Änderungen

Zeile 7: Zeile 7:  
Die Ausbildung zum Orgelbauer dürfte er bei seinem Vater erhalten haben, der seine Werkstätte zuerst in seinem Haus am Rindermarkt (heute Fraunhoferstraße) in Straubing hatte, später in der sog. ''Alten Propstei'' am Obern Tor. Die Werkstätte seines Vaters, der um 1661 starb, hat er nicht übernommen, da er bereits am 12. Dezember 1662 das Münchner Bürgerrecht erhielt. In den Münchner Einwohner-Akten wird er als Orgelbauer und Organist bezeichnet.  
 
Die Ausbildung zum Orgelbauer dürfte er bei seinem Vater erhalten haben, der seine Werkstätte zuerst in seinem Haus am Rindermarkt (heute Fraunhoferstraße) in Straubing hatte, später in der sog. ''Alten Propstei'' am Obern Tor. Die Werkstätte seines Vaters, der um 1661 starb, hat er nicht übernommen, da er bereits am 12. Dezember 1662 das Münchner Bürgerrecht erhielt. In den Münchner Einwohner-Akten wird er als Orgelbauer und Organist bezeichnet.  
   −
Am [[15. Jänner]] [[1663]] heiratete er in der Münchner Pfarrkirche St. Peter Maria Sour, mit der er zwölf Kinder hatte, vier davon waren später als Orgelbauer tätig: [[Johann Christoph Egedacher|Johann Christoph]] (* [[3. Jänner]] [[1666]] in München), [[Johann Joseph Egedacher|Johann Joseph]] (* [[30. Mai]] [[1668]] in München), [[Johann Ignaz Egedacher|Johann Ignaz]] (wahrscheinlich Salzburg, 1675) und [[Johann Franz Xaver Egedacher|Johann Franz Xaver]] (*  [[31. März]] [[1678]] in München).
+
Am [[15. Jänner]] [[1663]] heiratete er in der Münchner Pfarrkirche St. Peter Maria Sour, mit der er zwölf Kinder hatte, vier davon waren später als Orgelbauer tätig: [[Johann Christoph Egedacher|Johann Christoph]] (* [[3. Jänner]] [[1666]] in München), [[Johann Joseph Egedacher|Johann Joseph]] (* [[30. Mai]] [[1668]] in München), [[Johann Ignaz Egedacher|Johann Ignaz]] (* [[15. Juli]] [[1673]] in Salzburg) und [[Johann Franz Xaver Egedacher|Johann Franz Xaver]] (*  [[31. März]] [[1678]] in Salzburg).
 
   
 
   
 
Der Tod des Salzburger Hoforgelmachers [[Mathias Rothenburger]] († [[3. März]] 1668) war wohl der Anlass für Christoph Egedacher, sich um dessen Stelle zu bewerben. Er erhielt das Hoforgelmacherdekret allerdings erst [[1673]]. Aber schon 1668 hatte er den Auftrag zum Bau der Orgel in der Pfarrkirche Kitzbühel erhalten, und schon seit 1671 ist Egedacher kontinuierlich mit Arbeiten im Salzburger Stiftsgebiet nachweisbar.
 
Der Tod des Salzburger Hoforgelmachers [[Mathias Rothenburger]] († [[3. März]] 1668) war wohl der Anlass für Christoph Egedacher, sich um dessen Stelle zu bewerben. Er erhielt das Hoforgelmacherdekret allerdings erst [[1673]]. Aber schon 1668 hatte er den Auftrag zum Bau der Orgel in der Pfarrkirche Kitzbühel erhalten, und schon seit 1671 ist Egedacher kontinuierlich mit Arbeiten im Salzburger Stiftsgebiet nachweisbar.