Grand Café Winkler: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Grand Café Winkler''' war ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Terrassencafé]] auf dem [[Mönchsberg]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. Heute befindet sich dort das [[Museum der Moderne Mönchsberg]].
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Das '''Grand Café Winkler''' war ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Terrassencafé]] auf dem [[Mönchsberg]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. Heute befinden sich dort das [[Museum der Moderne Mönchsberg]] und das [[Restaurant M32]].
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Schon mit der Errichtung des ersten elektrischen [[Mönchsbergaufzug]]es [[1890]], der noch außen am Berg hinaufgeführt wurde, entstand die Restauration "Elektrischer Aufzug". Am [[19. Oktober]] [[1946]] wird die [[Restauration Elektrischer Aufzug]] am [[Mönchsberg]] in der Stadt Salzburg von der Stadtgemeinde an den Hotelier [[Hermann Winkler]] verpachtet, der es großzügig zum ''Grand Café Winkler'' umbaute.
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Schon mit der Errichtung des ersten elektrischen [[Mönchsbergaufzug]]es [[1890]], der noch außen am Berg hinaufgeführt wurde, entstand die [[Restauration Elektrischer Aufzug|Restauration "Elektrischer Aufzug"]]. Am [[19. Oktober]] [[1946]] wurde die Restauration "Elektrischer Aufzug" von der [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadtgemeinde]] an den Hotelier [[Hermann Winkler]] verpachtet, der es großzügig zum ''Grand Café Winkler'' umbaute.
  
Im Zuge des Liftneubaues [[1947]] wurde diese Gaststätte dann umgebaut und am [[9. August]] 1947 nach viermonatiger Umbauzeit eröffnet. Es beherbergte ein Restaurant, ein Konzertcafé und eine Bar. Am Eröffnungstag transportierte der alte "elektrische Aufzug" 4000 Personen.
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Im Zuge des Liftneubaues [[1947]] wurde diese Gaststätte dann erneut umgebaut und am [[9. August]] 1947 nach viermonatiger Umbauzeit eröffnet. Es beherbergte ein Restaurant, ein Konzertcafé und eine Bar. Am Eröffnungstag transportierte der alte "elektrische Aufzug" 4 000 Personen.
  
Am [[26. Juli]] [[1948]] fanden im Grand Café „Winkler“ die österreichischen Staatsmeisterschaften im Gesellschaftstanz statt. Ein Jahr später, [[1949]], ebenfalls am 26. Juli, bereits dann ein internationales Amateur-Tanzturnier.
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Am [[26. Juli]] [[1948]] fanden im Grand Café „Winkler“ die österreichischen Staatsmeisterschaften im Gesellschaftstanz statt. Ein Jahr später, [[1949]], ebenfalls am 26. Juli, bereits dann ein internationales Amateur-Tanzturnier.
  
Am [[14. Juli]] [[1949]] begannen auf den Terrassen des [[Café Winkler|Grand Cafés „Winkler“]] auf dem [[Mönchsberg]] die Filmaufnahmen für den Exzelsior-Film „Ein bezaubernder Schwindler“ nach der Musik von [[Robert Stolz]], es spielten u. a. Wolf Albach-Retty, der Vater von [[Romy Schneider]], und Waltraud Haas.
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Am [[14. Juli]] [[1949]] begannen auf den Terrassen des Grand Cafés „Winkler“ die Filmaufnahmen für den Exzelsior-Film „Ein bezaubernder Schwindler“ nach der Musik von [[Robert Stolz]], es spielten u. a. Wolf Albach-Retty, der Vater von [[Romy Schneider]], und Waltraud Haas.
  
 
Am [[27. Oktober]] [[1950]] gab es eine ''[[Mönchsberg]]-Affäre'': „Nackttänzerin“ im Grand-Café „Winkler“: eine junge Frau, die im Grand-Café „Winkler“ nach der Sperrstunde unbekleidet getanzt hatte, wurde festgenommen und wegen Verletzung der Sittlichkeit angezeigt. Sie wurde bald darauf zu zehn Tagen strengen Arrest verurteilt.
 
Am [[27. Oktober]] [[1950]] gab es eine ''[[Mönchsberg]]-Affäre'': „Nackttänzerin“ im Grand-Café „Winkler“: eine junge Frau, die im Grand-Café „Winkler“ nach der Sperrstunde unbekleidet getanzt hatte, wurde festgenommen und wegen Verletzung der Sittlichkeit angezeigt. Sie wurde bald darauf zu zehn Tagen strengen Arrest verurteilt.
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Im Laufe der Jahre fanden verschiedene gesellschaftliche Ereignisse im Grand Café statt, wie zum Beispiel am [[28. April]] 1951: da wurde die 18-jährige Schneiderin Ruth Vogl im Grand Café „Winkler“ zur schönsten Salzburgerin, zur ''Miss Salzburg 1951'', gekürt.
 
Im Laufe der Jahre fanden verschiedene gesellschaftliche Ereignisse im Grand Café statt, wie zum Beispiel am [[28. April]] 1951: da wurde die 18-jährige Schneiderin Ruth Vogl im Grand Café „Winkler“ zur schönsten Salzburgerin, zur ''Miss Salzburg 1951'', gekürt.
  
Am [[29. Oktober]] [[1953]] bemühte sich Winkler sich vergeblich um eine Konzession, seine Gäste vom Grand-Café "Winkler" mit einem Hubschrauber zu einem geplanten Restaurant auf die [[Gaisberg|Gaisbergspitze]] zu fliegen.
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Am [[29. Oktober]] [[1953]] bemühte sich Winkler sich vergeblich um eine Konzession, seine Gäste vom Grand-Café "Winkler" mit einem Hubschrauber zu einem geplanten Restaurant auf die [[Gaisbergspitze]] zu fliegen.
  
Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den [[Salzburger Dächer|Dächern]] der Altstadt. In den [[1970er]] Jahren befand sich im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] und war auch für die praktische Ausbildung der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim]] verwendet worden.
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Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den [[Salzburger Dächer|Dächern]] der Altstadt. In den [[1970er]] Jahren befand sich im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] und war auch für die praktische Ausbildung der [[Tourismusschulen Salzburg - Kleßheim|Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] verwendet worden.
  
In den Ende der 1970er Jahre kam es zu einem Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von [[1977]] bis [[1993]] war es die Heimstätte vom  [[Casino Salzburg]] neben einem Restaurant- und Caféhausbetrieb in dem neu errichteten Gebäude. Auch das berühmte [[Panorama Museum|Panorama]] von [[Johann Michael Sattler]] fand Platz in der eigens dafür in den Fels gehauenen Eingangshalle.  
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In den Ende der [[1970er]] Jahre kam es zu einem weiteren Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von [[1977]] bis [[1993]] war es die Heimstätte des [[Casino Salzburg]]s neben einem Restaurant- und Caféhausbetrieb in dem neu errichteten Gebäude. Auch das berühmte [[Panorama Museum|Panorama]] von [[Johann Michael Sattler]] fand Platz in der eigens dafür in den Fels gehauenen Eingangshalle.  
  
 
Ende der [[1990er]] Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das ''Museum der Moderne Mönchsberg''.
 
Ende der [[1990er]] Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das ''Museum der Moderne Mönchsberg''.
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* diverse Daten aus Salzburgwiki-Beiträgen
 
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)|Winkler, Café]]
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Version vom 14. November 2017, 10:13 Uhr

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Das Grand Café Winkler war ein Terrassencafé auf dem Mönchsberg in der Altstadt von Salzburg. Heute befinden sich dort das Museum der Moderne Mönchsberg und das Restaurant M32.

Geschichte

Schon mit der Errichtung des ersten elektrischen Mönchsbergaufzuges 1890, der noch außen am Berg hinaufgeführt wurde, entstand die Restauration "Elektrischer Aufzug". Am 19. Oktober 1946 wurde die Restauration "Elektrischer Aufzug" von der Stadtgemeinde an den Hotelier Hermann Winkler verpachtet, der es großzügig zum Grand Café Winkler umbaute.

Im Zuge des Liftneubaues 1947 wurde diese Gaststätte dann erneut umgebaut und am 9. August 1947 nach viermonatiger Umbauzeit eröffnet. Es beherbergte ein Restaurant, ein Konzertcafé und eine Bar. Am Eröffnungstag transportierte der alte "elektrische Aufzug" 4 000 Personen.

Am 26. Juli 1948 fanden im Grand Café „Winkler“ die österreichischen Staatsmeisterschaften im Gesellschaftstanz statt. Ein Jahr später, 1949, ebenfalls am 26. Juli, bereits dann ein internationales Amateur-Tanzturnier.

Am 14. Juli 1949 begannen auf den Terrassen des Grand Cafés „Winkler“ die Filmaufnahmen für den Exzelsior-Film „Ein bezaubernder Schwindler“ nach der Musik von Robert Stolz, es spielten u. a. Wolf Albach-Retty, der Vater von Romy Schneider, und Waltraud Haas.

Am 27. Oktober 1950 gab es eine Mönchsberg-Affäre: „Nackttänzerin“ im Grand-Café „Winkler“: eine junge Frau, die im Grand-Café „Winkler“ nach der Sperrstunde unbekleidet getanzt hatte, wurde festgenommen und wegen Verletzung der Sittlichkeit angezeigt. Sie wurde bald darauf zu zehn Tagen strengen Arrest verurteilt.

Am 17. April 1951 vergab eine Jury im Wettbewerb für den Umbau des Grand Café Winkler in ein Grand Hotel Winkler den ersten Preis an den Linzer Architekten Fritz Steinfeder, dessen Projekt jedoch nie verwirklicht wurde. 80 Architekten beteiligten sich an diesem Wettbewerb.

Im Laufe der Jahre fanden verschiedene gesellschaftliche Ereignisse im Grand Café statt, wie zum Beispiel am 28. April 1951: da wurde die 18-jährige Schneiderin Ruth Vogl im Grand Café „Winkler“ zur schönsten Salzburgerin, zur Miss Salzburg 1951, gekürt.

Am 29. Oktober 1953 bemühte sich Winkler sich vergeblich um eine Konzession, seine Gäste vom Grand-Café "Winkler" mit einem Hubschrauber zu einem geplanten Restaurant auf die Gaisbergspitze zu fliegen.

Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den Dächern der Altstadt. In den 1970er Jahren befand sich im Besitz der Wirtschaftskammer Salzburg und war auch für die praktische Ausbildung der Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe verwendet worden.

In den Ende der 1970er Jahre kam es zu einem weiteren Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von 1977 bis 1993 war es die Heimstätte des Casino Salzburgs neben einem Restaurant- und Caféhausbetrieb in dem neu errichteten Gebäude. Auch das berühmte Panorama von Johann Michael Sattler fand Platz in der eigens dafür in den Fels gehauenen Eingangshalle.

Ende der 1990er Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das Museum der Moderne Mönchsberg.

Das heutige Objekt ist mit dem Mönchsbergaufzug sowie zu Fuß über den Festungs-, den Mönchsberg und von Mülln erreichbar.

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Quellen