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   Heute vor...
... 688 Jahren
verkauft Wulfing von Goldegg dem Benediktinerstift St. Peter das Gut Ekk, genannt Purchlehen, im Ennstal in der Pfarre Haus im Ennstal
... 515 Jahren
unterzeichnen Vertreter der Bürgerschaft den ihnen von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach vorgelegten Vertrag, mit dem die Stadt Salzburg unter anderem auf das ihr von Kaiser Friedrich III. 1481 verliehene Recht der freien Ratswahl verzichtet
... 372 Jahren
wird Guidobald Graf von Thun und Hohenstein zum Fürsterzbischof gewählt
... 293 Jahren
wird Sigmund Haffner der Ältere in die Bürgerschaft der Stadt Salzburg aufgenommen und heiratet Anna Elisabeth Kaltenhauser, Erbin der Laimprucherischen Faktoreihandlung in der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse 6
... 187 Jahren
wird Albert Graf Montecuccoli-Laderchi Ehrenbürger der Stadt Salzburg
... 139 Jahren
kommt der Lyriker Georg Trakl zur Welt
... 103 Jahren
findet auf Gut Brandlhof in Saalfelden ein seltenes Fest der Dienstbotenehrung statt
... 68 Jahren
gewinnt Josefa "Putzi" Frandl die Silbermedaille bei der Ski-WM in Bad Gastein
... 35 Jahren
gehen mit dem Sieg von Rudolf Nierlich im Riesentorlauf die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm zu Ende
... 11 Jahren
gewinnt Anna Fenninger die Goldmedaille im Super-G bei den 43. Alpinen Skiweltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek, USA
... 5 Jahren
stirbt Hofrätin Dr. Dorothea Mayer-Maly in der Stadt Salzburg, ehemalige Juristin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg

und ein Blick... in den Brauchkalender zeigt, dass heute der Blasiustag ist, auch "Truhentag" oder "Kastentag" genannt, weil das Übersiedlungsgut der Dienstboten zum neuen Dienstplatz gebracht wurde, und in der Volksfrömmigkeit war es ein verworfener Tag
Siehe auch 3. Februar im Portal:Geschichte

Salzburg-Blicke


Kapelle zum guten Hirten in Thalgauegg.JPG

Winter im Salzburger Land

Die Kapelle "Zum Guten Hirten" von Johann Weyringer steht in Egg in der Marktgemeinde Thalgau. Sie wurde im Jänner 2017 von Franz Fuchs fotografiert.


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   Salzburg Splitter

Der Eintrag der Taufe 1792 des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile.

Joseph Franz Mohr (* 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt; † 4. Dezember 1848 in Wagrain) war der Textdichter des weltberühmt gewordenen Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!‎". Mohr kam zu Mittag des 11. Dezember 1792 auf die Welt. Seine Mutter war die Strickerin Anna Schoiber, sein Vater der desertierte Musketier Franz Moor (Schreibweise siehe Auszug Taufregister von Joseph Mohr) aus Mariapfarr. Um 16:00 Uhr wurde er im Salzburger Dom von Stadtkaplan Johannes Wimbacher auf die Namen "Josephus Franciscus" getauft, als Taufpatin fungierte Franziska Zach, die den tatsächlichen Paten vertrat, den Abdecker und Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth.

Als Geburtshaus wurde lange Zeit das Armenhaus der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 9, (heute Altstadthotel Weisse Taube) vermutet, wo seine Mutter vorübergehend gewohnt hatte. Der Hinweis auf einem Plakat in einem Fenster beim Eingang Altstadthotels, dass in diesem Haus vermutlich Mohr zur Welt gekommen sei, entspricht aber nicht mehr den Erkenntnissen der Forschungen der Stille Nacht Gesellschaft. In ihren Blättern der Stille Nacht Gesellschaft, Ausgabe Dezember 2022, Seite 22, erwähnt Mag.a Renate Ebeling-Winkler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, dass Mohrs Geburtshaus nach wie vor unbekannt ist.

Joseph Mohr wuchs im Haus Steingasse 31 auf, wo seine Mutter mit vier weiteren Kindern alleinstehend lebte, bevor sie Franz Mohr ehelichte. Lange Zeit wurde angenommen, dass Joseph Mohr im "Noestlerhaus Nr. 427", dem heutigen Haus Steingasse Nr. 9, in es auch ein "Stille Nacht"-Museum gab, geboren wurde und aufwuchs.

   Salzburger Nachrichten

Schauspielhaus Salzburg: Hier wird Theater gemacht

Mehrere Bühnen, ein eigenes Produktionshaus, eine Akademie und ein Restaurant: in Salzburg befindet sich eines der größten freien Theater im deutschsprachigen Raum. Heuer steht dort "alles auf d…
Salzburger Nachrichten 3. Feb 2026

Neue Kinderbetreuungseinrichtung: Stadt Salzburg baut in Aigen Holzhaus für Kleinkinder

Den Schwerpunkt der Investitionen setzt die Stadt Salzburg 2026 auf Kindergärten und Schulen. In Aigen baut die Stadt selbst für Kleinkinder.
Salzburger Nachrichten 3. Feb 2026

Nonnen von Goldenstein: Betrugsermittlungen eingestellt

Im Fall der drei Nonnen von Goldenstein hat die Staatsanwaltschaft Salzburg die Ermittlungen wegen des Vorwurfes des Sozialleistungsbetruges gegen den Ordensoberen Ende Jänner eingestellt. Es ging um…
Salzburger Nachrichten 3. Feb 2026

   Lesenswerte Artikel
"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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