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Der Salzburger Stadtbaumeister [[Adalbert Wagner]] (* 18..) gründete im Jahr [[1867]] ein Bauunternehmen.<ref name= " MGSLK " >Nekrolog auf ''Richard Wagner'', [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 84/85, 1944/45, S. 212.</ref> | Der Salzburger Stadtbaumeister [[Adalbert Wagner]] (* 18..) gründete im Jahr [[1867]] ein Bauunternehmen.<ref name= " MGSLK " >Nekrolog auf ''Richard Wagner'', [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 84/85, 1944/45, S. 212.</ref> | ||
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[[Richard Wagner (Baumeister)|Richard Wagner]] (* [[20. Jänner]] [[1874]]; † [[29. November]] [[1943]]), Adalbert Wagners Sohn, war Baumeister und Gesellschafter der Firma ''Gebrüder Wagner, Baugesellschaft''. Er trat 1899 in die väterliche Firma ein. Nach eigenen Entwürfen baute er neu bzw. um: [[Mayr & Neumayer]], [[Gehmacher (Firma)|Max Gehmacher]], Küchengeschäft und Lagerhaus Gebr. [[Roittner]], [[Guggenthaler Bierstübl]], die Häuser [[Markus-Sittikus-Straße]] 19, 21 und 23 u. v. a.. Für den [[Alpenverein|Zweig Salzburg des Deutschen Alpenvereins]], dessen Baureferent er 36 Jahre lang war, schuf er die Erweiterungsbauten des [[Zittelhaus]]es am [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]], [[Kürsingerhütte]], [[Zeppezauerhaus]], [[Carl-von-Stahl-Haus]] und [[Söldenhütte]]. Er war Ehrenmitglied der [[Salzburger Liedertafel]].<ref name= " MGSLK " /> | [[Richard Wagner (Baumeister)|Richard Wagner]] (* [[20. Jänner]] [[1874]]; † [[29. November]] [[1943]]), Adalbert Wagners Sohn, war Baumeister und Gesellschafter der Firma ''Gebrüder Wagner, Baugesellschaft''. Er trat 1899 in die väterliche Firma ein. Nach eigenen Entwürfen baute er neu bzw. um: [[Mayr & Neumayer]], [[Gehmacher (Firma)|Max Gehmacher]], Küchengeschäft und Lagerhaus Gebr. [[Roittner]], [[Guggenthaler Bierstübl]], die Häuser [[Markus-Sittikus-Straße]] 19, 21 und 23 u. v. a.. Für den [[Alpenverein|Zweig Salzburg des Deutschen Alpenvereins]], dessen Baureferent er 36 Jahre lang war, schuf er die Erweiterungsbauten des [[Zittelhaus]]es am [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]], [[Kürsingerhütte]], [[Zeppezauerhaus]], [[Carl-von-Stahl-Haus]] und [[Söldenhütte]]. Er war Ehrenmitglied der [[Salzburger Liedertafel]].<ref name= " MGSLK " /> | ||
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Version vom 16. Juni 2020, 12:52 Uhr
Der Name Wagner ist insbesondere in der Stadt Salzburg mit der Baufirma Stadtbaumeister Gebrüder Wagner und deren Baumeistern verbunden.
Adalbert Wagner
Der Salzburger Stadtbaumeister Adalbert Wagner (* 18..) gründete im Jahr 1867 ein Bauunternehmen.[1]
Richard Wagner
Richard Wagner (* 20. Jänner 1874; † 29. November 1943), Adalbert Wagners Sohn, war Baumeister und Gesellschafter der Firma Gebrüder Wagner, Baugesellschaft. Er trat 1899 in die väterliche Firma ein. Nach eigenen Entwürfen baute er neu bzw. um: Mayr & Neumayer, Max Gehmacher, Küchengeschäft und Lagerhaus Gebr. Roittner, Guggenthaler Bierstübl, die Häuser Markus-Sittikus-Straße 19, 21 und 23 u. v. a.. Für den Zweig Salzburg des Deutschen Alpenvereins, dessen Baureferent er 36 Jahre lang war, schuf er die Erweiterungsbauten des Zittelhauses am Hohen Sonnblick, Kürsingerhütte, Zeppezauerhaus, Carl-von-Stahl-Haus und Söldenhütte. Er war Ehrenmitglied der Salzburger Liedertafel.[1]
Fritz Wagner
Fritz Wagner (* 18..; † 2. Oktober 1922) war Stadtbaumeister.[2]
Franz Wagner und Nachfolger
Stadtbaumeister Franz Wagner sen. gründete im Jahr 1902 unter seinem Namen ein Bauunternehmen, das – mit jeweils wechselnden Rechtsformen auf unterschiedlichen Standorten – seitdem besteht.[3]
Stadtbaumeister Franz Wagner sen. war einer der wesentlichen Begründer der Altstadtsanierung von Salzburg. Zahlreiche große Renovierungen an der alten Fürsterzbischöflichen Residenz, des Neugebäudes, an der Kollegienkirche, der alten Universität, des Schlosses Mirabell und zahlreiche Bürgerhäuser sind mit seinem Namen verbunden. Auch große Neubauten wie das Kolleg St. Benedikt im Stift St. Peter, das Gymnasium für Mädchen der Ursulinen, die Großgaststätte Sternbräu, Industrieanlagen und kirchliche Neubauten sowie zahlreiche Geschäftsneuerrichtungen zeugen von seinem Schaffen.[3]
Mit seinem Sohn Dipl.-Arch. Stadtbaumeister Franz Wagner jun. († 1966[4]) wurden etwa um 1926 bis 1930 zahlreiche neue Planungen eingeleitet. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Zuge des raschen Wachstums der Stadt zahlreiche neue Industrieprojekte erstellt, wie etwa für die Unternehmen Porsche, Paar und Auto Frey.[3]
Insbesondere im kirchlichen Bauschaffen konnten viele neue Kirchenanlagen wie Taxham, Herrnau, St. Paul, Aigen und die Pallottiner aufgebaut werden. Große Generalrenovierungen wurden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, beim Franziskanerkloster, im Kapuzinerkloster und im Bereich der alten Universität durchgeführt. Die Neuerrichtung der Universität brachte große Aufträge im Bereich der theologischen und der juridischen Fakultät mit sich. Auch beim Neubau des Neuen Festspielhauses wurde mitgearbeitet. Wesentliche Geschäftserneuerungen in der Altstadt wurden durchgeführt.[3]
Stadtbaumeister KommR Ing. Peter Franz Wagner (* 20. Jänner 1936[5][6]), Sohn von Franz Wagner jun., leitete von 1967 bis 1999 das Unternehmen.[3] Er war auch (von 1981 bis 2011) Honorargeneralkonsul der Philippinen in Salzburg.[6]
1999 gründete Ing. Thomas Wagner die Stadtbaumeister Wagner + Partner Consulting Ges.m.b.H. und setzte somit die Familientradition in 4. Generation fort.[3]
Aus dieser Familie stammt auch der ehemalige Landesbaudirektor Axel Wagner (* 1939), ein (weiterer) Enkel des Stadtbaumeisters Franz Wagner sen.[7]
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Nekrolog auf Richard Wagner, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 84/85, 1944/45, S. 212.
- ↑ Todesanzeige für Fritz Wagner, in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 63 (1923), 133
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Die Geschichte der Firma Wagner
- ↑ Erwähnung Dipl.-Arch. Franz Wagners als Leitenden Komturs (1963–1966) des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem auf dessen Homepage.
- ↑ Salzburg online 20. Jänner 2010.
- ↑ 6,0 6,1 Salzburger Nachrichten, 19. Jänner 2013.
- ↑ Artikel Axel Wagner, gestützt auf www.drehpunktkultur.at/i 22/12/10.