbrückl bei Salzburg. Kneipp'sche Kaltwasseranstalt geöffnet vom 1. April 1896 an. In jenem Jahr stand das Kurbad unter der Leitung des praktischen Arztes und Spezialisten für Natur-Heilverfahren und Massage, Gregor Gfrerer. Badbesitzer war Anton Hohensinn. Monsignore Prälat Sebastian Kneipp hatte die Anstalt persönlich besichtigt und über deren Einrichtung seiner vollsten Befriedigung Ausdruck verliehen.
Weitere Anwendung 1896 waren die seit dem Jahre 1827 bestehenden (offen bleibt, ob damit die Kuranstalt oder die Anwendung an sich gemeint war), durch ihre Heilerfolge sehr bekannten Moor- und Solebäder (damals noch Soolebäder geschrieben), sowie Eisen- und Fichtennadel-Bäder.[2]
Am 5. August 1902 besuchte zwischen 16 und 17 Uhr Erzherzog Ludwig Viktor von Habsburg in Begleitung seines ersten Flügel-Adjutanten Graf Palffy die Kuranstalt „Kreuzbrückl", um das neu erbaute Schwimmbad zu besichtigen.[3]
Am 15. Jänner 1911 starb Anton Hohensinn im 61. Lebensjahr, der damalige Besitzer der Kuranstalt.[4]
Am 4. Mai 1911 wurde die Kuranstalt mit Schwimm- und Wannebädern wieder unter der ärztlichen Leitung des praktischen Arztes Dr. Andreas Pölzl eröffnet.[5]
In der Zwischenkriegszeit fanden in den Räumlichkeiten Bälle statt.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden darin Veranstaltungen statt, wie beispielsweise am 18. Jänner 1947 ein Wohltätigkeitsball zugunsten des Tierschutzvereins Salzburg.[7]
Zur Kuranstalt gehörte auch das Gasthaus Kreuzbrückl. Die Kuranstalt wurde 1955 aufgelassen, weil sie den sanitären Anforderungen nicht mehr entsprach.
Weblink (historische Postkarten-Ansicht)
- oldthing.de/Gasthof-Kuranstalt-Kreuzbrueckl/Freibad
- ehemalige Lage auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg
Quellen
- Salzburg, der Bezirk in alten Ansichten, 2006, Ueberreuter, ISBN 3-8000-7212-2
- Digitaler Stadtplan von Salzburg, Eingabe Kreuzbrücklweg → Beschreibung
- Einträge im ANNO (als Gasthaus ab 1922 zu finden)
- Digitaler Stadtplan von Salzburg
Einzelnachweise
- ↑ books.google.at, Benedikt Pillwein, 1839, Seite 86
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 21. August 1896, Seite 7
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 6. August 1902, Seite 5
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. Jänner 1911, Seite 5
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 3. Mai 1911, Seite
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1932, Seite 8
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 15. Jänner 1947, Seite 4
Projekt Bad Abtenau oder Abtenau Bad · Wildbad Aigen · Bad Fusch · Bad Golling · Bad Großarlerklamm · Heilklimatischer Kurort Großgmain · Bad Kaltenhausen · Kuranstalt Kreuzbrückl · Bad Leogang · Kuranstalt Marienbad · Moorbad Mattsee · Bad Mauterndorf · Heilbad Neunbrunnen · Moorbad Hochmoos St. Martin bei Lofer · Bad Schwarzenbach · Bad Söllheim · Schloss-Kurhotel Neydharting Strobl am Wolfgangsee · Bad Oberrain · Bad Werfen · Bad Zell am See
Ehemalige Heilquellen (Übersicht) · Ehemalige Heilquellen von Saalfelden · Ehemalige Heilquellen im Großarlbach bei St. Johann im Pongau · Ehemalige Heilquellen um Tamsweg · Ehemalige Luftkurorte