Schranne (Markt): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Als '''Schranne''' wird heute ein Wochenmarkt in der [[Neustadt]] von [[Salzburg]] | + | Als '''Schranne''' wird heute ein Wochenmarkt im [[Andräviertel]] in der [[Neustadt]] von [[Salzburg]] bezeichnet. |
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| − | Das Wort '''Schranne''' bezeichnete ursprünglich den Ort der Rechtsprechung in einer Stadt, abgeleitet von dem althochdeutschen Wort scranna | + | Das Wort '''Schranne''' bezeichnete ursprünglich den Ort der Rechtsprechung in einer Stadt, abgeleitet von dem althochdeutschen Wort ''scranna'' (Stuhl, Bank) und dem mittelhochdeutschen ''schranne'' (Tisch, Bank; vgl. das verwandte Wort ''Schranke'' und sowie das italienische Wort ''la scranna'' − der Richterstuhl); da dieser Ort meist auch sehr zentral lag, entstanden um ihn herum auch die Brot- und Getreidemärkte, [[Städtische Fleischbank|Fleischbänke]] und andere Märkte. Das Wort ''Schranne'' bezeichnet aber auch Lagerhallen. |
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| − | In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt. Später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (etwa den Grünmarkt, den Strohmarkt, den Milchmarkt oder den Eiermarkt) verwendet wurden. | + | In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste [[Märkte der Stadt Salzburg im Spätmittelalter|Marktstandort der Stadt]]. Später verlagerte sich der Markt auf und um den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (etwa den Grünmarkt, den Strohmarkt, den Milchmarkt oder den Eiermarkt) verwendet wurden. |
| − | ''Schrannen'' im Sinne von Lagerhallen gab es auch zwei in der Stadt Salzburg: bis in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich die ''Schrannenhalle'' an der rechten Seite der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] in der | + | ''Schrannen'' im Sinne von Lagerhallen gab es auch zwei in der Stadt Salzburg: bis in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich die ''Schrannenhalle'' an der rechten Seite der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] in der Neustadt, wo ja noch heute der Schrannenmarkt stattfindet. Diese ''Schranne'' war ein von Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Colloredo]] [[1788]] bis [[1790]] erbauter Kornspeicher. Beim großen [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] am [[30. April]] [[1818]] wurde das Dach zerstört, die oberste Geschoßdecke beschädigt, die Wiederherstellung aber erst [[1833]] vollendet. Am [[17. November]] [[1944]] wurde das Schrannengebäude durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] schwer beschädigt, die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die ''Schrannenhalle'' übersiedelte in der Folge in die [[Alpensiedlung]], genauer an die [[Adolf-Schemel-Straße]] in der Nähe des [[Ginzkey-Platz]]es in Richtung [[Salzach]]. Die dortigen Lagerhallen wurden aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen. |
Während des Zweiten Weltkriegs gab es keine Schranne im Sinne eines Markbetriebes. Am [[14. Juli]] [[1955]] kehrte der Schrannenmarkt von der [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Haydnstraße]] zur Andräkirche, wie vor 1938, zurück. | Während des Zweiten Weltkriegs gab es keine Schranne im Sinne eines Markbetriebes. Am [[14. Juli]] [[1955]] kehrte der Schrannenmarkt von der [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Haydnstraße]] zur Andräkirche, wie vor 1938, zurück. | ||
===Preise von Seinerzeit=== | ===Preise von Seinerzeit=== | ||
| − | Am [[4. Jänner]] [[1951]] gab es keine Butterknappheit mehr auf der Schranne. Auf dem ersten Schrannenmarkt im neuen Jahr kostet Butter 18,70 bis 19 Schilling pro Kilogramm. Eier werden zum Preis von 1,20 bis 1,30 Schilling gehandelt. Die weiteren Kilopreise: Kartoffeln 65 und Weißkraut 80 Groschen, Zwiebeln 2, Knoblauch 6, Sauerkraut 2,50 Schilling, Karotten 90 Groschen, Kohl 1,40 bis 1,50 Schilling. Reh- und Hirschfleisch gibt es zu 14 Schilling je Kilogramm, Fasane zu 25 Schilling je Stück. Back- und Suppenhühner werden um 17 bis 19, Gänse und Enten um 18 bis 20 und Äpfel um 1 bis 1,30 Schilling pro Kilogramm angeboten. | + | Am [[4. Jänner]] [[1951]] gab es keine Butterknappheit mehr auf der Schranne. Auf dem ersten Schrannenmarkt im neuen Jahr kostet Butter 18,70 bis 19 Schilling pro Kilogramm. Eier werden zum Preis von 1,20 bis 1,30 [[Schilling]] gehandelt. Die weiteren Kilopreise: Kartoffeln 65 und Weißkraut 80 Groschen, Zwiebeln 2, Knoblauch 6, Sauerkraut 2,50 Schilling, Karotten 90 Groschen, Kohl 1,40 bis 1,50 Schilling. Reh- und Hirschfleisch gibt es zu 14 Schilling je Kilogramm, Fasane zu 25 Schilling je Stück. Back- und Suppenhühner werden um 17 bis 19, Gänse und Enten um 18 bis 20 und Äpfel um 1 bis 1,30 Schilling pro Kilogramm angeboten. |
== Die Schranne heute == | == Die Schranne heute == | ||
| − | Der wöchentliche Straßenmarkt wird jeweils von rund | + | Der wöchentliche Straßenmarkt wird jeweils von rund 9 000 Besuchern frequentiert. Angeboten werden vor allem Lebensmittel mit Schwerpunkt auf Obst und Gemüse, aber auch Fleisch, Wurst, Speck und Fisch. |
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===Die Schranne als gesellschaftlicher Treffpunkt=== | ===Die Schranne als gesellschaftlicher Treffpunkt=== | ||
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Die Schranne genießt in weiten Teilen der Salzburger Bevölkerung auch den Status des ''Sehen-und-Gesehen-Werdens''. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schranne immer wieder auch Treffpunkt für gesellschaftliche Veranstaltungen wird: Schrannenrundgänge von den [[Salzburger Nachrichten]] mit Verkostungen oder, wie im September 2010, Ort der Buchpräsentation [[Das Schrannenkochbuch]]. Doch auch nur zum Hendlessen oder schlicht für einen Plausch ohne Kauf trifft man sich gerne auf diesem traditionellen Wochenmarkt. | Die Schranne genießt in weiten Teilen der Salzburger Bevölkerung auch den Status des ''Sehen-und-Gesehen-Werdens''. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schranne immer wieder auch Treffpunkt für gesellschaftliche Veranstaltungen wird: Schrannenrundgänge von den [[Salzburger Nachrichten]] mit Verkostungen oder, wie im September 2010, Ort der Buchpräsentation [[Das Schrannenkochbuch]]. Doch auch nur zum Hendlessen oder schlicht für einen Plausch ohne Kauf trifft man sich gerne auf diesem traditionellen Wochenmarkt. | ||
| − | ==Steirisches Kürbiskernöl== | + | ===Steirisches Kürbiskernöl=== |
| − | Das steirische Kürbiskernöl wird vom sogenannten "Kürbiskernölbaron" Manfred Theißl seit einigen Jahren auf der Schranne angeboten. Bei ihm kostete im November 2010 das Kürbiskernöl wie folgt: ein Liter 22 Euro, ein halber Liter 15 Euro und ein Viertelliter neun Euro. 2010 erhielt Manfred Theißl eine Auszeichnung für das Kürbiskernöl: Sein Öl errang den dritten Platz unter insgesamt 3 | + | Das steirische Kürbiskernöl wird vom sogenannten "Kürbiskernölbaron" [[Manfred Theißl]] seit einigen Jahren auf der Schranne angeboten. Bei ihm kostete im November 2010 das Kürbiskernöl wie folgt: ein Liter 22 Euro, ein halber Liter 15 Euro und ein Viertelliter neun Euro. 2010 erhielt Manfred Theißl eine Auszeichnung für das Kürbiskernöl: Sein Öl errang den dritten Platz unter insgesamt 3 000 Teilnehmern<ref>Quelle: Manfred Theißl auf der Schranne, am 18.11. 2010</ref>. 2011 setzte Manfred Theißl seinen Siegeszug fort. Der 3. Platz für das beste steirische Kürbiskernöl ging ebenfalls an ihn. <ref>Quelle: Manfred Theißl auf der Schranne, am 22.06. 2011</ref> |
== Termine == | == Termine == | ||
| − | Jeden Donnerstag von 5 bis 13 Uhr. Ist der | + | Jeden Donnerstag von 5 bis 13 Uhr. Ist der Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag, wird der Markt am Mittwoch abgehalten, ebenso wenn der 24. und 31. Dezember auf einen Donnerstag fallen. Fallen diese beiden Tage auf einen Mittwoch, findet der Markt jeweils am Dienstag statt, fällt der 24. Dezember auf einen Dienstag, entfällt der Schrannenmarkt in dieser Woche. |
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== Marktaufsicht == | == Marktaufsicht == | ||
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== Quellen und Literatur == | == Quellen und Literatur == | ||
| − | * [[Herbert Dorn|Dorn, Herbert]] | + | * [[Herbert Dorn|Dorn, Herbert]]; Husty, Peter: ''Spurensuche in Salzburg. Verschwundene Bauwerke und vergessene Kunstschätze aus acht Jahrhunderten'', hg. vom [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], 2. Aufl. Salzburg 1997. |
* [http://www.salzburgerschranne.at/ Stadt Salzburg, Schrannenmarkt] | * [http://www.salzburgerschranne.at/ Stadt Salzburg, Schrannenmarkt] | ||
* [http://www.stadt-salzburg.at/internet/stadtverwaltung/allgemeinebezirksver/t2_86224/t2_86792/t2_144647/t2_24810/p2_198512.htm Stadt Salzburg im Internet] | * [http://www.stadt-salzburg.at/internet/stadtverwaltung/allgemeinebezirksver/t2_86224/t2_86792/t2_144647/t2_24810/p2_198512.htm Stadt Salzburg im Internet] | ||
* Eigenbericht [[Benutzer:Peter Krackowizer]] | * Eigenbericht [[Benutzer:Peter Krackowizer]] | ||
| − | * Ergänzungen | + | * Ergänzungen Text: "Steirisches Kürbiskernöl" [[Benutzer:Andrea1984|Andrea Loidl]], Bilder: mit persönlicher Erlaubnis von Marktfahrer Manfred Theißl, vom 18. 11. 2010 und vom 22. 06. 2011 eingefügt |
==Bildergalerie== | ==Bildergalerie== | ||
Version vom 8. November 2018, 09:04 Uhr
Als Schranne wird heute ein Wochenmarkt im Andräviertel in der Neustadt von Salzburg bezeichnet.
Name
Das Wort Schranne bezeichnete ursprünglich den Ort der Rechtsprechung in einer Stadt, abgeleitet von dem althochdeutschen Wort scranna (Stuhl, Bank) und dem mittelhochdeutschen schranne (Tisch, Bank; vgl. das verwandte Wort Schranke und sowie das italienische Wort la scranna − der Richterstuhl); da dieser Ort meist auch sehr zentral lag, entstanden um ihn herum auch die Brot- und Getreidemärkte, Fleischbänke und andere Märkte. Das Wort Schranne bezeichnet aber auch Lagerhallen.
Gerichtsplatz
Unter freiem Himmel fand im Mittelalter das Malefizgericht statt. Der Richterstab und die formenreiche Sprache waren für die Bevölkerung eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Diese Gerichtstage weiteten sich dann im Laufe der Zeit durch fahrende Händler, Zahnbrecher und Gaukler zu Märkten aus. Am Land hielt man Schranne an Taidingtischen.
Geschichte
In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche Schranne dort, wo sich heute der Waagplatz befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt. Später verlagerte sich der Markt auf und um den Alten Markt, wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene Salzburger Märkte (etwa den Grünmarkt, den Strohmarkt, den Milchmarkt oder den Eiermarkt) verwendet wurden.
Schrannen im Sinne von Lagerhallen gab es auch zwei in der Stadt Salzburg: bis in den Zweiten Weltkrieg befand sich die Schrannenhalle an der rechten Seite der Stadtpfarrkirche St. Andrä in der Neustadt, wo ja noch heute der Schrannenmarkt stattfindet. Diese Schranne war ein von Fürsterzbischof Colloredo 1788 bis 1790 erbauter Kornspeicher. Beim großen Stadtbrand am 30. April 1818 wurde das Dach zerstört, die oberste Geschoßdecke beschädigt, die Wiederherstellung aber erst 1833 vollendet. Am 17. November 1944 wurde das Schrannengebäude durch einen Bombentreffer schwer beschädigt, die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die Schrannenhalle übersiedelte in der Folge in die Alpensiedlung, genauer an die Adolf-Schemel-Straße in der Nähe des Ginzkey-Platzes in Richtung Salzach. Die dortigen Lagerhallen wurden aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen.
Während des Zweiten Weltkriegs gab es keine Schranne im Sinne eines Markbetriebes. Am 14. Juli 1955 kehrte der Schrannenmarkt von der Franz-Josef-Straße und der Haydnstraße zur Andräkirche, wie vor 1938, zurück.
Preise von Seinerzeit
Am 4. Jänner 1951 gab es keine Butterknappheit mehr auf der Schranne. Auf dem ersten Schrannenmarkt im neuen Jahr kostet Butter 18,70 bis 19 Schilling pro Kilogramm. Eier werden zum Preis von 1,20 bis 1,30 Schilling gehandelt. Die weiteren Kilopreise: Kartoffeln 65 und Weißkraut 80 Groschen, Zwiebeln 2, Knoblauch 6, Sauerkraut 2,50 Schilling, Karotten 90 Groschen, Kohl 1,40 bis 1,50 Schilling. Reh- und Hirschfleisch gibt es zu 14 Schilling je Kilogramm, Fasane zu 25 Schilling je Stück. Back- und Suppenhühner werden um 17 bis 19, Gänse und Enten um 18 bis 20 und Äpfel um 1 bis 1,30 Schilling pro Kilogramm angeboten.
Die Schranne heute
Der wöchentliche Straßenmarkt wird jeweils von rund 9 000 Besuchern frequentiert. Angeboten werden vor allem Lebensmittel mit Schwerpunkt auf Obst und Gemüse, aber auch Fleisch, Wurst, Speck und Fisch.
Es gibt 190 Marktstände auf insgesamt 3 500 Quadratmetern Marktfläche. Zahlreiche Familien betreiben ihren Stand bereits in zweiter oder dritter Generation. Die Wartezeit für Neueinsteiger beträgt bis zu zehn Jahre.
Die Schranne als gesellschaftlicher Treffpunkt
- Hauptartikel: Schranne (Gesellschaftliches)
Die Schranne genießt in weiten Teilen der Salzburger Bevölkerung auch den Status des Sehen-und-Gesehen-Werdens. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schranne immer wieder auch Treffpunkt für gesellschaftliche Veranstaltungen wird: Schrannenrundgänge von den Salzburger Nachrichten mit Verkostungen oder, wie im September 2010, Ort der Buchpräsentation Das Schrannenkochbuch. Doch auch nur zum Hendlessen oder schlicht für einen Plausch ohne Kauf trifft man sich gerne auf diesem traditionellen Wochenmarkt.
Steirisches Kürbiskernöl
Das steirische Kürbiskernöl wird vom sogenannten "Kürbiskernölbaron" Manfred Theißl seit einigen Jahren auf der Schranne angeboten. Bei ihm kostete im November 2010 das Kürbiskernöl wie folgt: ein Liter 22 Euro, ein halber Liter 15 Euro und ein Viertelliter neun Euro. 2010 erhielt Manfred Theißl eine Auszeichnung für das Kürbiskernöl: Sein Öl errang den dritten Platz unter insgesamt 3 000 Teilnehmern[1]. 2011 setzte Manfred Theißl seinen Siegeszug fort. Der 3. Platz für das beste steirische Kürbiskernöl ging ebenfalls an ihn. [2]
Termine
Jeden Donnerstag von 5 bis 13 Uhr. Ist der Donnerstag ein gesetzlicher Feiertag, wird der Markt am Mittwoch abgehalten, ebenso wenn der 24. und 31. Dezember auf einen Donnerstag fallen. Fallen diese beiden Tage auf einen Mittwoch, findet der Markt jeweils am Dienstag statt, fällt der 24. Dezember auf einen Dienstag, entfällt der Schrannenmarkt in dieser Woche.
Absage
Am 20. September 2018 war die Schranne, das erste Mal seit der Wiederöffnung nach dem Zweiten Weltkrieg, aufgrund des EU-Gipfels ersatzlos entfallen.
Marktaufsicht
Für die Vergabe von Standplätzen und die Kontrolle zuständig:
- Magistrat Salzburg, Markt- und Veterinäramt
- Hubert-Sattler-Gasse 5
- 5024 Salzburg
- Telefon: (06 62) 80 72-0
- E-Mail: markt-veterinaeramt@stadt-salzburg.at
Quellen und Literatur
- Dorn, Herbert; Husty, Peter: Spurensuche in Salzburg. Verschwundene Bauwerke und vergessene Kunstschätze aus acht Jahrhunderten, hg. vom Salzburger Museum Carolino Augusteum, 2. Aufl. Salzburg 1997.
- Stadt Salzburg, Schrannenmarkt
- Stadt Salzburg im Internet
- Eigenbericht Benutzer:Peter Krackowizer
- Ergänzungen Text: "Steirisches Kürbiskernöl" Andrea Loidl, Bilder: mit persönlicher Erlaubnis von Marktfahrer Manfred Theißl, vom 18. 11. 2010 und vom 22. 06. 2011 eingefügt
Bildergalerie
Marktfrauen-Brunnen an der Nordseite der Andräkirche
- Auszeichnung.jpg
Der "Kürbiskernölbaron" Manfred Theißl: 3. Platz unter 3.000 Teilnehmern
Schwammerl aus dem Lungau auf der Schranne