Josef Anton Zezi: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * ''[[Christian Ignaz Zezi|Christian Ignaz]]'' (* | + | * ''[[Christian Ignaz Zezi|Christian Ignaz]]'' (* 1742 in Mannheim [Zwillingsbruder]; † [[ 1819]] in der Stadt Salzburg), Kaufmann, Fabrikant und Stadtrat |
| − | * ''Kordula Antonia'' | + | * ''Kordula Antonia'' verheiratete [[Lechner (Kaufmann)|Lechner]] (* [[24. Juni]] [[1747]] in der Stadt Salzburg; † [[20. Mai]] [[1785]]) |
* ''Philipp Ignaz'' (* [[1749]]; † [[1759]]) | * ''Philipp Ignaz'' (* [[1749]]; † [[1759]]) | ||
Version vom 3. April 2022, 13:59 Uhr
Josef Anton Zezi (* um 1704; † 27. Juni 1793 in der Stadt Salzburg, Dompfarre), der jüngere Bruder Philipp Ignaz Zezis, war zuerst Bürger von Mannheim.
Leben
1750 erhielt er durch Übergabe die Warenhandlung seines Bruders. 1764 übergab er diese seinem Sohn Johann Bernard und erwarb gleichzeitig die Jennersche Spezerei- und Materialwarenhandlung in der Getreidegasse 5 (Zezihaus). Diese trat er 1770 seinem Sohn Christian Ignaz ab.
1776 musste er die Handlung seines Sohnes Johann Bernard wieder an sich nehmen und verkaufte er diese an Elisabeth Haffner, Ehefrau des Franz Xaver Späth (des Älteren)[1].
Am 14. Oktober 1732 hatte er in Mannheim (St. Sebastian) Barbara Stuckart geheiratet. Dieser Ehe entstammten folgende Kinder:
- Tochter (* 1736 in Mannheim; † 27. November 1804), Kapuziner-Terziarin mit dem Ordensnamen Maria Augustina im Salzburger Loretokloster;
- Johann Bernard (* 1742 in Mannheim; † 1813 in der Stadt Salzburg), hochfürstlich-salzburgischer Truchsess und Kammerfurier
- Christian Ignaz (* 1742 in Mannheim [Zwillingsbruder]; † 1819 in der Stadt Salzburg), Kaufmann, Fabrikant und Stadtrat
- Kordula Antonia verheiratete Lechner (* 24. Juni 1747 in der Stadt Salzburg; † 20. Mai 1785)
- Philipp Ignaz (* 1749; † 1759)
Im Jahr 1782 konnten Josef Anton und Barbara im Beisein von neun Enkelkindern und 17 Familienmitgliedern, in der Salzburger Loreto-Kirche die Goldene Hochzeit feiern.
Er starb im Alter von 89, seine Witwe († 4. Februar 1794 in der Stadt Salzburg, Dompfarre) folgte ihm im Alter von 83 Jahren.
Quelle
- Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 42. Zezi, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 77 (1937) S. 143 f = Franz Martin: Hundert Salzburger Familien (Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1946) S. 179 f.
Einzelnachweise
- ↑ Franz Martin (a.a.O.) macht dazu die Ortsangabe „Residenzplatz 3“; dort war demnach das Geschäft nach – aber wohl auch schon vor – der Übernahme durch Elisabeth Haffner–Späth untergebracht.