Alpenverein Austria: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei dieser Sektion handelt es sich um die Gründungszelle und gleichzeitig älteste Sektion aller alpinen Vereine auf dem europäischen Festland. Er wurde [[1862]] als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands von Paul Grohmann, [[Friedrich Simony]] und Edmund von Mojsisovics gegründet. Er ist damit der zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club. [[1873]] kam es zum Zusammenschluss mit dem Deutschen Alpenverein zum [[Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] (DuOeAV) und die föderalistische Gliederung in Sektionen. Aus dem damaligen OeAV entstand zusammen mit der Sektion Wien des DAV die Sektion Austria des D.u.Oe.A.V.
 
Bei dieser Sektion handelt es sich um die Gründungszelle und gleichzeitig älteste Sektion aller alpinen Vereine auf dem europäischen Festland. Er wurde [[1862]] als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands von Paul Grohmann, [[Friedrich Simony]] und Edmund von Mojsisovics gegründet. Er ist damit der zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club. [[1873]] kam es zum Zusammenschluss mit dem Deutschen Alpenverein zum [[Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] (DuOeAV) und die föderalistische Gliederung in Sektionen. Aus dem damaligen OeAV entstand zusammen mit der Sektion Wien des DAV die Sektion Austria des D.u.Oe.A.V.
  
Als fanatischer Antisemit setzte Hofrat Dipl.-Ing. <span style=*color:green*>Eduard Pichl</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Eduard Pichl|Eduard Pichl]]</ref> bereits [[1921]] in der Alpenvereinssektion Austria, der er angehörte, den Arierparagraphen. Dieser wurde dann von allen österreichischen und deutschen Alpenvereinen übernommen, noch lange bevor die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Deutschland an die Macht gekommen waren.
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Als fanatischer Antisemit setzte Hofrat Dipl.-Ing. <span style=*color:green*>Eduard Pichl</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Eduard Pichl|Eduard Pichl]]</ref> bereits [[1921]] in der Alpenvereinssektion Austria, der er angehörte, den Arierparagraphen. Dieser wurde dann von allen österreichischen und deutschen Alpenvereinen übernommen, noch lange bevor die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Deutschland an die Macht gekommen waren.
  
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Aktuell ([[2025]]) erstrecken sich die Arbeitsgebiete des Alpenverein Austria vom [[Dachstein]], über die Karnischen Alpen, <span style=*color:green*>Gesäuse</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Gesäuse|Gesäuse]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>  und <span style=*color:green*>Hochschwab</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Hochschwab|Hochschwab]]</ref>  bis hin zum [[Großglockner (Berg)|Großglockner]]. Alle 18 Schutzhütten tragen das Umweltgütesiegel der Alpenvereine. Der Verein zählt heute über 90&nbsp;000 Mitglieder.  
  
 
== Salzburger Mitglieder 1864 im dritte Jahr des Bestehens des Vereins ==
 
== Salzburger Mitglieder 1864 im dritte Jahr des Bestehens des Vereins ==

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2025, 19:40 Uhr

Logo des Alpenvereins Austria.

Der Alpenverein Austria ist die größte Wiener Sektion des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV).

Geschichte

Bei dieser Sektion handelt es sich um die Gründungszelle und gleichzeitig älteste Sektion aller alpinen Vereine auf dem europäischen Festland. Er wurde 1862 als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands von Paul Grohmann, Friedrich Simony und Edmund von Mojsisovics gegründet. Er ist damit der zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club. 1873 kam es zum Zusammenschluss mit dem Deutschen Alpenverein zum Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein (DuOeAV) und die föderalistische Gliederung in Sektionen. Aus dem damaligen OeAV entstand zusammen mit der Sektion Wien des DAV die Sektion Austria des D.u.Oe.A.V.

Als fanatischer Antisemit setzte Hofrat Dipl.-Ing. Eduard Pichl[1] bereits 1921 in der Alpenvereinssektion Austria, der er angehörte, den Arierparagraphen. Dieser wurde dann von allen österreichischen und deutschen Alpenvereinen übernommen, noch lange bevor die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht gekommen waren.

Aktuell (2025) erstrecken sich die Arbeitsgebiete des Alpenverein Austria vom Dachstein, über die Karnischen Alpen, Gesäuse[2][3] und Hochschwab[4] bis hin zum Großglockner. Alle 18 Schutzhütten tragen das Umweltgütesiegel der Alpenvereine. Der Verein zählt heute über 90 000 Mitglieder.

Salzburger Mitglieder 1864 im dritte Jahr des Bestehens des Vereins

Schreibweise laut Quelle

Bevollmächtigte

Mitglieder

Schutzhütten mit Salzburgbezug

Ehemalige Hütten

Literatur

Quellen

Fußnoten

  1. siehe EnnstalWiki → Eduard Pichl
  2. siehe EnnstalWiki → Gesäuse
  3. Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs
  4. siehe EnnstalWiki → Hochschwab