Änderungen

K
Textersetzung - „Ersten Weltkrieg“ durch „Ersten Weltkrieg
Zeile 6: Zeile 6:  
[[1903]] wurde Goller Kirchenmusiker in Deggendorf, [[Bayern|Niederbayern]]. [[1910]] erhielt er den Auftrag, eine kirchenmusikalischen Abteilung für die Wiener Musikakademie in Klosterneuburg aufzubauen, und blieb Leiter dieser Musikhochschule bis zu seiner Pensionierung [[1933]].
 
[[1903]] wurde Goller Kirchenmusiker in Deggendorf, [[Bayern|Niederbayern]]. [[1910]] erhielt er den Auftrag, eine kirchenmusikalischen Abteilung für die Wiener Musikakademie in Klosterneuburg aufzubauen, und blieb Leiter dieser Musikhochschule bis zu seiner Pensionierung [[1933]].
   −
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Vinzenz Goller ab März [[1915]] als Freiwilliger der Tiroler Stadtschützen teil. Er stieg bis zum Bataillonskomandanten auf und beendete seinen Kriegseinsatz als Major. Der Kriegsgefangenschaft entging er durch Flucht und kehrte im Februar 1919 an seine Wirkungsstelle in Klosterneuburg zurück.
+
Am [[Ersten Weltkrieg]] nahm Vinzenz Goller ab März [[1915]] als Freiwilliger der Tiroler Stadtschützen teil. Er stieg bis zum Bataillonskomandanten auf und beendete seinen Kriegseinsatz als Major. Der Kriegsgefangenschaft entging er durch Flucht und kehrte im Februar 1919 an seine Wirkungsstelle in Klosterneuburg zurück.
    
Seit seiner Pensionierung als Lehrer der Musikakademie Wien [[1933]] engagierte sich Goller in der Kommunalpolitik, wurde [[1934]] Gemeinderat und von [[1936]] bis [[1938]] Bürgermeister von Klosterneuburg. Infolge des [[Anschluss]]es wurde er im März 1938 seines Amtes enthoben. Zwei seiner Kinder wurden aufgrund ihres Widerstandes gegen den [[Nationalsozialismus]] ernsthaft verfolgt. Er selbst übersiedelte [[1941]] mit der restlichen Familie nach der Aufhebung des Stiftes Klosterneuburg nach St. Michael im [[Lungau]], wo eine Tochter mit einem Arzt verheiratet war. Nach [[1946]] verbrachte er einige Zeit in Südtirol, übersiedelte dann jedoch [[1950]] wieder nach Klosterneuburg, verstarb aber bereits [[1953]] in St. Michael im Lungau, wo er an der Seite seiner verstorbenen Frau am Friedhof der [[Pfarrkirche St. Michael]] bestattet wurde.
 
Seit seiner Pensionierung als Lehrer der Musikakademie Wien [[1933]] engagierte sich Goller in der Kommunalpolitik, wurde [[1934]] Gemeinderat und von [[1936]] bis [[1938]] Bürgermeister von Klosterneuburg. Infolge des [[Anschluss]]es wurde er im März 1938 seines Amtes enthoben. Zwei seiner Kinder wurden aufgrund ihres Widerstandes gegen den [[Nationalsozialismus]] ernsthaft verfolgt. Er selbst übersiedelte [[1941]] mit der restlichen Familie nach der Aufhebung des Stiftes Klosterneuburg nach St. Michael im [[Lungau]], wo eine Tochter mit einem Arzt verheiratet war. Nach [[1946]] verbrachte er einige Zeit in Südtirol, übersiedelte dann jedoch [[1950]] wieder nach Klosterneuburg, verstarb aber bereits [[1953]] in St. Michael im Lungau, wo er an der Seite seiner verstorbenen Frau am Friedhof der [[Pfarrkirche St. Michael]] bestattet wurde.