Salzburg Marathon: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der '''Salzburg Marathon''' ist ein Stadtmarathon über 42,195 Kilometer und Salzburgs größte Lauf- und Breitensportveranstaltung. Neben dem Marathon wird noch ein Halbmarathon, ein 10 km Lauf und ein Genusslauf über 5 km angeboten. Außerdem gibt es einen Staffelmarathon, einen Teamlauf und eine Community-Challenge für Läufer aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen. Der Salzburg Marathon findet jährlich im Frühling statt, [[ | + | Der '''Salzburg Marathon''' ist ein Stadtmarathon über 42,195 Kilometer und Salzburgs größte Lauf- und Breitensportveranstaltung. Neben dem Marathon wird noch ein Halbmarathon, ein 10-km-Lauf und ein Genusslauf über 5 km angeboten. Außerdem gibt es einen Staffelmarathon, einen Teamlauf und eine Community-Challenge für Läufer aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen. Der Salzburg Marathon findet jährlich im Frühling statt, [[2013]] am [[5. Mai]]. Bereits am Vortag laufen übrigens Kinder und Jugendliche beim Junior-Marathon um die Wette. |
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Version vom 6. Dezember 2012, 09:06 Uhr
Der Salzburg Marathon ist ein Stadtmarathon über 42,195 Kilometer und Salzburgs größte Lauf- und Breitensportveranstaltung. Neben dem Marathon wird noch ein Halbmarathon, ein 10-km-Lauf und ein Genusslauf über 5 km angeboten. Außerdem gibt es einen Staffelmarathon, einen Teamlauf und eine Community-Challenge für Läufer aus Gemeinden, Unternehmen und Organisationen. Der Salzburg Marathon findet jährlich im Frühling statt, 2013 am 5. Mai. Bereits am Vortag laufen übrigens Kinder und Jugendliche beim Junior-Marathon um die Wette.
Geschichte
Der Salzburg Marathon setzt die Tradition der Salzburger Stadtmarathons fort, die seit 1976 in unregelmäßigen Abständen stattfanden. Nachdem bis dahin letzten Marathon im Jahr 1996, fand seit 1997 der Salzburger Halbmarathon statt – ab 1998 im Rahmen des Salzburger Laufcups. Seit 2001 wurde Ende April ein weiterer Halbmarathon veranstaltet, mit dem Projekte der Hilfsorganisation AMREF unterstützt wurden. Gleichzeitig startete damit die für drei Jahre gültige Marathon-Cup-Wertung. Seit 2004 gibt es den Salzburg Marathon in seiner heutigen Form.
Die zweite Austragung 2005 war wegen organisatorischer Probleme in Frage gestellt. Eine bereits verkündete Absage durch den Veranstalterverein ASV Salzburg wurde durch ein Machtwort von Bürgermeister Heinz Schaden rückgängig gemacht. Seither fungiert Johannes Langer als Veranstalter. 2007, 2009 und 2012 war die Veranstaltung zugleich österreichische Staatsmeisterschaft im Marathonlauf, 2012 holte sich mit Karl Aumayr aus Lamprechtshausen ein Salzburger den Staatsmeistertitel. Die Streckenrekorde liegen bei 2:14:49 Stunden bei den Herren (Viktor Bushendich-Chelokoi/2011) und bei 2:35:05 Stunden bei den Frauen (Risper Kimayo/2011).
Strecke
Eine Halbmarathonstrecke (21,097 Kilometer) ist zwei Mal zu durchlaufen. Sie führt ab 2013 vom Start am Rudolfskai über Hellbrunner Straße und Hellbrunner Allee zum Schloss Hellbrunn und über den Eichetwald via Berchtesgadener Straße zum Schloss Leopoldskron, über Riedenburg und Mülln zur Lehener Brücke und durch die Neustadt über die Staatsbrücke und Universitätsplatz zum Ziel, das auf dem Residenzplatz liegt. Von 2010 bis 2012 befand sich der Start auf dem Ferdinand-Hanusch-Platz und das Ziel auf dem Max-Reinhardt-Platz. Die Marathonläufer absolvieren die 21,097 Kilometer lange Runde zwei Mal.
Bis 2006 verlief die Strecke im südlichen Teil nur bis zum Leopoldskroner Weiher, dafür wurde im Norden der Traklsteg sowie eine Schleife an der Glan entlang einbezogen.
Sieger und Teilnehmerzahlen
| Jahr | Datum | Gesamtsieger | Land/Klub | Zeit | Gesamtsiegerin | Land/Klub | Zeit | Teilnehmer im Ziel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 25. April | Peter Ndirangu | KEN | 2:19:25 Std. | Eva Trost | GER/LG Rupertiwinkl | 2:47:02 Std. | 569 |
| 2005 | 27. April | Josephat Kiprono-Rotich | KEN | 2:21:46 | Lucia Mwihaki-Kimani | KEN | 2:48:20 | 185 |
| 2006 | 30. April | Josephat Kiprono-Rotich | KEN | 2:27:42 | Sabine Hofer | AUT/LAC Salzburg | 2:56:31 | 408 |
| 2007 | 13. Mai | Mike Rotich | KEN | 2:18:41 | Eva-Maria Gradwohl | AUT/Happy Lauf Anger | 2:46:31 | 568 |
| 2008 | 4. Mai | John-Kiprono Kirwa | KEN | 2:18:52 | Sabine Hofer | AUT/LAC Salzburg | 2:54:01 | 403 |
| 2009 | 3. Mai | Christian Pflügl | AUT/LCAV doubrava | 2:23:32 | Ursula Bredlinger | AUT/LT Burgenland | 2:49:20 | 596 |
| 2010 | 16. Mai | Thomas Ngelel | KEN | 2:20:30 | Viola Bor-Chepting | KEN | 2:39:34 | 515 |
| 2011 | 15. Mai | Victor-Bushendich Chelokoi | KEN | 2:14:49 | Risper Kimaiyo | KEN | 2:35:05 | 535 |
| 2012 | 6. Mai | Martin Kiprugut-Kosgei | KEN | 2:16:36 | Joan Rotich | KEN | 2:36:08 | 645 |
Quellen
- Veranstalter-Homepage
- Salzburger Nachrichten
- Pentek Timing