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| | Der Ortsname kommt aus dem [[Kelten|Keltischen]] und lautete ursprünglich "Atanante". Die Endsilbe -an weist auf einen Sumpf oder eine Lage am Wasser hin. Die erste Erwähnung Adnets erfolgt um [[745]] in der Übergabeurkunde des Herzogs [[Odilo]] an die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. [[Marmor]]abbau und -verarbeitung erfolgen mindestens seit dem 2. oder 3. nachchristlichen Jahrhundert. Aus [[Adneter Marmor]] bestehen u. a. die Säulen in der zentralen Halle des Österreichischen Parlaments in Wien. | | Der Ortsname kommt aus dem [[Kelten|Keltischen]] und lautete ursprünglich "Atanante". Die Endsilbe -an weist auf einen Sumpf oder eine Lage am Wasser hin. Die erste Erwähnung Adnets erfolgt um [[745]] in der Übergabeurkunde des Herzogs [[Odilo]] an die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. [[Marmor]]abbau und -verarbeitung erfolgen mindestens seit dem 2. oder 3. nachchristlichen Jahrhundert. Aus [[Adneter Marmor]] bestehen u. a. die Säulen in der zentralen Halle des Österreichischen Parlaments in Wien. |
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| − | Der Bau der Kraftwerke [[Wiestal]] [[1909]] bis [[1914]] und [[Strubklamm]] [[1913]] bis [[1924]] eröffnete weitere Arbeitsmöglichkeiten für die Adneter. Eine "alte Erinnerung" an die NS-Zeit tauchte im Herbst [[2009]] wieder auf: eine Tafel, die während der NS-Zeit am Adneter Schulhaus angebracht war mit der Inschrift: ''Adnet bekannte sich zum Führer und Großdeutschland am [[10. April]] [[1938]], abgegebene Stimmen 1117, davon "ja" 1112"''. Diese Marmortafel wurde am [[10. April]] [[1942]] an der Schulwand enthüllt. Bei Kriegsende wurde sie rasch demontiert und im Kirchenbruchgelände vergraben, damit beim Einmarsch der Amerikaner kein schlechtes Bild entstünde. Heute ist sie im 2009 eröffneten neuen [[Marmormuseum Adnet]] zu sehen. Ein weiteres Kapitel in der Gemeindegeschichte sind jene rund 400 Menschen, die während der NS-Zeit in den Adneter Brüchen und im Transport arbeiten mussten<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 8. Oktober 2009</ref>. | + | Der Bau der Kraftwerke [[Wiestal]] [[1909]] bis [[1914]] und [[Strubklamm]] [[1913]] bis [[1924]] eröffnete weitere Arbeitsmöglichkeiten für die Adneter. Eine "alte Erinnerung" an die NS-Zeit tauchte im Herbst [[2009]] wieder auf: eine Tafel, die während der NS-Zeit am Adneter Schulhaus angebracht war mit der Inschrift: ''Adnet bekannte sich zum Führer und Großdeutschland am [[10. April]] [[1938]], abgegebene Stimmen 1 117, davon "ja" 1112"''. Diese [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> wurde am [[10. April]] [[1942]] an der Schulwand enthüllt. Bei Kriegsende wurde sie rasch demontiert und im Kirchenbruchgelände vergraben, damit beim Einmarsch der Amerikaner kein schlechtes Bild entstünde. Heute ist sie im 2010 neu eröffneten neuen [[Marmormuseum Adnet]] zu sehen. Ein weiteres Kapitel in der Gemeindegeschichte sind jene rund 400 Menschen, die während der [[NS]]-Zeit in den Adneter Brüchen und im Transport arbeiten mussten<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 8. Oktober 2009</ref>. |
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| | Nach [[1945]] etablierte sich Adnet als beliebte Wohngemeinde, die Bevölkerungszahl hat sich seither verdoppelt. | | Nach [[1945]] etablierte sich Adnet als beliebte Wohngemeinde, die Bevölkerungszahl hat sich seither verdoppelt. |
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| | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == |
| | * [[Marmormuseum Adnet]] | | * [[Marmormuseum Adnet]] |
| − | * [[Marmorlehrpfad]] | + | * [[Marmorlehrpfad Adnet]] |
| − | * [[Marmorsteinbruch]] | + | * [[Marmorsteinbruch Adnet]] |
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