Salzburger Stadtmarathon: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(ergänzt mit doppelt angelegtem Artikel "Salzburg Marathon" -> Weiterleitung eingefügt)
K (+ Kategorie(n))
Zeile 191: Zeile 191:
  
 
[[Kategorie:Veranstaltung]]
 
[[Kategorie:Veranstaltung]]
 +
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Sport]]
 
[[Kategorie:Sport]]
 
[[Kategorie:Sportveranstaltung]]
 
[[Kategorie:Sportveranstaltung]]

Version vom 9. September 2015, 08:10 Uhr

Start zum Salzburg-Marathon

Der Salzburg Marathon war eine Laufveranstaltung über die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern und der Vorläufer des AMREF Marathonlaufs. Er Salzburgs größte Lauf- und Breitensportveranstaltung. Neben dem Marathon wurde noch ein Halbmarathon, ein 10-km-Lauf und ein Genusslauf über fünf Kilometer angeboten. Außerdem gag es einen Staffelmarathon, einen Teamlauf und eine Community-Challenge für Läufer aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen. Der Salzburg Marathon fand jährlich im Frühling statt. Bereits am Vortag liefen übrigens Kinder und Jugendliche beim Junior-Marathon um die Wette.

Geschichte

Insgesamt wurde der Salzburger Stadtmarathon vier Mal ausgetragen. Nach der Premiere 1976 dauerte es 18 Jahre, ehe sich der veranstaltende Verein ASV Salzburg ein weiteres Mal an die Organisation wagte. Drei Auflagen gelangen in den 1990er-Jahren, ehe Marathonläufe vorläufig nicht mehr stattfanden. Erst ein neuer Laufboom führte zur Etablierung des AMREF Marathonlaufs ab 2004.

Die Austragung 2005 war wegen organisatorischer Probleme in Frage gestellt. Eine bereits verkündete Absage durch den Veranstalterverein ASV Salzburg wurde durch ein Machtwort von Bürgermeister Heinz Schaden rückgängig gemacht. Seither fungiert Johannes Langer als Veranstalter. 2007, 2009 und 2012 war die Veranstaltung zugleich österreichische Staatsmeisterschaft im Marathonlauf, 2012 holte sich mit Karl Aumayr aus Lamprechtshausen ein Salzburger den Staatsmeistertitel. Die Streckenrekorde liegen bei 2:14,49 Stunden bei den Herren (Viktor Bushendich-Chelokoi/2011) und bei 2:35,05 Stunden bei den Frauen (Risper Kimayo/2011).

Strecke

Eine Halbmarathonstrecke (21,097 Kilometer) ist zwei Mal zu durchlaufen. Sie führt ab 2013 vom Start am Rudolfskai über Hellbrunner Straße und Hellbrunner Allee zum Schloss Hellbrunn und über den Eichetwald via Berchtesgadener Straße zum Schloss Leopoldskron, über Riedenburg und Mülln zur Lehener Brücke und durch die Neustadt über die Staatsbrücke und Universitätsplatz zum Ziel, das auf dem Residenzplatz liegt. Von 2010 bis 2012 befand sich der Start auf dem Ferdinand-Hanusch-Platz und das Ziel auf dem Max-Reinhardt-Platz. Die Marathonläufer absolvieren die 21,097 Kilometer lange Runde zwei Mal.

Bis 2006 verlief die Strecke im südlichen Teil nur bis zum Leopoldskroner Weiher, dafür wurde im Norden der Traklsteg sowie eine Schleife an der Glan entlang einbezogen.

1976

Am 11. September 1976 erlebte Salzburg seine Marathonpremiere, die Veranstaltung wurde zugleich als Staatsmeisterschaft gewertet. Start und Ziel war auf dem ASV-Platz in Itzling. Nach einer Schleife bis zum Müllner Steg wurde am linken Salzachufer bis ins Salzachseegebiet gelaufen, dort fünf Runden zu je 7 Kilometern absolviert, ehe es zurück ins Ziel ging. Rund 120 Teilnehmer waren am Start, der Drittplatzierte Franz Pumhösl (Eisenerz) wurde als bester Österreicher in 2:29:56 Stunden Staatsmeister. Georg Hohenwarter vom ÖTB Salzburg überraschte als Gesamtzehnter und bester Salzburger bei seinem Marathondebüt (2:34:55). Franz Grünwald vom ASV Salzburg kollidierte mit einem Hund und kam in 2:37:23 ins Ziel. Mit dabei war auch Ausdauersportlegende Dolfi Gruber aus Wien (56 Jahre, 3:02:04).

1994

Erneut war Salzburg Schauplatz der Marathon-Staatsmeisterschaft. Die Strecke, wieder mit Start- und Zielort Itzling, verlief weitgehend am Salzachufer entlang sowie durch die Alpenstraße. Der Tiroler Gerhard Hartmann bescherte seinem Salzburger Klub, dem USV Weißbach, Rang 2 in 2:27:52, Thomas Frühwald vom ASV Salzburg wurde Vierter (2:28:44).

1995

Thomas Frühwald feiert in persönlicher Bestzeit einen Heimsieg. An der Streckenführung wurden keine wesentlichen Änderungen vorgenommen.

1996

Überlegener kenianischer Sieg durch Joseph Otieno Maisiba in 2:23:03. Hubert Putz (Union Salzburg) läuft in 2:41:49 als Neunter und bester Salzburger ins Ziel, Sandra Schmidt (Schwarzach/3:21:17) wird Gesamt-Fünfte.

Statistik

Jahr Datum Gesamtsieger Land/Klub Zeit Gesamtsiegerin Land/Klub Zeit Teilnehmer
1976 11. September Rüdiger Grube GER 2:25:16 Std. Irmgard Schuster AUT/Salzburg 3:10:04 Std. ca. 120
1994 2. Oktober Max Wenisch AUT/HSV Melk 2:26:18 Andrea Hofmann AUT/TS Innsbruck 2:51:38
1995 2. Oktober Thomas Frühwald AUT/ASV Salzburg 2:25:18 Brigtte Katsmarik AUT/St. Andrä-Wördern 3:13:32 414
1996 29. September Joseph Otieno Maisiba KEN 2:23:03 Silvia Nußbaumer AUT/Dornbirn 2:57:17 ca. 400

Sieger und Teilnehmerzahlen

Jahr Datum Gesamtsieger Land/Klub Zeit Gesamtsiegerin Land/Klub Zeit Teilnehmer im Ziel
2004 25. April Peter Ndirangu KEN 2:19:25 Std. Eva Trost GER/LG Rupertiwinkl 2:47:02 Std. 569
2005 24. April Josephat Kiprono-Rotich KEN 2:21:46 Lucia Mwihaki-Kimani KEN 2:48:20 185
2006 30. April Josephat Kiprono-Rotich KEN 2:27:42 Sabine Hofer AUT/LAC Salzburg 2:56:31 408
2007 13. Mai Mike Rotich KEN 2:18:41 Eva-Maria Gradwohl AUT/Happy Lauf Anger 2:46:31 568
2008 4. Mai John-Kiprono Kirwa KEN 2:18:52 Sabine Hofer AUT/LAC Salzburg 2:54:01 403
2009 3. Mai Christian Pflügl AUT/LCAV doubrava 2:23:32 Ursula Bredlinger AUT/LT Burgenland 2:49:20 596
2010 16. Mai Thomas Ngelel KEN 2:20:30 Viola Bor-Chepting KEN 2:39:34 515
2011 15. Mai Victor-Bushendich Chelokoi KEN 2:14:49 Risper Kimaiyo KEN 2:35:05 535
2012 6. Mai Martin Kiprugut-Kosgei KEN 2:16:36 Joan Rotich KEN 2:36:08 645

Quellen