Karl Dückher Freiherr von Haßlau: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg“)
K (Textersetzung - „http://anno.onb.ac.at/“ durch „https://anno.onb.ac.at/“)
Zeile 4: Zeile 4:
 
Karl Gualbert Sandor Gustav Maria Freiherr von Dückher war der Sohn von Gustav [[Dückher von Haßlau|Dückher Freiherr von Haßlau]] (* [[26. Februar]] [[1831]] in [[Urstein]] bei [[Hallein]]; † [[3. März]] [[1902]] in der [[Stadt Salzburg]]) und seiner Frau Pia, geborene Gräfin Christalnigg von und zu Gillitzstein (* [[20. Februar]] [[1834]] in [[Wien]]; † [[11. August]] [[1905]] in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB12/?pg=209 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XII, S. 205.]</ref>, einer Tochter des Hofkämmerers Alexander Graf Christalnigg (* 1799; † 1869) und seiner Frau Sophie, geborene Freiin Bors und Borsod (* 1808; † 1892).  
 
Karl Gualbert Sandor Gustav Maria Freiherr von Dückher war der Sohn von Gustav [[Dückher von Haßlau|Dückher Freiherr von Haßlau]] (* [[26. Februar]] [[1831]] in [[Urstein]] bei [[Hallein]]; † [[3. März]] [[1902]] in der [[Stadt Salzburg]]) und seiner Frau Pia, geborene Gräfin Christalnigg von und zu Gillitzstein (* [[20. Februar]] [[1834]] in [[Wien]]; † [[11. August]] [[1905]] in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB12/?pg=209 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XII, S. 205.]</ref>, einer Tochter des Hofkämmerers Alexander Graf Christalnigg (* 1799; † 1869) und seiner Frau Sophie, geborene Freiin Bors und Borsod (* 1808; † 1892).  
  
Er war Leutnant der [[Gendarmerie]] und wurde [[Bezirkshauptmann]] der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]]  ([[1902]]–[[1906]]<!--also nicht, wie sonst berichtet, 1907--><ref>[[Salzburger Chronik|Salzburger Chronik für Stadt und Land]] vom [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19060404&query=%22Tamsweg%22&ref=anno-search&seite=4 4. April 1906]</ref>) und danach von der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] (1907&ndash;[[1918]]).
+
Er war Leutnant der [[Gendarmerie]] und wurde [[Bezirkshauptmann]] der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]]  ([[1902]]–[[1906]]<!--also nicht, wie sonst berichtet, 1907--><ref>[[Salzburger Chronik|Salzburger Chronik für Stadt und Land]] vom [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19060404&query=%22Tamsweg%22&ref=anno-search&seite=4 4. April 1906]</ref>) und danach von der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] (1907&ndash;[[1918]]).
  
 
Seit [[1906]] war er verheiratet mit Adelheid, geborene Freiin von Wimpffen (* [[12. Juni]] [[1870]] in [[Siezenheim]]-[[Klessheim]]; † [[8. Februar]] [[1943]] in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TRB11/?pg=276 Trauungsbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XI, S. 273.]</ref>, der Tochter von [[Franz Freiherr von Wimpffen]] (* 1829; † 1922).
 
Seit [[1906]] war er verheiratet mit Adelheid, geborene Freiin von Wimpffen (* [[12. Juni]] [[1870]] in [[Siezenheim]]-[[Klessheim]]; † [[8. Februar]] [[1943]] in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TRB11/?pg=276 Trauungsbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XI, S. 273.]</ref>, der Tochter von [[Franz Freiherr von Wimpffen]] (* 1829; † 1922).
  
Mit ihm erlosch die Salzburger Linie der [[Dückher von Haßlau]] im Mannesstamm.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land vom 12. Dezember 1923, [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231212&seite=2&zoom=33&query=%22landmannschaft%22&ref=anno-search S. 2 f:] ''Der Letzte seines Stammes''</ref>
+
Mit ihm erlosch die Salzburger Linie der [[Dückher von Haßlau]] im Mannesstamm.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land vom 12. Dezember 1923, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231212&seite=2&zoom=33&query=%22landmannschaft%22&ref=anno-search S. 2 f:] ''Der Letzte seines Stammes''</ref>
  
 
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
 
Seit [[1912]] war Karl Dückher Ritter des Franz-Josefs-Orden  
 
Seit [[1912]] war Karl Dückher Ritter des Franz-Josefs-Orden  
Im Oktober [[1914]] wurde ihm das Ritterkreuz erster Klasse des königlich sächsischen Albrecht-Ordens mit der Krone verliehen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sus&datum=19141024&seite=3&zoom=33&query=%2B%22bezirkshauptmann%22&ref=anno-search Sport und Salon, Ausgabe vom 24. Oktober 1914, Seite 3]</ref>
+
Im Oktober [[1914]] wurde ihm das Ritterkreuz erster Klasse des königlich sächsischen Albrecht-Ordens mit der Krone verliehen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sus&datum=19141024&seite=3&zoom=33&query=%2B%22bezirkshauptmann%22&ref=anno-search Sport und Salon, Ausgabe vom 24. Oktober 1914, Seite 3]</ref>
  
 
Er war Ehrenbürger der [[Lungau]]er Gemeinden [[Ehrenbürger der Gemeinde Muhr|Muhr]], [[Ehrenbürger der Gemeinde Zederhaus|Zederhaus]], [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Margarethen im Lungau|St. Margarethen]] und [[Ehrenbürger der Gemeinde Thomatal|Thomatal]].<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1913. Wichtige gesetzliche Bestimmungen für den öffentlichen Verkehr. 41. Jg. Salzburg (Mayr) 1913.</ref>
 
Er war Ehrenbürger der [[Lungau]]er Gemeinden [[Ehrenbürger der Gemeinde Muhr|Muhr]], [[Ehrenbürger der Gemeinde Zederhaus|Zederhaus]], [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Margarethen im Lungau|St. Margarethen]] und [[Ehrenbürger der Gemeinde Thomatal|Thomatal]].<ref>Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1913. Wichtige gesetzliche Bestimmungen für den öffentlichen Verkehr. 41. Jg. Salzburg (Mayr) 1913.</ref>

Version vom 10. September 2022, 13:01 Uhr

Hofrat Dr. iur. Karl Dückher Freiherr von Haßlau (* 22. April 1870 Keszthely, Ungarn; † 24. November 1923 in Aigen-Parsch)[1] war ein Salzburger Adeliger und Beamter.

Leben

Karl Gualbert Sandor Gustav Maria Freiherr von Dückher war der Sohn von Gustav Dückher Freiherr von Haßlau (* 26. Februar 1831 in Urstein bei Hallein; † 3. März 1902 in der Stadt Salzburg) und seiner Frau Pia, geborene Gräfin Christalnigg von und zu Gillitzstein (* 20. Februar 1834 in Wien; † 11. August 1905 in Salzburg)[2], einer Tochter des Hofkämmerers Alexander Graf Christalnigg (* 1799; † 1869) und seiner Frau Sophie, geborene Freiin Bors und Borsod (* 1808; † 1892).

Er war Leutnant der Gendarmerie und wurde Bezirkshauptmann der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg (19021906[3]) und danach von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See (1907–1918).

Seit 1906 war er verheiratet mit Adelheid, geborene Freiin von Wimpffen (* 12. Juni 1870 in Siezenheim-Klessheim; † 8. Februar 1943 in Salzburg)[4], der Tochter von Franz Freiherr von Wimpffen (* 1829; † 1922).

Mit ihm erlosch die Salzburger Linie der Dückher von Haßlau im Mannesstamm.[5]

Ehrungen

Seit 1912 war Karl Dückher Ritter des Franz-Josefs-Orden Im Oktober 1914 wurde ihm das Ritterkreuz erster Klasse des königlich sächsischen Albrecht-Ordens mit der Krone verliehen.[6]

Er war Ehrenbürger der Lungauer Gemeinden Muhr, Zederhaus, St. Margarethen und Thomatal.[7]

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel Dückher von Haßlau

Einzelnachweise

  1. Sterbebuch der Pfarre Salzburg-Aigen, Band IV, S. 224.
  2. Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XII, S. 205.
  3. Salzburger Chronik für Stadt und Land vom 4. April 1906
  4. Trauungsbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XI, S. 273.
  5. Salzburger Chronik für Stadt und Land vom 12. Dezember 1923, S. 2 f: Der Letzte seines Stammes
  6. Sport und Salon, Ausgabe vom 24. Oktober 1914, Seite 3
  7. Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1913. Wichtige gesetzliche Bestimmungen für den öffentlichen Verkehr. 41. Jg. Salzburg (Mayr) 1913.
Zeitfolge
Zeitfolge