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Kapelle Zum Guten Hirten in Egg in Thalgau vom Neumarkter Künstler Johann Weyringer. |

Salzburg Airport W. A. Mozart wird im August 2026 100 Jahre alt. Noch bevor der Flughafen in der Salzburger Umlandgemeinde Maxglan entstand, fanden Ballonfahrten im Stadtgebiet statt. Der Motorflug begann in Salzburg im Jahr 1910. Auf der Trabrennbahn in der Stadt Salzburg startete am 16. Juli 1910 ein Flugzeug mit Motorantrieb mit Pilot Josef Auer. Der erste Salzburger Flugzeugführer war Albert Buchstätter aus St. Georgen bei Salzburg. Schließlich kam es am 12. Mai 1912 zum ersten Motorflug über dem Maxglaner Exerzierfeld. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde am 31. Mai 1920 die „Schaffung eines Flugplatzes bei Salzburg“ gefordert.
Schon 1925 bestand im benachbarten Bad Reichenhall der Flugplatz Reichenhall-Mayerhof, der vor allem in den 1930er-Jahren für den deutschen Passagier- und Luftpostverkehr eine große Rolle spielte. Die Flugzeit von Salzburg nach Bad Reichenhall betrug zehn Minuten. Am 19. September 1925 landete das erste Verkehrsflugzeug auf dem Flugfeld in Maxglan, vom Reichenhall-Mayerhof kommend. Ein Jahr später, am 22. August 1926, konnte dann Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl einen echten Flughafen im Flachgau in der damaligen Gemeinde Maxglan eröffnen – den heutigen „Salzburg Airport W. A. Mozart“.
Mehr über den Flughafen im Übersichtsartikel und im Geschichte-Artikel.
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Das Gefecht bei Unken fand am 25. September 1809 in Unken während des Fünften Koalitionskrieges statt. Es war Teil des Tiroler Volksaufstandes gegen das verbündete Kaiserreich Frankreich und das Königreich Bayern und wurde von Widerstandskämpfern aus Tirol und dem Herzogtum Salzburg getragen.
Nach dem Friedensvertrag von Pressburg im Jahr 1805 musste das Kaisertum Österreich die Grafschaft Tirol an das neu geschaffene Königreich Bayern abtreten. Die bayerische Verwaltung gliederte das Land in die Kreise Inn-, Etsch- und Eisackkreis, löste die historischen Stände auf, trieb die Säkularisation voran, erhöhte die Steuern und setzte vielfach unbeliebte Beamte ein. Diese Maßnahmen führten zu wachsender Unzufriedenheit und Widerstand in der Bevölkerung.
Die fortwährende Unterdrückung durch die bayerisch‑französische Besatzungsmacht bewirkte, dass sich die Tiroler unter der Führung von Andreas Hofer im Frühjahr 1809 erhoben. Am 13. August 1809 gelang den Aufständischen in der dritten Bergiselschlacht ein entscheidender Sieg über die 15 000 Mann starke Armee des französischen Marschalls François‑Joseph Lefebvre.
Die geschlagenen napoleonischen Truppen zogen sich daraufhin über Lofer nach Bayern zurück. Marschall Lefebvre ließ ab dem 8. September 1809 zur Sicherung der Rückzugswege das 2. Bataillon des 2. Linien‑Infanterie‑Regiments "Kronprinz" in Lofer und am Pass Luftenstein sowie Kompanien des leichten Infanterie‑Bataillons "Habermann" in Unken und Melleck stationieren. Währenddessen schwor Andreas Hofer am 18. August 1809 in Innsbruck alle waffenfähigen Männer zwischen 18 und 60 Jahren zum entschlossenen Widerstand gegen Napoleon Bonaparte ein. ... weiterlesen.
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