Karolinenbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Salzburger Volksblatt]], 9. April 1938, S. 8. und 12.April 1938, S. 10., Zeitungsdokumentation von [[Siegfried Göllner|Göllner, Siegfried]] über das Jahr 1938, Seite 279
 
* [[Salzburger Volksblatt]], 9. April 1938, S. 8. und 12.April 1938, S. 10., Zeitungsdokumentation von [[Siegfried Göllner|Göllner, Siegfried]] über das Jahr 1938, Seite 279
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Version vom 21. November 2016, 10:14 Uhr

Karolinenbrücke-Durchblick
Karolinenbrücke, Ansicht vom Dr.-Franz-Rehrl-Platz aus
Datei:Karolinenbrücke von Hettwerbastei.jpg
Karolinenbrücke gesehen von der Hettwerbastei unterhalb des Kapuzinerkloster Ansicht: Nordwest nach Südost

Die Karolinenbrücke ist die südlichste Autobrücke im Stadtgebiet von Salzburg und verbindet den Äußeren Stein mit dem Nonntal und dem Kaiviertel.

Geschichte

Die erste Brücke, eine Holzbrücke, stammt aus dem Jahr 1858 und stand etwa 60 m weiter flussaufwärts als die heutige Brücke. Diese wurde nach der in Salzburg sehr beleibten Mäzenin Karoline Auguste von Bayern (* 1792, † 1873), Kaiserin von Österreich, der vierten Frau von Kaiser Franz II./I. (* 1768, † 1835), welche ihre letzten Lebensjahre großteils in Salzburg verbracht hatte und dort auch gestorben ist, benannt. Sie nahm an der Eröffnung persönlich teil.

Die Brücke an ihrer heutigen Stelle wurde unter Bürgermeister Rudolf Biebl errichtet und am 2. Februar 1884 eröffnet. Bis 1889 musste man für die Überquerung eine Brückenmaut entrichten. Die alte Karolinenbrücke wurde am 12. April 1938 angehoben und um 16,5 m flussaufwärts versetzt. Anschließend wurde sie vorübergehend gesperrt. Nach einer Belastungsprobe diente sie als Notbrücke, bis die neue Karolinenbrücke errichtet war.

Das Tragwerk mit zwei Hauptträgern der zweiten, im Herbst 1939[1] eröffneten Brücke ist als reines Stahltragwerk ausgelegt.

Größere Rostschäden an Brücke wurde 1979 saniert. 1990/1991 wurde sie um auskragende Rad- und Gehwege erweitert. Bei einer routinemäßigen Brückenprüfung wurden Risse an Schweißnähten festgestellt. Diese sind auf die erhöhte Verkehrsbeanspruchung und zu geringe Festigkeit der Werkstoffeigenschaften zurückzuführen. Man entschied sich für eine Tragwerksverstärkung. Eine übliche Verstärkung der Ober- und Untergurte der Hauptträger schied aus wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gründen aus (stark eingeschränkte Schweißeignung des Altbestandes), so dass eine über der Fahrbahn liegende eigenständige Verstärkungskonstruktion in Form von zusätzlichen Hauptträgern angeordnet wurde. Diese Verstärkungsmaßnahmen wurden im Oktober 2004 begonnen und waren nach sechs Wochen abgeschlossen.

Plätze

Die beiden Plätze an ihren Ufern sind gegen den Nonnberg der Rudolfsplatz und gegen den Kapuzinerberg der Dr.-Franz-Rehrl-Platz.

Weblinks

 Karolinenbrücke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Bildergalerie

Quellen