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Der '''Universitätsplatz''' ist einer der zentralen [[Plätze der Stadt Salzburg|Plätze]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. | Der '''Universitätsplatz''' ist einer der zentralen [[Plätze der Stadt Salzburg|Plätze]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]. | ||
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Erst durch die Errichtung der [[Alte Universität|alten Universität]] und später durch den Bau der [[Kollegienkirche]] entstand der heutige Platz. Bis [[1810]] nannte man ihn ''Kollegiumsplatz'', danach ''Universitätsplatz''.<ref>{{Quelle Heimatkunde Hübl}}</ref> | Erst durch die Errichtung der [[Alte Universität|alten Universität]] und später durch den Bau der [[Kollegienkirche]] entstand der heutige Platz. Bis [[1810]] nannte man ihn ''Kollegiumsplatz'', danach ''Universitätsplatz''.<ref>{{Quelle Heimatkunde Hübl}}</ref> | ||
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* [http://salzburg.stadtplanoesterreich.at/universitätsplatz/ Salzburger Stadtplan Österreich Universitätsplatz] | * [http://salzburg.stadtplanoesterreich.at/universitätsplatz/ Salzburger Stadtplan Österreich Universitätsplatz] | ||
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Version vom 27. Dezember 2019, 20:41 Uhr
Der Universitätsplatz ist einer der zentralen Plätze in der Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Ursprünglich befand sich anstelle von Platz und Universitätskirche der Frauengarten. Dies war der Klostergarten der Petersfrauen. Später ging der Garten an den Franziskanerorden über, deren Kloster sich in der südöstlichen Ecke des Gartens befand. Das gesamte Areal gehörte zur Mönchsstadt und war mit einer hohen Mauer zur Bürgerstadt abgegrenzt. Die Grenze befand sich an den zum Mönchsberg gelegenen Fassaden der Häuser der Getreidegasse. Später wurde der Bürgerschaft gestattet dort eine zweite Häuserreihe zu errichten, die von der Getreidegasse her mit Durchhäuser verbunden wurde.
Erst durch die Errichtung der alten Universität und später durch den Bau der Kollegienkirche entstand der heutige Platz. Bis 1810 nannte man ihn Kollegiumsplatz, danach Universitätsplatz.[1]
Im 19. Jahrhundert befand sich am Universitätsplatz das Tabakgeschäft Sedelmaier, deren Inhaberin eine Künstlerin war, die sogar von König Ludwig I. von Bayern besucht wurde.
Über ihn führte nach dem Zweiten Weltkrieg die Obus-Linie (vom Alten Markt kommend) durch den Ritzerbogen bis zum Sigmundstor. Die Straßenverbindung zwischen der Bürgerspitalskirche und der Griesgasse, der so genannte Griesgassen-Durchbruch, bestand noch nicht.
Grünmarkt
- Hauptartikel Grünmarkt
Heute findet auf diesem Platz täglich vormittags, ausgenommen am Sonntag, der Grünmarkt statt. Der Salzburger Wochenmarkt war 1. Mai 1857 vom Marktplatz (dem Alten Markt) auf den Universitätsplatz verlegt worden.
Marktbrunnen am Universitätsplatz
- Hauptartikel Marktbrunnen am Universitätsplatz
Der Marktbrunnen auf dem Universitätsplatz wurde 1940 auf seinem jetzigen Standort errichtet.
Almkanal
Der Gamperarm, ein Seitenkanal des Stiftsarm des Almkanals, fließt unter dem Universitätsplatz hindurch. Dieses Gerinne aus dem Jahre 1137 diente der Stadt als Wasserversorgung und zur Straßenreinigung. Im Zuge der Umbaubauarbeiten des Platzes 1989 wurde er an einer Stelle freigelegt. [2]
Sonnenuhr
Die Oberfläche des Platzes wurde im Juli 1992 nach Plänen des Architekten Boris Podrecca neu gestaltet.
Der Platz hat angeblich die Formgebung einer riesenhaften astronomischen Sonnenuhr und ist angeblich funktionstüchtig.[3]
Gebäude
- Mozarts Geburtshaus, Rückseite
- Ritzerbogen
- Kollegienkirche
- Alte Universität
Persönlichkeiten
Mozarts Schwester Nannerl wohnte von 1801 bis 1829 im Haus Nr. 19 , in dessen Erdgeschoss heute das Gasthaus Zipfer Bierhaus untergebracht ist.
Bilder
Universitätsplatz – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Salzburgwiki-Einträge
- www.stadt-salzburg.at
- Salzburger Stadtplan Österreich Universitätsplatz
Einzelnachweise
- ↑ Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
- ↑ Quelle: Gedenktafel am Universitätsplatz
- ↑ www.stadt-salzburg.at/Universitaetsplatz, in dieser Quelle steht jedoch nichts (mehr) davon.