Arthur Stölzel: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Stölzel absolvierte nach dem Besuch des | + | Stölzel absolvierte nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasiums]] das Studium der Rechte an der Universität seiner Geburtsstadt Wien. [[1893]] promovierte er zum Doktor der Rechte. In Salzburg war er ab [[1894]] an der k.k. Finanzprokuratur, am k.k. Landesgericht und ab [[1897]] als Rechtsanwaltskonzipient tätig. Von [[1900]] bis [[1933]] war er Hof- und Gerichtsadvokat bz. Rechtsanwalt in Salzburg. Bis [[1921]] war er Direktor des Salzburger [[WIFI|Gewerbeförderungsinstitut]]es. |
| − | [[1902]] zog er als Abgeordneter in den Salzburger Landtag ein. [[1907]] wurde er Reichsratsabgeordneter, vom [[21. Oktober]] [[1918]] bis zum [[16. Februar]] [[1919]] war er Mitglied der provisorischen Nationalversammlung. | + | Seit [[1894]] war er Mitglied des [[Gemeinde Maxglan|Maxglaner]] Gemeindeausschusses, [[1897]] wurde er für drei Jahre zum [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Gemeindevorsteher]] der damals noch selbstständigen [[Gemeinde Maxglan]] gewählt. |
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| + | : Am [[29. Dezember]] [[1902]] zog er als Abgeordneter in den Salzburger Landtag ein und blieb dort mit neunmonatiger Unterbrechung bis zum [[16. September]] [[1915]]. | ||
| + | : Von 29. Dezember 1902 bis zum [[3. November]] [[1918]] war er Mitglied des Landesausschusses, vom [[21. Juli]] [[1909]] bis zum 3. November 1918 Landeshauptmann-Stellverteter. | ||
| + | : Am [[16. Juni]] [[1907]] wurde er bis zum [[12. November]] [[1918]] Reichsratsabgeordneter, | ||
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Seine Eltern erbauten [[1870]] die ''"Villa Art(h)ur"'' in Maxglan-[[Burgfried]]. Die [[Stadt Salzburg]] erwarb die Villa mitsamt der umgebenden Parkanlage und errichtete im heutigen [[Stölzlpark]] einen Kindergarten (anstelle der Villa) und einen Verkehrserziehungsgarten. Ebenfalls im Park befindet sich das [[Heimathaus Maxglan|Maxglaner Heimathaus]]. | Seine Eltern erbauten [[1870]] die ''"Villa Art(h)ur"'' in Maxglan-[[Burgfried]]. Die [[Stadt Salzburg]] erwarb die Villa mitsamt der umgebenden Parkanlage und errichtete im heutigen [[Stölzlpark]] einen Kindergarten (anstelle der Villa) und einen Verkehrserziehungsgarten. Ebenfalls im Park befindet sich das [[Heimathaus Maxglan|Maxglaner Heimathaus]]. | ||
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Dr. Stölzel war [[Ehrenbürger]] mehrerer Gemeinden.<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1918. 46. Jg. Salzburg (Mayr) 1918.</ref> | Dr. Stölzel war [[Ehrenbürger]] mehrerer Gemeinden.<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1918. 46. Jg. Salzburg (Mayr) 1918.</ref> | ||
| − | Am [[30. Jänner]] [[1911]] ernannte ihn die [[Gemeinde Maxglan]] einstimmig zum [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Maxglan|Ehrenbürger]]. | + | Am [[30. Jänner]] [[1911]] ernannte ihn die [[Gemeinde Maxglan]] einstimmig zum [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Maxglan|Ehrenbürger]]. Der [[Maxglan]]er [[Stölzlpark]] ist nach ihm benannt. |
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Version vom 31. August 2019, 21:36 Uhr
Dr. Artur Stölzel (* 1. März 1868 in Wien; † 19. März 1933 in Salzburg) war Rechtsanwalt, Reichsratsabgeordneter, langjähriger Abgeordneter zum Salzburger Landtag und Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter.
Leben
Stölzel absolvierte nach dem Besuch des k.k. Staatsgymnasiums das Studium der Rechte an der Universität seiner Geburtsstadt Wien. 1893 promovierte er zum Doktor der Rechte. In Salzburg war er ab 1894 an der k.k. Finanzprokuratur, am k.k. Landesgericht und ab 1897 als Rechtsanwaltskonzipient tätig. Von 1900 bis 1933 war er Hof- und Gerichtsadvokat bz. Rechtsanwalt in Salzburg. Bis 1921 war er Direktor des Salzburger Gewerbeförderungsinstitutes.
Seit 1894 war er Mitglied des Maxglaner Gemeindeausschusses, 1897 wurde er für drei Jahre zum Gemeindevorsteher der damals noch selbstständigen Gemeinde Maxglan gewählt.
- Am 29. Dezember 1902 zog er als Abgeordneter in den Salzburger Landtag ein und blieb dort mit neunmonatiger Unterbrechung bis zum 16. September 1915.
- Von 29. Dezember 1902 bis zum 3. November 1918 war er Mitglied des Landesausschusses, vom 21. Juli 1909 bis zum 3. November 1918 Landeshauptmann-Stellverteter.
- Am 16. Juni 1907 wurde er bis zum 12. November 1918 Reichsratsabgeordneter,
- vom 21. Oktober 1918 bis zum 16. Februar 1919 war er Mitglied der provisorischen Nationalversammlung.
- vom 3. bis 29. November 1918 war er Landesrat, dann bis zum 23. April 1819 erneut Landeshauptmann-Stellvertreter.
Seine Eltern erbauten 1870 die "Villa Art(h)ur" in Maxglan-Burgfried. Die Stadt Salzburg erwarb die Villa mitsamt der umgebenden Parkanlage und errichtete im heutigen Stölzlpark einen Kindergarten (anstelle der Villa) und einen Verkehrserziehungsgarten. Ebenfalls im Park befindet sich das Maxglaner Heimathaus.
Ehrungen
Dr. Stölzel war Ehrenbürger mehrerer Gemeinden.[1]
Am 30. Jänner 1911 ernannte ihn die Gemeinde Maxglan einstimmig zum Ehrenbürger. Der Maxglaner Stölzlpark ist nach ihm benannt.
Quellen
- Eintrag auf parlinkom.gv www.parlament.gv.at
- Eintrag zu Stölzel Artur Stölzel in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Homepage des Österreichischen Parlaments
- Voithofer, Richard: "... dem Kaiser Treue und Gehorsam..." Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918. Wien (Böhlau) 2011. S. 122f.
Einzelverweise
- ↑ Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1918. 46. Jg. Salzburg (Mayr) 1918.
| Vorgänger |
Gemeindevorsteher von Maxglan 1897–1900 |
Nachfolger |
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