Oskar Felgel-Farnholz: Unterschied zwischen den Versionen

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Regierungsrat '''Oskar von Felgel-Farnholz''' (* [[30. Juli]] [[1876]] in Weinhaus bei [[Wien]], [[NÖ]].; † [[15. Oktober]] [[1957]] in [[Salzburg]]), war Architekt, Maler und Kunstgewerbler sowie Direktor der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein|k.k. Fachschule für Holztechnik und Steinbearbeitung]] in [[Hallein]].
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Regierungsrat '''Oskar von Felgel-Farnholz''' (* [[30. Juli]] [[1876]] in Weinhaus bei [[Wien]], [[NÖ]]; † [[15. Oktober]] [[1957]] in der [[Stadt Salzburg]]), war Architekt, Maler und Kunstgewerbler sowie Direktor der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein|k.k. Fachschule für Holztechnik und Steinbearbeitung]] in [[Hallein]].
  
 
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Felgel war von [[1904]] bis [[1912]] Mitglied des ''Hagenbundes'' sowie Mitglied der Landesstelle für Denkmalpflege und Heimatschutz in Böhmen.
 
Felgel war von [[1904]] bis [[1912]] Mitglied des ''Hagenbundes'' sowie Mitglied der Landesstelle für Denkmalpflege und Heimatschutz in Böhmen.
  
Seit [[1906]] war er verheiratet mit Margarethe, geborene Lochner (* [[11. Dezember]] [[1885]] in Prag-Smichow).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-st-othmar-unter-den-weigerbern/02-11/?pg=237 Trauungsbuch der Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern in Wien 03. vom Jahre 1905, S. 233.]</ref> Sein Sohn [[Wilhelm Felgel-Farnholz|Wilhelm]] (* 27. Jänner 1917) war Maler und ein bekannter Kunstflieger. Er fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TFBXXI/?pg=393 Taufbuch der Pfarre Hallein, Band XXI, S. 388.]</ref>
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Seit [[1906]] war er verheiratet mit Margarethe, geborene Lochner (* [[11. Dezember]] [[1885]] in Prag-Smichow).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-st-othmar-unter-den-weigerbern/02-11/?pg=237 Trauungsbuch der Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern in Wien 03. vom Jahre 1905, S. 233.]</ref> Sein Sohn [[Wilhelm Felgel-Farnholz|Wilhelm]] (* 27. Jänner 1917) war Maler und ein bekannter Kunstflieger. Er fiel im [[Zweiten Weltkrieg]].<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hallein/TFBXXI/?pg=393 Taufbuch der Pfarre Hallein, Band XXI, S. 388.]</ref>
  
 
Oskar Felgel starb hochbetagt in Salzburg.
 
Oskar Felgel starb hochbetagt in Salzburg.
  
 
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* [[1919]] Denkmal am [[Pass Lueg]] für die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 200 Gefallenen des ''Deutschen Turner-Bundes'' vom Turngau Salzburg
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* [[1919]] Denkmal am [[Pass Lueg]] für die im [[Ersten Weltkrieg]] 200 Gefallenen des ''Deutschen Turner-Bundes'' vom Turngau Salzburg
 
* [[1920]]: Kriegerdenkmal am [[Städtische Friedhöfe Hallein|Alten Friedhof]] in [[Hallein]]
 
* [[1920]]: Kriegerdenkmal am [[Städtische Friedhöfe Hallein|Alten Friedhof]] in [[Hallein]]
 
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* [http://www.architektenlexikon.at/de/730.htm Architektenlexikon Wien 1770-1945]
 
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2025, 14:07 Uhr

1905: Denkmal am Pass Lueg für die im Ersten Weltkrieg gefallenen 200 Turner des Deutschen Turner-Bundes vom Turngau Salzburg
1922-1927: Neuer Teil des Friedhofs in St. Gilgen

Regierungsrat Oskar von Felgel-Farnholz (* 30. Juli 1876 in Weinhaus bei Wien, ; † 15. Oktober 1957 in der Stadt Salzburg), war Architekt, Maler und Kunstgewerbler sowie Direktor der k.k. Fachschule für Holztechnik und Steinbearbeitung in Hallein.

Leben

Oskar Friedrich Felgel Ritter von Farnholz war der Sohn des Sektionschefs und Archivars Anton von Felgel († 1930) und seiner Frau Amalia, geborene Kalaš (* 1852; † 1915).

Nach der Realschule in Melk, Niederösterreich, absolvierte er die Bautechnische Abteilung der Staatsgewerbeschule in Wien sowie von 1897 bis 1900 die Wiener Kunstakademie (Meisterschule Otto Wagner).

Von 1901 bis 1903 führte er mit seinem Bruder, dem Architekten Eugen Felgel (* 1877; † 1943) eine Ateliergemeinschaft in Wien.
Von 1904 bis 1906 war er Professor an der Staatsgewerbeschule in Pilsen, tschechisch Plzeň, Böhmen, von 1906 bis 1908 Fachlehrer an der Fachschule für Zeichnen und Modellieren in St. Ulrich in Gröden, italienisch Ortisei in Südtirol, wo er in Nachfolge von Hubert Spannring 1907 die Schulleitung übernahm.
Von 1908 bis 1912 war er Professor an der Staatsgewerbeschule in Innsbruck, dann
von 1912 bis 1915 Direktor der Fachschule für Tischlerei in Königsberg an der Eger, tschechisch Kynšperk nad Ohří in Böhmen.
Ab 1915 war er - erneut in Nachfolge von Hubert Spannring - Direktor der Gewerbeschule für Holztechnik und Steinbearbeitung in Hallein. 1933 trat er in den Ruhestand.

Felgel war von 1904 bis 1912 Mitglied des Hagenbundes sowie Mitglied der Landesstelle für Denkmalpflege und Heimatschutz in Böhmen.

Seit 1906 war er verheiratet mit Margarethe, geborene Lochner (* 11. Dezember 1885 in Prag-Smichow).[1] Sein Sohn Wilhelm (* 27. Jänner 1917) war Maler und ein bekannter Kunstflieger. Er fiel im Zweiten Weltkrieg.[2]

Oskar Felgel starb hochbetagt in Salzburg.

Werke

Auszeichnungen

  • Seit der Erhebung seines Vaters in den Ritterstand führte er seit 1905 den ergänzten Adelstitel Ritter von Farnholz.

Quellen

Einzelverweise

Zeitfolge