Neapel

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Neapel, italienisch Napoli, ist mit knapp einer Million Einwohner die nach Rom und Mailand drittgrößte Stadt Italiens. Sie weist einige Bezüge zur Geschichte Salzburgs auf.

Allgemeines

Neapel ist die Hauptstadt der Region Kampanien (italienisch: Campania) am Golf von Neapel zu Füßen des Vesuvs.

Geschichte

Im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit war Neapel Hauptstadt des Königreich Neapel, auch Königreich beider Sizilien, das das gesamte festländische Unteritalien und zeitweise auch die Insel Sizilien umfasste. Die Verbindung dieser beiden Königreiche wurde Königreich beider Sizilien genannt. Dieses Königreich fiel im Jahr 1700 im Erbweg an die österreichischen Habsburger, die es aber 1735 abtreten mussten. Im Jahr 1860 ging es im Königreich Italien auf.

Musik

Italiens Weltgeltung als Musikland beruht zum Teil auf einigen der neapolitanischen Canzoni (Lieder), die zwischen ca. 1850 und ca. 1945 entstanden und zu deren typischen Kennzeichen, außer der Strophenform, der Text im neapolitanischen Dialekt (neapolitanisch: Nnapulitano), die eingängige Melodik und die subtile Orchestrierung gehören; so etwa O sole mio.

Im Barockzeitalter gab es eine Neapolitanische Schule der Musik, die für die Entwicklung der Musikgattung der Oper richtungweisend war.[1]

Salzburgbezüge

  • Um 1790 erhielt der in Salzburg tätige Maler Andreas Nesselthaler durch den Grafen Lamberg einen Ruf an den Königshof in Neapel, wo er ein Bibliothekszimmer mit allegorischen Fresken schmückte. Der Maler Füger hatte die Zeichnungen entworfen, Nesselthaler vollendete diese gemeinsam mit ihm.

Quellen, Weiterführendes

Für weiterführende Informationen siehe zum Beispiel die Wikipedia-Artikel

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Einzelnachweise

  1. Vgl. den Wikipedia-Artikel Neapolitanische Schule (Musik).
  2. Charlotte Pangels, Die Kinder Maria Theresias – Leben und Schicksal im kaiserlichen Glanz, München, 1980, Seite 492