Max Huber (Oberlehrer): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 27. Mai 2026, 13:48 Uhr

Oberlehrer Maximilian Laurentius – meist: Max – Huber (* 14. Juli 1897 in Saalbach;[1] † 1945[2]) war ein Pinzgauer Volksschul⁣lehrer und Schulleiter.

Leben

Maximilian Laurentius war Sohn des damaligen Saalbacher Schulleiters Lorenz Huber und der Neuhauswirts-Tochter Elisabeth geb. Bauer.[1]

Er war bereits Aushilfslehrer in Hütten, als er im Juni 1920 eine Lehrerstelle an der dortigen Volksschule erhielt.[3] Er heiratete am 22. Dezember 1920 in der Pfarrkirche Mülln 23‑jährig die gleichaltrige Hilda Meidl. Aus der Ehe gingen vorerst die Zwillinge (* 18. November 1921 in Hütten) Otto Lorenz († 16. September 1992 in der Stadt Salzburg) und Erika Elisabeth († 23. März 2015 in Grödig) sowie die Tochter Hilda Barbara (* 29. März 1925) hervor.[4]

Im Jänner 1924 wurde Huber zum definitiven Oberlehrer an der Volksschule Hütten ernannt,[5] wo er bis 1928 tätig war[2].

Von 1928 bis 1932 war er Oberlehrer der Volksschule Dienten.[6] Von 1930 bis 1938 erschien aus seiner Feder eine Reihe von, meist aus seinem Leben und Erleben gespeisten, Artikeln mit Titeln wie "Radio und Schule", "Gift" (gegen Alkoholkonsum), "Tuonta" (über das Dientner Tal), "Friedhof-Sommernacht", "Advent in Dienten", "Das Denkmal", "Nur ein Russ‘!" (über ein bescheidenes Kriegsgefangenengrab), "Das Skiparadies" (über Neuhaus/Saalbach), "Abend beim Dorfschullehrer", "Erziehung zur Nation" (für deutschnationale Erziehung), "Festspiel des Bergvolkes", "Mit A 132 über dem Pinzgau" (über einen Rundflug), "An Frau Eva Peterson" (Brief an eine Autorin), "Studenten Salzburgs! Habt acht!" (eine Art Predigt) oder "Ein Dichter als Student".[7]

Ab 1931 ist bei diesen Artikeln als Wohnort Hubers St. Georgen angegeben, und im Brief "An Frau Eva Peterson" vom 28. Mai 1935 deklarierte sich der damals 37‑jährige Huber als "ein ganz simpler Pensionist, sozusagen in den besten Jahren, mit einer Frau und vier Kindern".

Von 1938 bis 1945 war Huber Oberlehrer der Saalfeldner Volksschule Gerling.[6]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Saalbach, Bd. V S. 113
  2. ↑ 2,0 2,1 Artikel "Volksschule Hütten"
  3. ↑ Salzburger Volksblatt, 2. Juni 1920, S. 6
  4. ↑ Taufbuch der Pfarre Leogang, Bd. XI S. 35 und 81
  5. ↑ Salzburger Volksblatt, 30. Jänner 1924, S. 6
  6. ↑ 6,0 6,1 Artikel über die jeweilige Schule
  7. ↑ Salzburger Volksblatt, 21. August 1930, S. 6: Radio und Schule; 29. September 1930, S. 8: Gift; 14. März 1931, S. 5: Tuonta; 19. August 1931, S. 5: Friedhof-Sommernacht; 15. Dezember 1931, S. 5: Advent in Dienten; 9. April 1932, S. 22: Das Denkmal; 6. Oktober 1932, S. 5: Nur ein Russ‘!; 2. Jänner 1932, S. 16: Das Skiparadies; 5. Jänner 1933, S. 6: Abend beim Dorfschullehrer; 25. April 1933, S. 8: Erziehung zur Nation; 11. August 1934, S. 9: Festspiel des Bergvolkes; 28. August 1934, S. 4: Mit A 132 über dem Pinzgau; 28. Mai 1935, S. 5: An Frau Eva Peterson; 13. September 1935, S. 6: Studenten Salzburgs! Habt acht!; 12. Februar 1938, S. 6: Das andere Zeugnis; 24. Dezember 1938, S. 22: Ein Dichter als Student
Zeitfolge
Vorgänger

Wilhelm Larcher

Schulleiter der Volksschule Gerling
1938-1945
Nachfolger

Kunibert Rindler

Zeitfolge
Vorgänger

Albert Steidl

Schulleiter der Volksschule Dienten
1928–1932
Nachfolger

Otto Ferdinand Puschej

Zeitfolge
Vorgänger

Albert Steidl

Schulleiter der Volksschule Hütten
1923–1928
Nachfolger

Georg Feichtner