Erwin Max Ott: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr. iur. '''Erwin Max Ott (* [[19. Juli]] [[1945]]) ist Rechtsanwalt und Sportfunktionär. | Dr. iur. '''Erwin Max Ott''' (* [[19. Juli]] [[1945]]) ist Rechtsanwalt und Sportfunktionär. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
Erwin Max Ott ist das zweite Kind des Kaufmanns Erwin Ott (* 12. Dezember 1922; † 19. Jänner 1972) und seiner Frau Theresia, geborene Ecker (* 12. Dezember 1922; † 11. Oktober 1993). Er ist ein Urenkel des früheren Salzburger Bürgermeisters [[Max Ott]]. | Erwin Max Ott ist das zweite Kind des Kaufmanns Erwin Ott (* [[12. Dezember]] [[1922]]; † [[19. Jänner]] [[1972]]) und seiner Frau Theresia, geborene Ecker (* [[12. Dezember]] [[1922]]; † [[11. Oktober]] [[1993]]). Er ist ein Urenkel des früheren [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgermeisters]] [[Max Ott]]. | ||
Mit elf Jahren erblindete er aufgrund einer beidseitigen Netzhautablösung. Er besuchte die Landesblindenschule in München und ab [[1959]] das Aufbaugymnasium für Blinde in Marburg an der Lahn ([[Deutschland]]). [[1964]] kam er nach Salzburg, wo er das [[Abendgymnasium Salzburg|Bundesgymnasium für Berufstätige]] besuchte und im Februar [[1967]] mit gutem Erfolg maturierte. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an der [[Universität Salzburg]] und promovierte im Juli [[1971]]. | Mit elf Jahren erblindete er aufgrund einer beidseitigen Netzhautablösung. Er besuchte die Landesblindenschule in [[München]] und ab [[1959]] das Aufbaugymnasium für Blinde in Marburg an der Lahn ([[Deutschland]]). [[1964]] kam er nach Salzburg, wo er das [[Abendgymnasium Salzburg|Bundesgymnasium für Berufstätige]] besuchte und im Februar [[1967]] mit gutem Erfolg maturierte. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an der [[Universität Salzburg]] und promovierte im Juli [[1971]]. | ||
1971 bis Jänner 1973 absolvierte er in Heidelberg (Deutschland) eine Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann (Programmierer) und war in der Milchindustrie tätig. | 1971 bis Jänner 1973 absolvierte er in Heidelberg (Deutschland) eine Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann (Programmierer) und war in der Milchindustrie tätig. | ||
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Seit [[1973]] ist Max Ott als Behindertensportfunktionär aktiv. Er war Leiter der Sektion Blindensport des [[Versehrtensportverein Salzburg|Versehrtensportvereins Salzburg]] und ist seit [[1991]] Gründungsobmann des Blinden- und Sehbehindertensportvereins. | Seit [[1973]] ist Max Ott als Behindertensportfunktionär aktiv. Er war Leiter der Sektion Blindensport des [[Versehrtensportverein Salzburg|Versehrtensportvereins Salzburg]] und ist seit [[1991]] Gründungsobmann des Blinden- und Sehbehindertensportvereins. | ||
1977 wurde er Obmann-Stellvertreter des Versehrtensportverbandes Salzburg ist dies auch beim nachfolgenden Behindertensportverband Salzburg. [[1993]] wurde er Vizepräsident des Österreichischen Behindertensportverbandes und organisierte zahlreiche nationalen und internationale Sportveranstaltungen. | [[1977]] wurde er Obmann-Stellvertreter des Versehrtensportverbandes Salzburg ist dies auch beim nachfolgenden Behindertensportverband Salzburg. [[1993]] wurde er Vizepräsident des Österreichischen Behindertensportverbandes und organisierte zahlreiche nationalen und internationale Sportveranstaltungen. | ||
In den | In den [[1980er]]-Jahren war er zudem Lehrbeauftragter an der Universität Salzburg. Die meisten für Blinde angebotenen Sportarten übte Dr. Ott zeitweise auch selbst aus. | ||
Seit 1965 ist er verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder: Michael Ott (* 13. Juni 1966) und Claudia Schwab (* 8. Dezember 1971). | Seit [[1965]] ist er verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder: Michael Ott (* [[13. Juni]] [[1966]]) und Claudia Schwab (* [[8. Dezember]] [[1971]]). | ||
== Ehrungen == | == Ehrungen == | ||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
* Franz Bubendorfer: Bürgermeister in vier Staatsformen. Max Ott und seine Zeit. Diss. Universität Salzburg 2008. | * [[Franz Bubendorfer|Bubendorfer, Franz]]: ''Bürgermeister in vier Staatsformen. Max Ott und seine Zeit''. Diss. Universität Salzburg 2008. | ||
* [https://www.stadt-salzburg.at/index.php?id=58473 Homepage der Stadt Salzburg am 8. Februar 2008] | * [https://www.stadt-salzburg.at/index.php?id=58473 Homepage der Stadt Salzburg am 8. Februar 2008] | ||
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | ||
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]] | [[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]] | ||
[[Kategorie:Stadt Salzburg]] | |||
[[Kategorie:Sport]] | [[Kategorie:Sport]] | ||
[[Kategorie:Person (Sport)]] | [[Kategorie:Person (Sport)]] | ||
[[Kategorie:Behindertensport]] | |||
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[[Kategorie:Sportfunktionär]] | [[Kategorie:Sportfunktionär]] | ||
[[Kategorie:Geboren 1945]] | [[Kategorie:Geboren 1945]] | ||