Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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| Schulkennzahl:||502016
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[[Datei:Salzberghalle und Gymnasium Kopie.jpg|thumb|Salzberghalle und Gymnasium am Georgenberg in Hallein]]
[[Datei:Halleinostansicht mit dem Halleiner Gymnasium.jpg|thumb|Halleinostansicht mit dem Halleiner Gymnasium]]
Das '''Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein''' ist eine [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] (AHS) in der [[Tennengau]]er Bezirkshauptstadt [[Hallein]].
Das '''Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein''' ist eine [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] (AHS) in der [[Tennengau]]er Bezirkshauptstadt [[Hallein]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Gründungszeit ===
=== Gründungszeit ===
Der akademische Maler und Zeichenlehrer [[Edmund Stierschneider]] war der eigentliche Gründungsvater des Halleiner Gymnasiums. Er setzte sich mit zwei Mitstreitern energisch für die Schaffung einer solchen Schule in Hallein ein und schuf für diesen Zweck 1952 sogar ein eigenes Medium, die „[[Halleiner Zeitung]]“. 1954 wurde im spät[[mittelalter]]lichen „Gesellenhaus“ des [[Adolph Kolping|Kolping]]<nowiki>vereins</nowiki> am [[Josef Schöndorfer-Platz (Hallein)|Schöndorferplatz]] eine Zweigstelle des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|BRG Salzburg]] eingerichtet. Das Gymnasium war eines der ersten außerhalb der Landeshauptstadt. Der erste Jahrgang umfasste zwei Klassen mit zusammen 70 Kindern. Der Andrang war groß. Bald mussten noch zwei Altstadthäuser angemietet werden. 10.000 [[Schilling]] brachte Stierschneider im Jahr 1959 aus seinen Privatmitteln als Anzahlung für das Grundstück auf dem [[Georgenberg (Hallein)|Georgenberg]] auf, auf dem das Bundesgymnasium nun steht.
Der akademische Maler und Zeichenlehrer [[Edmund Stierschneider]] war der eigentliche Gründungsvater des Halleiner Gymnasiums. Er setzte sich mit zwei Mitstreitern energisch für die Schaffung einer solchen Schule in Hallein ein und schuf für diesen Zweck 1952 sogar ein eigenes Medium, die "[[Halleiner Zeitung]]". [[1954]] wurde im spät[[mittelalter]]lichen "Gesellenhaus" des [[Adolph Kolping|Kolping]]<nowiki>vereins</nowiki> am [[Schöndorferplatz]] eine zweiklassige Expositur (Zweigstelle) des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasiums Salzburg]] eingerichtet. Das Gymnasium war eines der ersten außerhalb der Landeshauptstadt. Der Andrang war groß. Bald mussten noch zwei Altstadthäuser angemietet werden: das ''Gruber-Haus'' an der [[Niederhofgasse (Hallein)|Niederhofgasse]] und Räumlichkeiten in der [[Hauptschule Hallein-Stadt|Knaben-Volksschule]] am [[Josefine-Lindorfer-Platz (Hallein)|Lindorferplatz]].
 
10.000 [[Schilling|öS]] brachte Stierschneider im Jahr 1959 aus seinen Privatmitteln als Anzahlung für das Grundstück auf dem [[Georgsberg (Hallein)|Georgsberg]] auf, auf dem heute die Schule nun steht. Nach Plänen des Architekten Wilhelm Hubatsch wurde das Schulgebäude mit einer glatten Fassade und einer großen Fensterfront Richtung Stadt errichtet. Am [[1. September]] [[1961]] wurde das ''Bundesrealgymnasium Hallein'' selbstständig. 
 
[[1964]] wurde auch ein neusprachlicher gymnasialer Zweig eröffnet. Bevor im Herbst [[1965]] der Schulneubau auf dem Georgsberg bezogen werden konnte,
folgte die Anmietung einzelner Räume im ''Vogl-Haus'' an der Stadtbrücke und in der ehemaligen [[Landesberufsschule Hallein|Berufsschule]] an der [[Wiesengasse (Hallein)|Wiesengasse]].
 
Die Eröffnungsfeier des neuen Schulgebäudes folgte im Jänner [[1966]]. Seit [[1973]] bemühte man sich um einen Erweiterungsbau. [[1977]] wurde hierfür das benachbarte ''Pfisterergut'' angekauft. Nach zweijähriger Bauzeit konnte der Erweiterungsbau im Herbst [[1992]] bezogen werden.           
 
In der Schulbibliothek des Bundesgymnasiums Hallein (BG) ist in der Nacht auf Montag, den [[11. Mai]] [[2026]], ein [[Brände (Geschichte)|Feuer]] ausgebrochen. Der Buchbestand wurde komplett vernichtet – die Matura kann aber wie geplant stattfinden. Die Brandursache ist noch unklar. Für die Maturanten am BG Hallein war der Montag der Tag der Mathematikmatura. Die 180 Quadratmeter große Bibliothek ist komplett zerstört, alle Bücher sind verbrannt. Die Brandtüre habe einwandfrei funktioniert, daher habe sich der Brand nicht ausgeweitet.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/brand-in-halleiner-bundesschule-ausgebrochen-art-650289 sn.a], 11. Mai 2026: Brand in Halleiner Gymnasium: "Maturapakete sind unversehrt"</ref>
 
Im August wurde bekannt, dass eine 16-Jährige als Hauptverdächtige und ein 17-jähriger mutmaßlicher Beitragstäter als mutmaßliche Brandstifter ausgeforscht wurden. Die 16-Jährige ist Schülerin und verweigerte bislang die Aussage; der 17-Jährige ist Lehrling und geständig, den Brand mit einer erheblichen Menge Benzin verursacht zu haben. Das Duo wurde wegen Brandstiftung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/brand-im-gymnasium-hallein-zwei-schueler-1617-sollen-das-feuer-gelegt-haben-art-668807 sn.at], 21. August 2026</ref>


1965 wurde das Gymnasium eröffnet.
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! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Schülerzahl
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| align="center"| 1954 || align="right"| 70
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| align="center"| 1960 || align="right"| 202
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| align="center"| 1969 || align="right"| 345
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| align="center"| 1989 || align="right"| <!--~-->650
|-
| align="center"| 2010 || align="right"| 688
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|}


=== Direktoren ===
== Direktoren ==
*1954 – 1978: Dr. [[Hans Seywald]] (* 1913, † 2000), 1954 – 1961 amtsführender Leiter der Expositur des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasiums Salzburg]]
* [[1954]]–1978: Hofrat Dr. [[Hans Seywald]] (* 1913; † 2000), (bis 1961 als amtsführender Leiter der Expositur des [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasiums Salzburg]])
*1979 – 1988: Mag. [[Ernst Nowotny]] (* 1928, † 2000)
* [[1978]]–1988: Hofrat Mag. [[Ernst Nowotny]] (* 1928; † 2000)
*1988 – 2002: Mag. Dr. [[Hans Gecek]] (* 1944, † 2003)
* [[1988]]–2002: Mag. Dr. [[Hans Gecek]] (* 1944; † 2003)
*2006 – 2011: Mag. [[Karl Sindinger]] (seit 2002 provisorisch)<ref>[[Tennengauer Nachrichten]],  01.03.2007: [http://search.salzburg.com/display/41-884476801032007 ''"Krasse Mängel" bei Direktoren-Auswahl'']</ref>
* [[2002]]–2011: Hofrat Mag. [[Karl Sindinger]] (* 1951) (seit 2006 definitiv)<ref>[[Tennengauer Nachrichten]],  01.03.2007: [http://search.salzburg.com/display/41-884476801032007 ''"Krasse Mängel" bei Direktoren-Auswahl'']</ref>
*seit 2012: Dr. [[Matthias Meisl]]
* [[2012]]–2019: Mag. Dr. [[Matthias Meisl]] (* 1954)
* <!--[[1. November]] -->[[2019]]–1920: Mag. Dr. [[Irene Thelen-Schaefer]] MA
* seit [[1. August]] [[2020]]: [[Johannes Bitzinger]]<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ein-neuer-chef-am-halleiner-georgsberg-92852953 Tennengauer Nachrichten vom 17. September 2020: ''Ein neuer Chef am Halleiner Georgsberg''] ([[Matthias Petry]])</ref>


== Kontakt ==
====Bildergalerie Direktoren====
:[[Schützengasse (Hallein)|Schützengasse]] 3
<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200">
:5400 Hallein
Johann Seywald.png|Johann Seywald
:Telefon: 0 62 45 - 8 09 24
Ernst Nowotny.png|Ernst Nowotny
:Fax: 0 62 45 - 8 09 24 - 40
Johann Gecek.png|Johann Gecek
:E-Mail: brghallein@salzburg.at
Karl Sindinger.png|Karl Sindinger
Matthias Meisl.png|Matthias Meisl
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== Weblink ==
== Weblink ==
{{homepage|http://www.brghallein.salzburg.at/}}
{{homepage|http://www.brghallein.salzburg.at/}}
== Quellen ==
== Quellen ==
* [[SN]]-Lokalausgabe vom 28./29. Juni 2014: [http://search.salzburg.com/display/ks281900_28.06.2014_41-53415037 ''„Gym“ Hallein feiert 60 Jahre''] ([[Barbara Haimerl]])
* [[SN]]-Lokalausgabe vom 28./29. Juni 2014: [http://search.salzburg.com/display/ks281900_28.06.2014_41-53415037 ''"Gym" Hallein feiert 60 Jahre''] ([[Barbara Haimerl]])
* [http://www.brghallein.salzburg.at/sites/default/files/dateien/jahrbuch2005.pdf Festschrift des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Hallein zum fünfzigjährigen Bestehen der Schule.] Hallein 2005
* [http://www.brghallein.salzburg.at/sites/default/files/dateien/jahrbuch2005.pdf Festschrift des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Hallein zum fünfzigjährigen Bestehen der Schule.] Hallein 2005
* [[Salzburger Amtskalender]]
* {{wikipedia-de|Augustinerkloster Hallein|Augustinerkloster Hallein}}
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>
 
{{SORTIERUNG: Hallein, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium}}
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Schule]]
[[Kategorie:Schule]]
[[Kategorie:AHS]]
[[Kategorie:AHS]]
[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Hallein]]
[[Kategorie:Hallein|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium]]
[[Kategorie:Ereignis]]
[[Kategorie:Brand]]

Aktuelle Version vom 21. August 2026, 15:42 Uhr

Schulbild
Bundesrealgymnasium Hallein
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 502016
Name der Schule: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein
Adresse: Schützengasse 3
5400 Hallein
Website: www.brghallein.salzburg.at
E-Mail: direktion@brghallein.salzburg.at
Telefon: (0 62 45) 8 09 24
Direktor: Johannes Bitzinger

Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hallein ist eine allgemein bildende höhere Schule (AHS) in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Geschichte

Gründungszeit

Der akademische Maler und Zeichenlehrer Edmund Stierschneider war der eigentliche Gründungsvater des Halleiner Gymnasiums. Er setzte sich mit zwei Mitstreitern energisch für die Schaffung einer solchen Schule in Hallein ein und schuf für diesen Zweck 1952 sogar ein eigenes Medium, die "Halleiner Zeitung". 1954 wurde im spätmittelalterlichen "Gesellenhaus" des Kolpingvereins am Schöndorferplatz eine zweiklassige Expositur (Zweigstelle) des Bundesrealgymnasiums Salzburg eingerichtet. Das Gymnasium war eines der ersten außerhalb der Landeshauptstadt. Der Andrang war groß. Bald mussten noch zwei Altstadthäuser angemietet werden: das Gruber-Haus an der Niederhofgasse und Räumlichkeiten in der Knaben-Volksschule am Lindorferplatz.

10.000 öS brachte Stierschneider im Jahr 1959 aus seinen Privatmitteln als Anzahlung für das Grundstück auf dem Georgsberg auf, auf dem heute die Schule nun steht. Nach Plänen des Architekten Wilhelm Hubatsch wurde das Schulgebäude mit einer glatten Fassade und einer großen Fensterfront Richtung Stadt errichtet. Am 1. September 1961 wurde das Bundesrealgymnasium Hallein selbstständig.

1964 wurde auch ein neusprachlicher gymnasialer Zweig eröffnet. Bevor im Herbst 1965 der Schulneubau auf dem Georgsberg bezogen werden konnte, folgte die Anmietung einzelner Räume im Vogl-Haus an der Stadtbrücke und in der ehemaligen Berufsschule an der Wiesengasse.

Die Eröffnungsfeier des neuen Schulgebäudes folgte im Jänner 1966. Seit 1973 bemühte man sich um einen Erweiterungsbau. 1977 wurde hierfür das benachbarte Pfisterergut angekauft. Nach zweijähriger Bauzeit konnte der Erweiterungsbau im Herbst 1992 bezogen werden.

In der Schulbibliothek des Bundesgymnasiums Hallein (BG) ist in der Nacht auf Montag, den 11. Mai 2026, ein Feuer ausgebrochen. Der Buchbestand wurde komplett vernichtet – die Matura kann aber wie geplant stattfinden. Die Brandursache ist noch unklar. Für die Maturanten am BG Hallein war der Montag der Tag der Mathematikmatura. Die 180 Quadratmeter große Bibliothek ist komplett zerstört, alle Bücher sind verbrannt. Die Brandtüre habe einwandfrei funktioniert, daher habe sich der Brand nicht ausgeweitet.[2]

Im August wurde bekannt, dass eine 16-Jährige als Hauptverdächtige und ein 17-jähriger mutmaßlicher Beitragstäter als mutmaßliche Brandstifter ausgeforscht wurden. Die 16-Jährige ist Schülerin und verweigerte bislang die Aussage; der 17-Jährige ist Lehrling und geständig, den Brand mit einer erheblichen Menge Benzin verursacht zu haben. Das Duo wurde wegen Brandstiftung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.[3]

Schülerzahl
1954 70
1960 202
1969 345
1989 650
2010 688

Direktoren

Bildergalerie Direktoren

Weblink

Quellen

Einzelnachweise