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| | + | [[Datei:Bahnhof Flachgau Freilichtmuseum.jpg|thumb|Bahnhof Flachgau]] |
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| | == Die Haltestationen == | | == Die Haltestationen == |
| − | Im Eingangsbereich wurde nach Originalplänen das Haltestellengebäude „[[Zistelalpe (Haltestelle)|Zistelalpe]]“ der alten [[Gaisbergbahn]] nachgebaut. Im Freilichtmuseum wird es als Bahnhof "Flachgau" genutzt. Im Gebäude befindet sich eine Dauerausstellung, die den Besuchern die Geschichte der Feldbahnen im Land Salzburg näherbringt. Eine weitere Haltestelle befindet sich beim Museumsgasthaus „Salettl“. Das Streckenende mit Wendeschleife ist im Bereich Pongau situiert. Es gibt zwei Dieselfeldbahnlokomotiven und acht Waggons. Je nach Besucherfrequenz werden ein bis zwei Zuggarnituren ständig unterwegs sein. Die Fahrt mit der Eisenbahn ist im Eintrittspreis inbegriffen. | + | Im Eingangsbereich wurde nach Originalplänen das Haltestellengebäude "[[Zistelalm (Haltestelle)|Zistelalm]]" der alten [[Gaisbergbahn]] nachgebaut. Im Freilichtmuseum wird es als Bahnhof "Flachgau" genutzt. Im Gebäude befindet sich eine Dauerausstellung, die den Besuchern die Geschichte der Feldbahnen im Land Salzburg näherbringt. Eine weitere Haltestelle befindet sich beim Museumsgasthaus "Salettl". Das Streckenende mit Wendeschleife ist im Bereich Pongau situiert. Es gibt zwei Dieselfeldbahnlokomotiven und acht Waggons. Je nach Besucherfrequenz werden ein bis zwei Zuggarnituren ständig unterwegs sein. Die Fahrt mit der Eisenbahn ist im Eintrittspreis inbegriffen. |
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| − | Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wurde [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Ischlerbahn]] stand. Die Endstation erhielt das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäude wurden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet. | + | Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wurde [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] stand. Die Endstation erhielt das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäude wurden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet. |
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| | == Lokomotiven == | | == Lokomotiven == |
| | Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden am Steinernen Meer]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde. | | Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden am Steinernen Meer]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde. |
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| − | Im Mai 2012 nahm die dritte Lokomotive Fahrt auf. Die Lok "[[Großglockner (Berg)|Großglockner]]" ist 7,5 Tonnen schwer und hat 105 PS. Sie wurde von Schöma in Niedersachsen, [[Deutschland]], der letzten Feldbahnfirma Europas, gebaut. Die Anschaffungskosten von 110.000 Euro wurden von den 1 400 Mitgliedern des [[Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums|Vereins der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums]] aufgetrieben. Die beiden anderen Lokomotiven heißen "[[Gaisberg]]" (die einst in den [[Diabas]]<nowiki>werken</nowiki> in [[Saalfelden]] ihren Dienst verrichtete) und die "[[Untersberg]]", die beim Bau des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mithalf. | + | Im Mai 2012 nahm die dritte Lokomotive Fahrt auf. Die Lok "[[Großglockner (Berg)|Großglockner]]" ist 7,5 Tonnen schwer und hat 105 PS. Sie wurde von Schöma in Niedersachsen, [[Deutschland]], der letzten Feldbahnfirma Europas, gebaut. Die Anschaffungskosten von 110.000 Euro wurden von den 1 400 Mitgliedern des [[Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums|Vereins der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums]] aufgetrieben. Die beiden anderen Lokomotiven heißen "[[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]" (die einst in den [[Diabas]]<nowiki>werken</nowiki> in [[Saalfelden]] ihren Dienst verrichtete) und die "[[Untersberg]]", die beim Bau des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mithalf. |
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| | + | === 2025: Lokomotive von der Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel === |
| | + | Der Höhepunkt des 15-Jahr-Jubiläumsfests der Museumsbahn im Salzburger Freilichtmuseum am [[21. September]] [[2025]] wird eine Lokparade sein, an der eine ganz besondere historische Dampflok teilnehmen wird: Es handelt sich um eine 122 Jahre alte 50-PS-Dampflok. Die Lokomotive wurde als Fabriknummer 1167 im Jahr 1903 von der Lokomotivfabrik Orenstein & Koppel in Berlin gebaut, danach war sie bis 1983 bei den Minas de Utrillas in [[Spanien]] als Nummer 3 mit dem Namen "Turba" im Einsatz, bevor sie zur Museumslokomotive wurde. Heute ist sie die älteste noch existierende Lokomotive dieses Typs. Die elf Tonnen schwere Lokomotive hat die selbe Spurbreite wie die Museumsbahn - es sind die für Feldbahnen üblichen 600 Millimeter. |
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| | + | Im Führerstand stehen wird beim Jubiläums höchstwahrscheinlich der Lokeigentümer selbst - das ist Mathias Lidauer, ein gebürtiger [[Oberösterreich]]er aus dem [[Salzkammergut]]. Der 39-Jährige ist Zahnarzt in [[Wien]], schon seine beiden Großväter hatten Eisenbahnbezug. Als Student heuerte Mathias Lidauer dann als Lokführer bei der Liliputbahn im Wiener Prater an - wo er am Wochenende heute noch mit einer im Maßstab von 1:3 nachgebauten Dampflok fährt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/historische-dampflok-gast-lok-salzburger-freilichtmuseum-184431568 www.sn.at], 15. September 2025</ref> |
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| | == Das Personal == | | == Das Personal == |
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| | [[Kategorie:Bahn]] | | [[Kategorie:Bahn]] |
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| | + | [[Kategorie:Salzburger Freilichtmuseum]] |
| | [[Kategorie:Museum]] | | [[Kategorie:Museum]] |
| | [[Kategorie:Heimatmuseum]] | | [[Kategorie:Heimatmuseum]] |
| | [[Kategorie:Flachgau]] | | [[Kategorie:Flachgau]] |
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