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Version vom 23. März 2009, 11:57 Uhr
Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See im Pinzgau, westlich der Stadt und des Zeller Sees gelegen. Sie ist 1.965 m ü. A. hoch und gehört geologisch zu den Kitzbüheler Alpen.
Geschichte
Im Jahr 1873 baut Rudolf Riemann den ersten Weg auf die Schmittenhöhe, bereits im Jahr darauf wird das Alpenvereinshaus eröffnet. Berühmtheit erlangt der Berg, als am 9. August 1885 Kaiserin Elisabeth (Sisi) die Schmittenhöhe besucht. Ihr Mann Kaiser Franz Joseph I. folgt ihrem Beispiel am 1. Juli 1893.
1904/05 lässt Carl Haschke, Besitzer des Berghotels, die Elisabethkapelle im Andenken an Kaiserin Elisabeth, die 1898 in Genf ermordet wurde, erbauen. Am 10. Jahrestag ihrer Ermordung, am 10. September 1908, wird die Kapelle durch Erzbischof Johannes Baptist Katschthaler (1900 − 1914) eingeweiht.
Am 31. Dezember 1927 wird die Schmittenhöhebahn als erste Seilbahn in Salzburg und als fünfte in Österreich offiziell eröffnet. 1971 wird mit dem Bau der Areitbahn vom Zeller Stadtteil Schüttdorf aus ein zweiter Weg auf die Schmittenhöhe realisiert.
Daten und Fakten
Das Ski- und Wandergebiet Schmittenhöhe umfasst heute:
- 75 km Pisten jeglicher Schwierigkeitsstufen (25 km blau, 25 km rot, 25 km schwarz)
- zwei Großkabinenbahnen, vier Umlaufseilbahnen, neun Sesselbahnen, 13 Schlepplifte
- drei Kilometer geräumte Winterwanderwege auf 2000 m Höhe
- permanente Rennstrecke, Funpark, Halfpipe
- 115 ha beschneite Pisten (das sind mehr als 60 % der Pisten)
- 20 Bergrestaurants und Hütten
Bis zu zehn Stunden dauern die Wandertouren auf der Schmittenhöhe. Die Wanderziele heißen Rohrertörl, Klinglertörl und Bürgl-Hütte. Ein Ausblick auf mehr als 30 Dreitausender belohnt den Wanderer, wenn das Wetter einen freien Blick gewährt; darunter der Großglockner, das Kitzsteinhorn und der Großvenediger.
Geologie
Die Schmittenhöhe gehört zu den Schieferalpen.
Weblink
Quellen
- Salzburger Saalachtal
- Europasportregion
- Schmittenhöhebahn AG