Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Pasterze Grossglockner.jpg|thumb|Die Pasterze im Jahr 1925]]
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[[Datei:Pasterze Großglockner Johannisberg Risch-Lau.jpg|thumb|Die Pasterze um [[1960]].]]
Dieser Artikel informiert über '''Gewässer und Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern''' in allen drei Bundesländern.
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[[Datei:Mullwitzkees.jpg|thumb|[[Äußeres Mullwitzkees]] im Jahr 2006]]
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[[Datei:Gletscher Glocknergruppe Mühlbachtal Niedernsill.jpg|thumb|Blick von Norden nach Süden in das südliche [[Mühlbachtal (Hohe Tauern)|Mühlbachtal]] in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Niedernsill]]. In der Bildmitte die markante Spitze ist das [[Kitzsteinhorn]] und rechts davon das [[Schmiedingerkees]]. Ganz hinten im Bild der [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] und rechts daneben die [[Glocknerwand]].]]
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[[Datei:Ferleitental 3.jpg|thumb|[[Sandbodenkees]] mit Sandbodenkopf (2 922 [[m ü. A.]]).]]
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[[Datei:Stubacher Sonnblickkees 2014 07 20.jpg|thumb|[[Stubacher Sonnblickkees]].]]
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[[Datei:Bärenkopfkees in den Hohen Tauern.jpg|thumb|Der Gletscherbruch des [[Bärenkopfkees]] im unteren Teil.]]
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[[Datei:Grossvenediger und Gletscher 01.jpg|thumb|Der Großvenediger (Bildmitte) von Nordwesten links der [[Kleinvenediger]] die Gletscher von links: [[Venedigerkees]] [[Sulzbacherkees]] und rechts das Dorferkees in [[Osttirol]]. Aufnahme Oktober 1957.]]
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[[Datei:Krimmler Kees, Ansicht von der Warnsdorfer Hütte.jpg|thumb|[[Krimmler Kees]] Ansicht von der [[Warnsdorfer Hütte]].]]
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Dieser Artikel informiert über '''Gletscher''' im [[Nationalpark Hohe Tauern]] in den Bundesländern [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] [[Tirol]] ([[Osttirol]]) und [[Kärnten]].
  
== Übersicht Gewässer ==
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== Geografie==
Die Landschaft wird von [[Wasser]] in Form von [[Gletscher|Gletschern]], Gletscherbächen, [[Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern|Wasserfällen]] oder
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Etwa 130 km² des Nationalparks sind derzeit vergletschert. Die 342 [[Gletscher]] sind mit allen Gletschertypen vertreten und allgegenwärtige visuell herausragende Landschaftselemente.
Gebirgsseen geprägt.  
 
  
Der Nationalpark Hohe Tauern umfasst 279 Bäche, davon 57 Gletscherbäche, 26 bedeutende Wasserfälle (die weltberühmten [[Krimmler Wasserfälle]] stürzen in drei Stufen
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Der tiefstherabreichende Gletscher ist das Boggeneikees der vom [[Teufelsmühlkees]] gespeist wird. Er reicht bis auf 1 750 m ü. A. herab. Eine Besonderheit sind die 126 Blockgletscher davon 67 aktive in der Schobergruppe eine auffallende Erscheinung des alpinen Permafrostes.
über 400 m in die Tiefe) sowie zehn [[Klammen im Nationalpark Hohe Tauern|Klammen]].
 
  
Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es 551 Seen mit einer Größe zwischen 27,03 ha und 35 m² Meter. Davon sind 131 mit einem amtlichen Namen versehen.
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Auch heute kann die landschaftsformende Wirkung der Gletscher beobachtet werden.
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=== Größter Gletscher der Ostalpen ===
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Die [[Pasterze]] ist mit ihrer einer Länge von 75 km und einer Fläche von 185 km² (Zahlen 2002) der größte Gletscher der [[Ostalpen]]. Sie ist ein herausragendes Beispiel für einen alpinen Talgletscher in dessen Umgebung eiszeitliche Landschaftsformen und alle biologischen Sukzessionsstufen der Wiederbesiedelung des Gletschervorfeldes zu beobachten sind. Von besonderer Bedeutung ist die riesige in ihrem Vorfeld durch Frostverwitterung und Kalklösung aus Kalkglimmerschiefern entstandene periglaziale Sanderfläche.
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== Die Gletscher ==
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Liste ist noch nicht vollständig (Stand 8. Jänner 2017) von Westen bis [[Hochtor (Tunnel)]] eingetragen. Die Links führen zur genauen Lage auf der [[Österreichische Karte|Österreichischen Karte]].
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: Bleidächerkees zwei Teilgletscher des [[Obersulzbachkees]]
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: Landeggkees
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: [[Teufelsmühlkees]]
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: Tischerlspitzkees
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: [[Venedigerkees]]
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: Viltragenkees
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: Nördliches Viltragenkees
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: [[Walcher Kees]]
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: Waldbergkarkees
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: Waidsfeldkees
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: Wasserfallkees
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: Weiglkarkees
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: Weißenbachkees
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: Weißkarkees 
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: [[Wildgerloskees]]
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: [[Wurtenkees]] (Mölltaler Gletscher)
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: Zettalunitzkees
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: Zillerkees
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Gletscher ohne bisher festgestellte Namen:
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: Drei [[Kees]]s beim [[Abretter]]:
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:: nördliches Abretter-Kees
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:: östliches Abretter-Kees 
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:: nördliches Abretter-Kees
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: Keese um den [[Ankogel]]
  
* '''Größter See''': [[Kratzenbergsee]] im [[Hollersbachtal]] mit 27 ha
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==== B ====
* '''Tiefster See''': [[Schwarzseen|Schwarzsee]], [[Lungau]] mit 56,8 m
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: Südöstlich der Baumbachspitze
* '''Höchstgelegener Seen''': [[Eissee]] im [[Stubachtal]] am [[Hochfürlegg]] in 2 943  [[m ü. A.]]
+
: Südwestlich des Äußeren Bockkars
* '''Periodische Seen''': [[Schödersee]], 1 450 m ü. A. im [[Großarltal]]
+
: Im südlichen Bräuwinkel
* [[Sandersee]]: im Vorfeld der [[Pasterze]] mit weitverzweigtem Rinnensystem und Deltabildung
 
  
{| class="wikitable float-right zebra" style="text-align:right; padding-right:1em; padding-left:1em"
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: Nördlich des Dabernitzkogels
! Bundelsand!! Kernzone!! Außenzone!! Gesamt
 
|-
 
| [[Bundesland Salzburg|Salzburg]]|| 140|| 60|| 200
 
|-
 
| [[Kärnten]]|| 123|| 15|| 138
 
|-
 
| [[Tirol]]|| 122|| 91|| 213
 
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| gesamt|| '''385''' || '''166''' || '''551'''
 
|}
 
  
== Gletscher ==
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==== E ====
Etwa 130 km² des Nationalparks sind derzeit vergletschert. Die 342 [[Gletscher]] sind mit allen Gletschertypen vertreten und allgegenwärtige, visuell herausragende Landschaftselemente.
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: Südlich des [[Eissee (Krimml)|Eissees]]  
  
Der tiefstherabreichende Gletscher ist das [[Boggeneikees]], der vom [[Teufelsmühlkees]] gespeist wird. Er reicht bis auf 1 750 m ü. A. herab. Eine Besonderheit sind die 126 Blockgletscher, davon 67 aktive in der [[Schobergruppe]], eine auffallende Erscheinung des alpinen Permafrostes.
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==== F ====
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: Nördlich des Foißkarkopfes 
  
Auch heute kann die landschaftsformende Wirkung der Gletscher beobachtet werden.
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: Südlich des Gamskar ([[Glocknergruppe]])
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: Westlich der Gamskarköpfe
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: Südwestlich des [[Großer Geiger|Großen Geigers]]
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: Nordwestlich des Glödis
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: Östlich der [[Goldzechscharte]]
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: Östlich der Hinteren Michlbachspitze 
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: Südlich der Sonntagsköpfe
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: Nordwestlich der Wastlkarscharte
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: Südöstlich der Wastlkarscharte
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: Nördlich des Wildenkogels 
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: Nordwestlich des Zwingkopfs 
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== Nicht mehr bestehende Gletscher ==
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* Äußeres Bockkar
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* Oberer Eiskarl 
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* Unterer Eiskarl
  
=== Größter Gletscher der Ostalpen ===
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== Bilder ==
Die [[Pasterze]] ist mit ihrer einer Länge von 7,5 km und einer Fläche von 18,5 km² (Zahlen 2002) der größte Gletscher der [[Ostalpen]]. Sie ist ein herausragendes Beispiel für einen alpinen Talgletscher in dessen Umgebung eiszeitliche Landschaftsformen und alle biologischen Sukzessionsstufen der Wiederbesiedelung des Gletschervorfeldes zu beobachten sind. Von besonderer Bedeutung ist die riesige, in ihrem Vorfeld durch Frostverwitterung und Kalklösung aus Kalkglimmerschiefern entstandene periglaziale Sanderfläche.
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{{Bildkat|Gletscher Nationalpark Hohe Tauern|Gletscher Nationalpark Hohe Tauern}}
  
==Quelle ==
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==Quellen ==
* Basisdaten zum Nationalpark Hohe Tauern, PDF der Nationalpark-Verwaltung  
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* Basisdaten zum Nationalpark Hohe Tauern PDF der Nationalpark-Verwaltung  
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{{Quelle AMap}}
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* [https://www.bergfex.at www.bergfex.at]
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* [https://portal.tirol.gv.at/weboffice/tirisMapsView/synserver?project=npht&client=core Karte Nationalpark Hohe Tauern mit Grenzen]
  
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Gletscher]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
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[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
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[[Kategorie:Liste]]

Aktuelle Version vom 1. Juni 2024, 09:10 Uhr

Die Pasterze um 1960.
Blick von Norden nach Süden in das südliche Mühlbachtal in der Pinzgauer Gemeinde Niedernsill. In der Bildmitte die markante Spitze ist das Kitzsteinhorn und rechts davon das Schmiedingerkees. Ganz hinten im Bild der Großglockner und rechts daneben die Glocknerwand.
Sandbodenkees mit Sandbodenkopf (2 922 m ü. A.).
Der Gletscherbruch des Bärenkopfkees im unteren Teil.
Der Großvenediger (Bildmitte) von Nordwesten links der Kleinvenediger die Gletscher von links: Venedigerkees Sulzbacherkees und rechts das Dorferkees in Osttirol. Aufnahme Oktober 1957.

Dieser Artikel informiert über Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern in den Bundesländern Salzburg Tirol (Osttirol) und Kärnten.

Geografie

Etwa 130 km² des Nationalparks sind derzeit vergletschert. Die 342 Gletscher sind mit allen Gletschertypen vertreten und allgegenwärtige visuell herausragende Landschaftselemente.

Der tiefstherabreichende Gletscher ist das Boggeneikees der vom Teufelsmühlkees gespeist wird. Er reicht bis auf 1 750 m ü. A. herab. Eine Besonderheit sind die 126 Blockgletscher davon 67 aktive in der Schobergruppe eine auffallende Erscheinung des alpinen Permafrostes.

Auch heute kann die landschaftsformende Wirkung der Gletscher beobachtet werden.

Größter Gletscher der Ostalpen

Die Pasterze ist mit ihrer einer Länge von 75 km und einer Fläche von 185 km² (Zahlen 2002) der größte Gletscher der Ostalpen. Sie ist ein herausragendes Beispiel für einen alpinen Talgletscher in dessen Umgebung eiszeitliche Landschaftsformen und alle biologischen Sukzessionsstufen der Wiederbesiedelung des Gletschervorfeldes zu beobachten sind. Von besonderer Bedeutung ist die riesige in ihrem Vorfeld durch Frostverwitterung und Kalklösung aus Kalkglimmerschiefern entstandene periglaziale Sanderfläche.

Die Gletscher

Liste ist noch nicht vollständig (Stand 8. Jänner 2017) von Westen bis Hochtor (Tunnel) eingetragen. Die Links führen zur genauen Lage auf der Österreichischen Karte.

A

Abretterkees
Althauskees

B

Östliches Bärenkopfkees
Westliches Bärenkopfkees
Bleidächerkees zwei Teilgletscher des Obersulzbachkees
Nördliches Bockkarkees
Südliches Bockkarkees
Boggeneikees
Brachkees
Bratschenkopfkees
Brennkogelkees

D

Daberkees
Dorferkees
Dreieckerkees

E

Ebener Kees
Eiserkees
Eiskeller

F

Findelkarkees
Frosnitzkees
Freiwandkees
Fruschnitzkees
Fuscher Eiskar
Fuscher-Kar-Kees
Fürlegkees

G

Garaneberkees
Glockenkarkees
Glocknerkees
Glödiskees
Goldbergkees (Vogelmaier-Ochsenkarkees)
Goldzechkees
Gössnitzkees
Gradenkees
Gradötzkees
Granatspitzkees
Graues Kees
Grießkogelkees
Großelendkees
Großfleißkees
Grubenkarkees
Gstößkees
Guttalkees

H

Habachkees
Hexenkees
Hirzbachkees
Hochalmkees
Hocharnkees
Oberes Hocheiserkees
Hochgruberkees
Hofmannskees
Hohenaukees
Hohenwartkees
Hornkees
Hufeisenbruch

J

Großes Jaidbachkees
Kleines Jaidbachkees
Westliches Jaidbachkees

K

Käferfeldkees
Kaindlkees
Kaiser Kees
Kalserkees
Kammerkees
Karleskees
Karlingerkees
Hinterer Kastenkees
Vorderer Kastenkees
Kälberspitzkees
Unterer Keesboden
Kellersbergkees
Kesselkees
Klammerkees
Kleineiserkees
Kleinelendkees
Kleinfleißkees
Kleinglocknerkees
Klockerinkees
Knorrkees
Ködnitzkees
Kölnbreinkees
Krimmler Kees
Krimmlertörlkees
Krumlkees
Kuchlmooskees

L

Äußeres Lahnerkees
Landeggkees
Langkarkees
Lanischkees
Laperwitzkees
Lassacher Kees
Südliches Leiterkees

M

Maurerkees
Maurerkees (Osttirol)
Äußeres Mullwitzkees
Inneres Mullwitzkees (Rainerkees)

N

Nillkees

O

Obersulzbachkees
Ödenwinkelkees

P

Pasterze
Pasterzenboden
Peischlachkesselkees
Nördlicher Pfandlschartenkees
Südlicher Pfandlschartenkees
Pilatuskees
Peitschlachkesselkees
Prägratkees
Prettaukees
Prititischkees

R

Rabenkees
Radeckkees
Rainbachkees
Rifflkarkees
Oberes Rifflkarkees (Totenlöcher)
Unteres Rifflkarkees
Der Rinner
Rotgüldenkees

S

Sandbodenkees
Säulkees
Säullahnrinne
Schareckkees
Schlaitner Keesflecken
Schlapperebenkees
Schlatenkees
Schlieferkees
Schmiedingerkees
Schoberkees
Schönachkees
Schwarzhornkees
Schwarzkarlkees (unterer Hocheiserkees)
Schwarzköpflkees
Schwerteckkees
Seekampkees
Simonykees
Sonnblickkees
Sonntagskees
Kleines Sonntagskees
Spielmannkees
Staniskakees
Steinkarkees
Sulzbacherkees

T

Teischnitzkees
Teufelsmühlkees
Tischlerkarkees
Tischerlspitzkees
Trippkees

U

Umbalkees
Unterer Keesboden
Untersulzbachkees

V

Venedigerkees
Viltragenkees
Nördliches Viltragenkees

W

Walcher Kees
Waldbergkarkees
Waidsfeldkees
Wasserfallkees
Weiglkarkees
Weißenbachkees
Weißkarkees
Wilingerkees
Wildenkees
Wildgerloskees
Wildkarkees
Winklkees
Wurfkees
Wurtenkees (Mölltaler Gletscher)

Z

Zettalunitzkees
Zillerkees

Ohne Namen

Gletscher ohne bisher festgestellte Namen:

A

Drei Keess beim Abretter:
nördliches Abretter-Kees
östliches Abretter-Kees
nördliches Abretter-Kees
Keese um den Ankogel

B

Südöstlich der Baumbachspitze
Südwestlich des Äußeren Bockkars
Im südlichen Bräuwinkel

D

Nördlich des Dabernitzkogels

E

Südlich des Eissees

F

Nördlich des Foißkarkopfes

G

Südlich des Gamskar (Glocknergruppe)
Westlich der Gamskarköpfe
Südwestlich des Großen Geigers
Nordwestlich des Glödis
Südöstlich des Großen Geigers
Östlich der Goldzechscharte
Nordöstlich des Gössnitzkopfes
Westlich des Gradötzkees
Nördlich der Grauleitenspitze

H

Nordöstlich des Haderlingturms
Nördlich der Herzog-Ernst-Spitze
Südwestlich des Großen Hexenkopfes
Im südlichen Höllkar
Nördlich des Hölltorkogels

J

Nördlich des Jägerkogels

K

Rund um die Kaltwandspitze
Östlich des Kapruner Törls
Nordwestlich des Kapuziners
Mehrere Keese um den Roten Knopf
Rund um die Kölnbreinspitze
Südlich des Kratzenbergs
Vier Keese rund um die Kristallwand

L

Südlich des Äußeren Lahnerkees

M

Östlich der Hinteren Michlbachspitze
Nordwestlich des Hinteren Moderecks
Westlich und nördlich des Muntanitz
Rund um die Murauer Köpfe

R

Nördlich des Rabenkees
Südliche des Rainbachkees
Nördlich des Roten Kogels
Nordöstlich des Roten Knopfes
Nordöstlich der Rotspitze

S

Westlich der Schliefertürme
Drei Keese bei der Schneespitze:
nordöstliches Kees
südliches Kees
westliches Kees
Westlich der Sonntagsköpfe
Südlich der Sonntagsköpfe

T

Südwestlich der Tischlerkarscharte

W

Nordöstlich und südöstlich der Walcher Schattseitbratschen
Wastlkarkees
Nordwestlich der Wastlkarscharte
Südöstlich der Wastlkarscharte
Nördlich des Wildenkogels

Z

Nordwestlich des Zwingkopfs

Nicht mehr bestehende Gletscher

  • Äußeres Bockkar
  • Oberer Eiskarl
  • Unterer Eiskarl

Bilder

  Gletscher Nationalpark Hohe Tauern – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • Basisdaten zum Nationalpark Hohe Tauern PDF der Nationalpark-Verwaltung
  • Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.