Warnsdorfer Hütte: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine Schutzhütte der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Warnsdorf/Krimml|Sektion Warnsdorf/Krimml]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] in der [[Venedigergruppe]] im westlichen [[Pinzgau]] auf 2 336 [[m ü. A.]].
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Die '''Warnsdorfer Hütte''' ist eine [[Schutzhütte]] der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Warnsdorf/Krimml|Sektion Warnsdorf/Krimml]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] in der [[Venedigergruppe]] im südwestlichen [[Pinzgau]] auf 2 336 [[m ü. A.]].
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==Geografie ==
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Die Warndorfer Hütte liegt am südlichen Ende des [[Krimmler Achental]]s und ist auch für Familien mit Kindern gut erreichbar. Nach Osten führt ein alpiner Steig auf den Gamsspitz, nach Norden zur Schlieferspitze und nach Südwesten über die [[Birnlücke]] nach [[Südtirol]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Am [[24. Juli]] [[1891]] wurde die Warnsdorfer Hütte feierlich eröffnet. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Hütte nach einem deutschen Alpinisten ''Theodor-Harpprecht-Haus'' benannt.
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Am [[24. Juli]]<ref>Quelle dieses Eröffnungsdatums [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18910803&query=%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 3. August 1891, Seite 2</ref> (eine andere Quelle schreibt  [[22. Juli]]<ref name="anno1891">Quelle dieses Eröffnungsdatum [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=oav&datum=18910004&query=((text:%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22))&ref=anno-search&seite=308 ANNO], "Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins", Ausgabe 1891, Seite 280</ref>) [[1891]] wurde die Warnsdorfer Hütte eröffnet. Obwohl es ein Eröffnungstermin mitten im Sommer war, schneite es an diesem Tag stark. Trotz des sehr schlechten Wetters trafen 70 Besucher bis zu Mittag in der Hütte zur Eröffnungsfeier ein.
  
1970 wurde die Materialseilbahn in Betrieb genommen.
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Bauleiter war der Postmeister aus [[Neukirchen am Großvenediger|Neukirchen]] [[Albert Schett]]. Das Fundament bestand aus solidem, trockenem Mauerwerk, vor dem Haus gab es eine drei Mal ein Meter große Terrasse. Der Aufbau bestand aus wetterfestem [[Zirbe]]nholz. Zu Beginn gab es zehn Betten mit Rosshaarmatrazen. Erster Hüttenwirt war der [[Krimmler Tauernhaus|Tauernwirt]] Anton Hofer.<ref name="anno1891" />
  
1984 wurde ein Kleinkraftwerk gebaut.
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[[1892]] besuchten 181 Touristen (darunter 21 Damen) die Hütte, [[1893]] waren es vom [[24. Juni]] bis [[20. September]] bereits 267 (darunter 41 Damen).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18940101&query=%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe 1. Jänner 1894, Seite 8</ref> [[1894]] waren es 319,<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18941220&query=%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe vom 20. Dezember 1894, Seite 7</ref>, [[1899]] besuchten 967 Touristen die Hütte und [[1901]] waren es 795 Personen, darunter 173 Damen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=19010310&query=%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe vom 10. März 1901, Seite 10</ref>
  
1991 erfolgte die Inbetriebnahme einer biologischen Kläranlage.
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[[1906]] erwarb Sektion Warnsdorf/Krimml vom Moosmair-Gutbesitzer Johann Zimmerhofer in [[St. Johann im Pongau]] 300 Quadratmeter Grund neben der Hütte, um einen Erweiterungsbau errichten zu können. Dieser sollte einen großen Führerraum, eigenen Wirtschaftsraum sowie zwölf Touristenzimmer umfassen. Die Erweiterungsarbeiten waren bis zur Saison [[1907]] abgeschlossen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19060331&query=%22Warnsdorfer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 31. März 1906, Seite 10</ref>
  
Die Warnsdorfer Hütte ist Eigentum der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Warnsdorf/Krimml|Sektion Warnsdorf/Krimml]] des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]]. Sie wurde 1997 mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.  
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Hütte nach einem deutschen Alpinisten "Theodor-Harpprecht-Haus" benannt.
  
==Lage==
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[[1970]] wurde die [[Materialseilbahn]] in Betrieb genommen. [[1984]] wurde ein Kleinkraftwerk gebaut. [[1991]] erfolgte die Inbetriebnahme einer biologischen Kläranlage. Die Warnsdorfer Hütte ist im Eigentum der Sektion Warnsdorf/Krimml. Sie wurde [[1997]] mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.  
Die Warndorfer Hütte liegt am Ende des [[Krimmler Achental]]s und ist auch für Familien mit Kindern gut erreichbar.
 
  
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== Ausstattung ==
 
Die bewirtete Hütte hat 13 Betten und 61 Plätze im Matratzenlager sowie Duschen. Sie ist geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober. Ein Winterraum mit 14 Plätzen bleibt geöffnet.
 
Die bewirtete Hütte hat 13 Betten und 61 Plätze im Matratzenlager sowie Duschen. Sie ist geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober. Ein Winterraum mit 14 Plätzen bleibt geöffnet.
  
=== Kontakt ===
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== Bildlink ==
Hüttenpächter ist [[Ernst Meschik]].
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* [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90141921/df_pos-2019-d_0000156 www.deutschefotothek.de], Warnsdorfer Hütte um 1894, kolorierte Aufnahme von [[Friedrich Würthle]]  
:Adresse:[[Oberkrimml]] 30, 5743 [[Krimml]]
 
:Telefon: (0 65 64) 82 41
 
:Mobil: (06 64) 4 31 87 77
 
:E-Mail: meschik.ernst@aon.at
 
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
{{Homepage|https://www.warnsdorferhuette.at/}}
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.2586,47.0945/basis/karte/compare/epo_3 AMap], aktualisierter Datenlink 15. November 2024
* [https://www.alpenverein.at/warnsdorferhuette/ Homepage des ÖAV]
 
 
* [http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0252 www.alpenverein.at]
 
* [http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0252 www.alpenverein.at]
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
{{Homepage|https://www.warnsdorferhuette.at/}}
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{{Homepage|https://www.warnsdorferhuette.at}}
 
* [https://www.alpenverein.at/warnsdorferhuette/ Homepage des ÖAV]
 
* [https://www.alpenverein.at/warnsdorferhuette/ Homepage des ÖAV]
  
{{SORTIERUNG:Krimml, Warnsdorfer Hütte}}
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Alpen]]
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[[Kategorie:Krimml]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Alpenhauptkamm]]
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[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Alpinismus]]
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[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Übernachtung]]
 
[[Kategorie:Übernachtung]]
 
[[Kategorie:Schutzhütte]]
 
[[Kategorie:Schutzhütte]]

Aktuelle Version vom 7. August 2025, 18:31 Uhr

Krimmler Achental, Warnsdorfer Hütte

Die Warnsdorfer Hütte ist eine Schutzhütte der Sektion Warnsdorf/Krimml des Österreichischen Alpenvereins in der Venedigergruppe im südwestlichen Pinzgau auf 2 336 m ü. A..

Geografie

Die Warndorfer Hütte liegt am südlichen Ende des Krimmler Achentals und ist auch für Familien mit Kindern gut erreichbar. Nach Osten führt ein alpiner Steig auf den Gamsspitz, nach Norden zur Schlieferspitze und nach Südwesten über die Birnlücke nach Südtirol.

Geschichte

Am 24. Juli[1] (eine andere Quelle schreibt 22. Juli[2]) 1891 wurde die Warnsdorfer Hütte eröffnet. Obwohl es ein Eröffnungstermin mitten im Sommer war, schneite es an diesem Tag stark. Trotz des sehr schlechten Wetters trafen 70 Besucher bis zu Mittag in der Hütte zur Eröffnungsfeier ein.

Bauleiter war der Postmeister aus Neukirchen Albert Schett. Das Fundament bestand aus solidem, trockenem Mauerwerk, vor dem Haus gab es eine drei Mal ein Meter große Terrasse. Der Aufbau bestand aus wetterfestem Zirbenholz. Zu Beginn gab es zehn Betten mit Rosshaarmatrazen. Erster Hüttenwirt war der Tauernwirt Anton Hofer.[2]

1892 besuchten 181 Touristen (darunter 21 Damen) die Hütte, 1893 waren es vom 24. Juni bis 20. September bereits 267 (darunter 41 Damen).[3] 1894 waren es 319,[4], 1899 besuchten 967 Touristen die Hütte und 1901 waren es 795 Personen, darunter 173 Damen.[5]

1906 erwarb Sektion Warnsdorf/Krimml vom Moosmair-Gutbesitzer Johann Zimmerhofer in St. Johann im Pongau 300 Quadratmeter Grund neben der Hütte, um einen Erweiterungsbau errichten zu können. Dieser sollte einen großen Führerraum, eigenen Wirtschaftsraum sowie zwölf Touristenzimmer umfassen. Die Erweiterungsarbeiten waren bis zur Saison 1907 abgeschlossen.[6]

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Hütte nach einem deutschen Alpinisten "Theodor-Harpprecht-Haus" benannt.

1970 wurde die Materialseilbahn in Betrieb genommen. 1984 wurde ein Kleinkraftwerk gebaut. 1991 erfolgte die Inbetriebnahme einer biologischen Kläranlage. Die Warnsdorfer Hütte ist im Eigentum der Sektion Warnsdorf/Krimml. Sie wurde 1997 mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.

Ausstattung

Die bewirtete Hütte hat 13 Betten und 61 Plätze im Matratzenlager sowie Duschen. Sie ist geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober. Ein Winterraum mit 14 Plätzen bleibt geöffnet.

Bildlink

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle dieses Eröffnungsdatums ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 3. August 1891, Seite 2
  2. 2,0 2,1 Quelle dieses Eröffnungsdatum ANNO, "Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins", Ausgabe 1891, Seite 280
  3. ANNO, "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe 1. Jänner 1894, Seite 8
  4. ANNO, "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe vom 20. Dezember 1894, Seite 7
  5. ANNO, "Dillinger's Reisezeitung", Ausgabe vom 10. März 1901, Seite 10
  6. ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 31. März 1906, Seite 10