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Die '''Herren von Walchen''', auch Walcher genannt, stammen aus [[Piesendorf]], in dessen Gemeindegebiet  der ehemalige Herrensitz der Walcher lag. Sie zählen gemeinsam mit den Herren von Felben zu den zwei großen Geschlechtern des Pinzgaus.     
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[[Datei:Walchen.jpg|thumb|Die Ortschaft Walchen in der Gemeinde Piesendorf]]
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Die '''Herren von Walchen''', auch Walcher genannt, stammen aus [[Piesendorf]], in dessen Gemeindegebiet  der ehemalige Herrensitz der Walcher lag. Sie zählen gemeinsam mit den [[Herren von Felben]] zu den zwei großen Geschlechtern des Pinzgaus.     
 
==Das Geschlecht derer von Walchen==
 
==Das Geschlecht derer von Walchen==
 
=====Der Ahnherr Wisint von Pinzgau=====
 
=====Der Ahnherr Wisint von Pinzgau=====
Der Edelfreie ''Wisint von Pinzgau'' ist der Ahnherr der Herren von Walchen, die sich anfänglich wie die Felber ''von Pinzgau'' nannten. Wisint scheint ab [[1133]] in zahlreichen Urkunden auf. Er tritt mehrfach gemeinsam mit ''Kraft von Pinzgau'' auf, dem Stammvater der [[Herren von Felben|Freien von Felben]], was an eine nahe Verwandtschaft der beiden Familien denken lässt. Die Herren von Walchen sind aber auch eng mit den Pongau-Goldeggern verbunden. In beiden Familien kommt der Name ''Wisint'' vor und sie verfügen im [[Pinzgau]] auch über gemeinsamen Besitz.  
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Der Edelfreie ''Wisint von Pinzgau'' ist der Ahnherr der Herren von Walchen, die sich anfänglich wie die Felber ''von Pinzgau'' nannten. Wisint scheint ab [[1133]] in zahlreichen Urkunden auf. Er tritt mehrfach gemeinsam mit ''Kraft von Pinzgau'' auf, dem Stammvater der ''Freien von Felben'', was an eine nahe Verwandtschaft der beiden Familien denken lässt. Die Herren von Walchen sind aber auch eng mit den Pongau-Goldeggern verbunden. In beiden Familien kommt der Name ''Wisint'' vor und sie verfügen im [[Pinzgau]] auch über gemeinsamen Besitz.
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=====Die nachfolgenden Generationen=====
 
=====Die nachfolgenden Generationen=====
 
Wisints Sohn Hermann nannte sich anfangs ebenfalls ''von Pinzgau'', was er aber bald mit ''von Walchen'' ersetzt.  
 
Wisints Sohn Hermann nannte sich anfangs ebenfalls ''von Pinzgau'', was er aber bald mit ''von Walchen'' ersetzt.  
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Hermanns Söhne, Konrad und Hermann, der Kleriker wird, treten meist im Gefolge der [[Grafen von Frontenhausen-Lechsgemünd]] auf. Konrad stand in enger Beziehung zu anderen edelfreien Familien des Pinzgaus, wie den [[Herren von Felben]] und den [[Herren von Litzldorf-Mittersill]].   
 
Hermanns Söhne, Konrad und Hermann, der Kleriker wird, treten meist im Gefolge der [[Grafen von Frontenhausen-Lechsgemünd]] auf. Konrad stand in enger Beziehung zu anderen edelfreien Familien des Pinzgaus, wie den [[Herren von Felben]] und den [[Herren von Litzldorf-Mittersill]].   
 
   
 
   
Konrads Sohn ''Albero I. von Walchen'' († nach 1247) wird zeitlebens als Edelfreier bezeugt. Im Jahr [[1240]] ist  ''Wilhelm von Walchen'' Herr auf dem Walcherturm. Er hat mit ''Albero'', ''Otto'' und ''Friedrich'' drei Söhne. Die Brüder ''Otto'' und ''Albero II. von Walchen'' wurden wahrscheinlich nach [[1250]] von Erzbischof [[Philipp von Spanheim|Philipp dem Erwählten]] (1247 – 1256) zum Eintritt in die Salzburger Ministerialität gezwungen. Eine Urkunde des [[Kloster Rott am Inn|Klosters Rott am Inn]] benennt ''Otto von Walchen'' noch um [[1275]] als Edelfreien.   
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Konrads Sohn ''Albero I. von Walchen'' († nach 1247) wird zeitlebens als Edelfreier bezeugt. Im Jahr [[1240]] ist  ''Wilhelm von Walchen'' Herr auf dem Walcherturm. Er hat mit ''Albero'', ''Otto'' und ''Friedrich'' drei Söhne. Die Brüder ''Otto'' und ''Albero II. von Walchen'' wurden wahrscheinlich nach [[1250]] von Erzbischof [[Philipp von Spanheim|Philipp dem Erwählten]] (1247 – 1256) zum Eintritt in die Salzburger [[Ministerialen|Ministerialität]] gezwungen. Eine Urkunde des [[Kloster Rott am Inn|Klosters Rott am Inn]] benennt ''Otto von Walchen'' noch um [[1275]] als Edelfreien.   
 
   
 
   
Philipp von Spanheim wirft den Walchern den unerlaubten Bau eines Turmes auf Kirchengrund und die Aneignung von Vogteirechten vor. Mit ihm kommt es [[1254]] zu einem Ausgleich. ''Otto von Walchen'' erhält von Erzbischof [[Ulrich]] (1256 – 1265) im Jahr [[1262]] die Lehen seines verstorbenen Schwiegervaters [[Engelram von Hohenstein]]. Auch die [[Burg Hohenstein]] bei Maquartstein fällt an die Walcher. Somit verfügten die Walcher über reiche Besitztümer nicht nur im Pinzgau sondern auch in [[Bayern]] (um Maquartstein und Grassau) und wurden somit auch bayrische Dienstmannen. Auch von den [[Herren von Saalfelden]] (nach [[Ortolf von Saalfelden]]) fällt den Walchern reiches Erbgut zu. Dieses beinhaltet Vogteirechte im Gebirge als Lehen des Erzstiftes, bayrische Lehen im [[Saalachtal]], vor allem die [[Schloss Lichtenberg|Burg Lichtenberg]] samt den dazu gehörenden Besitzungen.
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Philipp von Spanheim wirft den Walchern den unerlaubten Bau eines Turmes auf Kirchengrund und die Aneignung von Vogteirechten vor. Mit ihm kommt es [[1254]] zu einem Ausgleich. ''Otto von Walchen'' erhält von Erzbischof [[Ulrich I.]] (1256 – 1265) im Jahr [[1262]] die Lehen seines verstorbenen Schwiegervaters Engelram von Hohenstein. Auch die [[Burg Hohenstein]] bei Maquartstein fällt an die Walcher. Somit verfügten die Walcher über reiche Besitztümer nicht nur im Pinzgau sondern auch in [[Bayern]] (um Maquartstein und Grassau) und wurden somit auch bayrische Dienstmannen. Auch von den [[Herren von Saalfelden]] (nach ''Ortolf von Saalfelden'') fällt den Walchern reiches Erbgut zu. Dieses beinhaltet Vogteirechte im Gebirge als Lehen des Erzstiftes, bayrische Lehen im [[Saalachtal]], vor allem die [[Schloss Lichtenberg|Burg Lichtenberg]] samt den dazu gehörenden Besitzungen.
    
=====Besitzteilung=====
 
=====Besitzteilung=====
 
''Otto'' und ''Albero II. von Walchen'' teilen [[1276]] ihren Besitz. Aus diesem Anlass setzten [[Herzog Heinrich von Niederbayern]] und Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ein Schiedsgericht ein. Diese Erbteilung und die damit verbundenen langjährigen Streitigkeiten der Walcher mit den [[Herren von Goldegg]]  ermöglicht  den Historikern einen guten Überblick über den Gesamtbesitz der Walcher.  
 
''Otto'' und ''Albero II. von Walchen'' teilen [[1276]] ihren Besitz. Aus diesem Anlass setzten [[Herzog Heinrich von Niederbayern]] und Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ein Schiedsgericht ein. Diese Erbteilung und die damit verbundenen langjährigen Streitigkeiten der Walcher mit den [[Herren von Goldegg]]  ermöglicht  den Historikern einen guten Überblick über den Gesamtbesitz der Walcher.  
 
=====Der Besitz der Walcher=====
 
=====Der Besitz der Walcher=====
Neben den Burgen Walchen und Lichtenberg, der [[Burg Saalegg]] und der [[Burg Kaprun]] waren dies Vogteirechte in [[Lofer]], [[Saalfelden]], [[Maria AlmAlm]], [[Piesendorf]] und [[Maria Plain|Plain]]. Weiters das Gericht [[Lofer]] und Besitzungen zu [[Saalfelden]], [[Dienten]], [[Unken]], [[Luggau]] im [[Gasteinertal]], in Alm, Hof im [[Brixental]] und im Leukental. Dazu zählten weiters Forste in Lofer und in Unken, sowie Zehente in [[Leogang]]. Darüber hinaus verfügten die Walcher über Lehen vom [[Bistum Regensburg]], vom Kloster Rott am Inn und übten Vogteirechte über Besitzungen des [[Kloster Tegernsee|Klosters Tegernsee]] und das [[Berchtesgaden]]er Gut Niederhaim im Pinzgau, heute [[Schloss Heuberg]] in [[St. Georgen im Pinzgau]], aus.  
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Neben den Burgen Walchen und [[Hochbürgl]] in Piesendorf, der [[Burg Lichtenberg]], der [[Burg Saaleck]] und der [[Burg Kaprun]] waren dies Vogteirechte in [[Lofer]], [[Saalfelden]], [[Maria Alm|Alm]], [[Piesendorf]] und [[Maria Plain|Plain]]. Weiters das Gericht [[Lofer]] und Besitzungen zu [[Saalfelden]], [[Dienten]], [[Unken]], [[Luggau]] im [[Gasteinertal]], in Alm, Hof im [[Brixental]] und im Leukental. Dazu zählten weiters Forste in Lofer und in Unken, sowie Zehente in [[Leogang]]. Darüber hinaus verfügten die Walcher über Lehen vom [[Bistum Regensburg]], vom Kloster Rott am Inn und übten Vogteirechte über Besitzungen des [[Kloster Tegernsee|Klosters Tegernsee]] und das [[Berchtesgaden]]er Gut Niederhaim im Pinzgau, heute [[Schloss Heuberg]] in [[St. Georgen im Pinzgau]], aus.  
 
Da die ''Herren von Walchen'' vermutlich erst nach [[1250]] in die Salzburger Ministerialität eingetreten sind, haben sie vielleicht deshalb kein Hofamt bekleidet und sich auch in keiner anderen Weise in Diensten des Erzstiftes hervorgetan.
 
Da die ''Herren von Walchen'' vermutlich erst nach [[1250]] in die Salzburger Ministerialität eingetreten sind, haben sie vielleicht deshalb kein Hofamt bekleidet und sich auch in keiner anderen Weise in Diensten des Erzstiftes hervorgetan.
    
=====Würdenträger=====
 
=====Würdenträger=====
[[Friedrich II. von Walchen]], regierte das Land [[1270]] bis [[1284]] als Erzbischof. Er war ein treuer Parteigänger von [[König Rudolf von Habsburg]] und ist mit großer Härte gegen die selbstherrlichen Salzburger [[Ministerialen]] vorgegangen. Er hat damit eine Politik eingeleitet, die in der Folge zur Entmachtung des Salzburger Adels geführt hat.  
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[[Friedrich II. von Walchen]] regierte das Land [[1270]] bis [[1284]] als Erzbischof. Er war ein treuer Parteigänger von [[König Rudolf von Habsburg]] und ist mit großer Härte gegen die selbstherrlichen Salzburger [[Ministerialen]] vorgegangen. Er hat damit eine Politik eingeleitet, die in der Folge zur Entmachtung des Salzburger Adels geführt hat.
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=====Niedergang und Ende der Walcher=====
 
=====Niedergang und Ende der Walcher=====
 
Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
 
Schon bald nach dem Tod des Erzbischofs ''Friedrich II. von Walchen'' stirbt [[1287]] auch dessen Bruder ''Albero II.'' und hinterlässt nur unmündige Kinder. ''Gebhard von Felben'' wird für sie zum Vormund bestellt und soll für die Walcher auch die Burg Lichtenberg verwalten. Da er aber für [[Herzog Albrecht I. von Österreich]] Partei nimmt, geht die eigentlich den Walchern gehörende Burg an den Erzbischof verloren. Die Brüder ''Ortlieb'' und ''Albero III. von Walchen'' schlossen [[1307]] einen Dienstvertrag mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Mit ihnen ist das letzte edelfreie Geschlecht des Stiftslandes in die erzbischöfliche Ministerialität eingetreten.  
 
   
 
   
Nach einem Verstoß des ''Ortlieb von Walche'' verlor dieser [[1333]] seinen gesamten Besitz an den Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] und erhielt nur die Eigengüter zurück. ''Albero von Walchen III.'' besaß zahlreiche Lehen vom [[Bistum Chiemsee]]. [[1338]] stellte er für diese ein Lehensbekenntnis aus.   
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Nach einem Verstoß des ''Ortlieb von Walchen'' verlor dieser [[1333]] seinen gesamten Besitz an den Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] und erhielt nur die Eigengüter zurück. ''Albero von Walchen III.'' besaß zahlreiche Lehen vom [[Bistum Chiemsee]]. [[1338]] stellte er für diese ein Lehensbekenntnis aus.   
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[[1410]] erlischt das Geschlecht der Walcher mit dem Tod von ''Jans von Walchen''. Ihm war neben dem bescheidenen Stammsitz in Walchen und der damit verbundenen kleinen Herrschaft wenig verblieben.
   
   
 
   
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[[1410]] erlischt das Geschlecht der Walcher mit dem Tod von ''Jans von Walchen''. Ihm war neben dem bescheidenen Stammsitz in Walchen und der damit verbundenen kleinen Herrschaft wenig verblieben.
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==Die Stammburg der Walcher==   
 
==Die Stammburg der Walcher==   
Die Ortschaft [[Walchen] gehört zum Gemeindegebiet von [[Piesendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Walcherturm als Stammburg der Walcher befand sich auf dem vorderen Höcker eines sich in den Walcher Graben hinein ziehenden Rückens oberhalb der heutigen Ortschaft Walchen. Er war durch Schutztürme auf dem dahinter liegenden Hügel gedeckt. Die Burgstandort hatte Sichtverbindung zur [[Burg Kaprun]] und zum [[Schloss Fischhorn]], was im Falle von Angriffen von Vorteil war, da man Signale geben konnte.  
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Die Ortschaft [[Walchen]] gehört zum Gemeindegebiet von [[Piesendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Walcherturm als Stammburg der Walcher befand sich auf dem vorderen Höcker eines sich in den Walcher Graben hinein ziehenden Rückens oberhalb der heutigen Ortschaft Walchen. Er war durch Schutztürme auf dem dahinter liegenden Hügel gedeckt. Die Burgstandort hatte Sichtverbindung zur [[Burg Kaprun]] und zum [[Schloss Fischhorn]], was im Falle von Angriffen von Vorteil war, da man Signale geben konnte.  
 
   
 
   
Die Walcherburg war ein dem [[Felberturm]] ähnlicher Wehrbau, der aus dem [[12. Jahrhundert]] stammte. Später befand sich daneben ein Turm jüngeren Datums.   
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Die [[Burg Walchen|Walcherburg]] war ein dem [[Felberturm]] ähnlicher Wehrbau, der aus dem [[12. Jahrhundert]] stammte. Später befand sich daneben ein Turm jüngeren Datums.   
 
=====Zerstörung im Bauernkrieg=====  
 
=====Zerstörung im Bauernkrieg=====  
Im Jahr [[1526]] wurde die Burg im Zuge der [[Bauernkriege]] angezündet und niedergebrannt. Da das früher dort angesiedelte [[Pfleggerichte|Pfleggericht]] in der Folge nach [[Kaprun]] kam, wurde die Burg nicht mehr aufgebaut.
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Im Jahr [[1526]] wurde die Burg im Zuge der [[Salzburger Bauernaufstände|Salzburger Bauernkriege]] angezündet und niedergebrannt. Da das früher dort angesiedelte [[Pfleggerichte|Pfleggericht]] in der Folge nach [[Kaprun]] kam, wurde die Burg nicht mehr aufgebaut.
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=====Gegenwart=====
 
=====Gegenwart=====
Die Reste der Ruine waren bis in die zweite Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s im Gelände zu erkennen. Steine des Bauwerkes wurden für den Bau nahe gelegener [[Bauernhof|Bauernhöfe]] und der [[Walcher Kirche]] verwendet. Heute ist der Standort zur Gänze verbaut.
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Die Reste der Ruine waren bis in die zweite Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s im Gelände zu erkennen. Steine des Bauwerkes wurden für den Bau nahe gelegener [[Bauernhof|Bauernhöfe]] und der [[Filialkirche Walchen|Walcher Kirche]] verwendet. Heute ist der Standort zur Gänze verbaut.
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==Das Wappen der Walcher==
 
==Das Wappen der Walcher==
 
Das Wappen der Herren von Walchen ist ein rotes Schild, das eine silberne Mauerkrone mit Zacken nach oben und nach unten quert.
 
Das Wappen der Herren von Walchen ist ein rotes Schild, das eine silberne Mauerkrone mit Zacken nach oben und nach unten quert.
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Geschichte Salzburgs, Stadt und Land, Mittelalter, Band I/1, S. 395 – 396, Hrsg. Heinz Dopsch und Band I/2, Hrsg. Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger, Universitätsverlag Anton Pustet, [[Salzburg]], [[1983]]
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* Geschichte Salzburgs, Stadt und Land, Mittelalter, Band I/1, S. 395 – 396, Hrsg. Heinz Dopsch und Band I/2, Hrsg. Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger, Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg, [[1983]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Historisches Gebäude]]
   
[[Kategorie:Piesendorf]]
 
[[Kategorie:Piesendorf]]
[[Kategorie:Lofer]]
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[[Kategorie:Saalfelden]]
   
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Person|Walchen, Herren von]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)|Walchen, Herren von]]
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[[Kategorie:Geschichte|Walchen, Herren von]]
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[[Kategorie:Piesendorf|Walchen, Herren von]]
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[[Kategorie:Pinzgau|Walchen, Herren von]]