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[[1922]] wurde Karl Imhof für seine großen Verdienste um die Wiederinbetriebnahme des Gold- und Silberbergbaues in den Hohen Tauern mit der Verleihung des Titels „Oberbergrat h.c.“ geehrt. [[1923]] promovierte Dipl. Ing. Karl Imhof 50-jährig an der Technischen Hochschule in Wien zum Doktor der Technik.  
 
[[1922]] wurde Karl Imhof für seine großen Verdienste um die Wiederinbetriebnahme des Gold- und Silberbergbaues in den Hohen Tauern mit der Verleihung des Titels „Oberbergrat h.c.“ geehrt. [[1923]] promovierte Dipl. Ing. Karl Imhof 50-jährig an der Technischen Hochschule in Wien zum Doktor der Technik.  
 
Eine gesetzlich geänderte Valutenklausel bewirkte die geringere Zuführung von finanziellen Mitteln durch den Österr. Bundesstaat, die die Aufbringung großer Beträge durch die Gewerkschaft zur Folge hatte. Der sprunghaften Steigerung der Sozialkosten, der Verteuerung der Materialkosten, dem enormen Preisverfall des Arsens und der Geldentwertung durch die Inflation folgten finanzielle Schwierigkeiten. Weltanschauliche und personelle Spannungen zwischen den Gewerken und dem Gewerkschaftsdirektor Dipl. Ing. Dr. Karl Imhof führten schließlich dazu, dass Karl Imhof am [[8. Juni]] [[1926]] die Betriebsführung niederlegte. Seine herausragenden Leistungen wurden mit einer kärglichen Pension abgefunden.
 
Eine gesetzlich geänderte Valutenklausel bewirkte die geringere Zuführung von finanziellen Mitteln durch den Österr. Bundesstaat, die die Aufbringung großer Beträge durch die Gewerkschaft zur Folge hatte. Der sprunghaften Steigerung der Sozialkosten, der Verteuerung der Materialkosten, dem enormen Preisverfall des Arsens und der Geldentwertung durch die Inflation folgten finanzielle Schwierigkeiten. Weltanschauliche und personelle Spannungen zwischen den Gewerken und dem Gewerkschaftsdirektor Dipl. Ing. Dr. Karl Imhof führten schließlich dazu, dass Karl Imhof am [[8. Juni]] [[1926]] die Betriebsführung niederlegte. Seine herausragenden Leistungen wurden mit einer kärglichen Pension abgefunden.
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==Epilog==
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Am [[1. August]] [[1944]] kam der Befehl des Reichswirtschaftsministeriums, den Betrieb einzustellen. Trotzdem wurde der Imhof-Unterbaustollen noch bis Kolm-Saigurn durchgeschlagen, während der übrige Berbgaubetreib bereits eingestellt war. Im Jänner [[1945]] konnte der erste Mannschaftszug - 33 Jahre nach dem Anschlag des Stollens - in Kolm-Saigurn auf 1656 m oü. A. den Stollen verlassen.
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==Automobilrennfahrer==
 
==Automobilrennfahrer==
 
Dipl. Ing. Dr. Karl Imhof fuhr beim 2. Gaisbergrennen am [[24. August]] [[1930]] im Alter von 57 Jahren mit einem Austro Daimler in der Dreiliter-Klasse mit einer Zeit von 10:47,70 min einen Klassensieg entgegen.  
 
Dipl. Ing. Dr. Karl Imhof fuhr beim 2. Gaisbergrennen am [[24. August]] [[1930]] im Alter von 57 Jahren mit einem Austro Daimler in der Dreiliter-Klasse mit einer Zeit von 10:47,70 min einen Klassensieg entgegen.  
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