Johann IV. Evangelist Haller: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann IV. Evangelist Haller''' (* [[30. April]] [[1825]] in St. Martin im Passeiertal, [[Südtirol]]; † [[5. Mai]] [[1900]] in [[Salzburg]]) war [[Weihbischof]] und später [[Erzbischof]] von Salzburg.
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[[Datei:Kardinal_Johannes_Haller.jpg|thumb|Kardinal Johannes Haller, [[1895]].]]Dr. '''Johann IV. Evangelist Haller''' (* [[30. April]] [[1825]] in St. Martin im Passeiertal, [[Südtirol]]; [[5. April]] [[1900]] in der [[Stadt Salzburg]]) war [[Weihbischof]] und später (Fürst)[[Erzbischof von Salzburg]].
  
 
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Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Haller ging nach dem frühen Tod seines Vaters aufs Benediktinergymnasium in Meran, später ins Lyzeum in Innsbruck. Sein Studium absolvierte er am Priesterseminar in Trient. Am [[21. Mai]] [[1848]] wurde er in Trient zum Priester geweiht und als Kooperator zurück ins Passeiertal geschickt. Am [[14. August]] [[1874]] wurde er in Trient zum Bischofskoadjutor bestellt. Er trug fortan auch den Titel ''Titularbischof von Adraa''. Die Bischofsweihe spendete ihm am [[4. Oktober]] 1874 Erzbischof [[Maximilian Joseph von Tarnóczy]].
 
Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Haller ging nach dem frühen Tod seines Vaters aufs Benediktinergymnasium in Meran, später ins Lyzeum in Innsbruck. Sein Studium absolvierte er am Priesterseminar in Trient. Am [[21. Mai]] [[1848]] wurde er in Trient zum Priester geweiht und als Kooperator zurück ins Passeiertal geschickt. Am [[14. August]] [[1874]] wurde er in Trient zum Bischofskoadjutor bestellt. Er trug fortan auch den Titel ''Titularbischof von Adraa''. Die Bischofsweihe spendete ihm am [[4. Oktober]] 1874 Erzbischof [[Maximilian Joseph von Tarnóczy]].
  
Am [[20. Dezember]] [[1880]] wurde er zum Weihbischof von Salzburg ernannt und diente Erzbischof [[Franz de Paula Albert Eder|Franz Albert Eder]]. Am [[10. August]] [[1890]] folgte er Eder als Erzbischof nach. Am [[29. November]] [[1895]] wurde er von Papst Leo XIII. - als erster Bauernsohn in der Kirchengeschichte - zum Kardinal erhoben und zum ''Kardinalpriester von S. Bartolomeo all'Isola'' ernannt.
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Am [[20. Dezember]] [[1880]] wurde er zum [[Weihbischof]] der [[Erzdiözese Salzburg]]ernannt und diente Erzbischof [[Franz de Paula Albert Eder|Franz Albert Eder]]. Am [[10. August]] [[1890]] folgte er Eder als Erzbischof nach. Am [[29. November]] [[1895]] wurde er von Papst Leo XIII. - als erster Bauernsohn in der Kirchengeschichte - zum Kardinal erhoben und zum ''Kardinalpriester von S. Bartolomeo all'Isola'' ernannt.
  
Haller starb am 5. Mai 1900 im Alter von 75 Jahren.
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Am [[4. Dezember]] [[1899]] erteilte er den [[Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver]] die Genehmigung zur Anlegung eines kleinen Schwesternfriedhofes auf dem Gelände des [[Missionshaus Maria Sorg der St. Petrus Claver Sodalität|Missionshauses Maria Sorg der St. Petrus Claver Sodalität]] als Filialfriedhof der [[Pfarre Bergheim]].
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Haller starb am 5. April 1900 im Alter von 75 Jahren.
  
 
==Quellen==
 
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*  [http://bautz.de/bbkl/h/haller_jo.shtml Bautz Kirchenlexikon]
 
*  [http://bautz.de/bbkl/h/haller_jo.shtml Bautz Kirchenlexikon]
 
*  [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bhallj.html Catholic Hierarchy]
 
*  [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bhallj.html Catholic Hierarchy]
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*  Nekrolog auf Haller, [[Salzburger Chronik]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19000406&seite=1&zoom=33&query=%22haller%22&ref=anno-search  vom 6.4.1900] sowie in [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1900&page=296&qid=7FA5USL9SA2MBBR2I3D5FHUHLIRI0O&size=45 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1900
  
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Aktuelle Version vom 22. November 2024, 15:52 Uhr

Kardinal Johannes Haller, 1895.

Dr. Johann IV. Evangelist Haller (* 30. April 1825 in St. Martin im Passeiertal, Südtirol; † 5. April 1900 in der Stadt Salzburg) war Weihbischof und später (Fürst)Erzbischof von Salzburg.

Leben

Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Haller ging nach dem frühen Tod seines Vaters aufs Benediktinergymnasium in Meran, später ins Lyzeum in Innsbruck. Sein Studium absolvierte er am Priesterseminar in Trient. Am 21. Mai 1848 wurde er in Trient zum Priester geweiht und als Kooperator zurück ins Passeiertal geschickt. Am 14. August 1874 wurde er in Trient zum Bischofskoadjutor bestellt. Er trug fortan auch den Titel Titularbischof von Adraa. Die Bischofsweihe spendete ihm am 4. Oktober 1874 Erzbischof Maximilian Joseph von Tarnóczy.

Am 20. Dezember 1880 wurde er zum Weihbischof der Erzdiözese Salzburgernannt und diente Erzbischof Franz Albert Eder. Am 10. August 1890 folgte er Eder als Erzbischof nach. Am 29. November 1895 wurde er von Papst Leo XIII. - als erster Bauernsohn in der Kirchengeschichte - zum Kardinal erhoben und zum Kardinalpriester von S. Bartolomeo all'Isola ernannt.

Am 4. Dezember 1899 erteilte er den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver die Genehmigung zur Anlegung eines kleinen Schwesternfriedhofes auf dem Gelände des Missionshauses Maria Sorg der St. Petrus Claver Sodalität als Filialfriedhof der Pfarre Bergheim.

Haller starb am 5. April 1900 im Alter von 75 Jahren.

Quellen

Zeitfolge


Salzburger Bischöfe, Erz- und Fürsterzbischöfe
Liste bitte

Bischöfe, 7. bis 8. Jahrhundert
Rupert von Salzburg · Vitalis · Flobrigis · Johannes I. · Virgil


Erzbischöfe
8. bis 10. Jahrhundert
Arn · Adalram · Liupram · Adalwin · Adalbert I. · Theotmar I. · Pilgrim I. · Adalbert II. · Egilolf · Herold · Friedrich I. · Hartwig
11. Jahrhundert
Gunther von Meißen · Thietmar II. · Baldwin · Gebhard · Berthold von Moosburg · Thiemo
12. Jahrhundert
Konrad I. von Abenberg · Eberhard I. von Biburg · Konrad II. von Babenberg · Adalbert III. von Böhmen · Heinrich von Berchtesgaden · Konrad III. von Wittelsbach · Adalbert III. von Böhmen
13. Jahrhundert
Eberhard II. von Regensberg · Burkhart I. von Ziegenhain · Philipp von Spanheim · Ulrich I. · Wlodizlaus von Schlesien · Friedrich II. von Walchen · Rudolf I. von Hohenegg · Stephan von Niederbayern · Konrad IV. von Fohnsdorf
14. Jahrhundert
Weichart von Polheim · Friedrich III. von Leibnitz · Heinrich von Pirnbrunn


Fürsterzbischöfe
Ortolf von Weißeneck · Pilgrim II. von Puchheim · Gregor Schenk von Osterwitz
15. Jahrhundert
Berthold von Wehingen · Eberhard III. von Neuhaus · Eberhard IV. von Starhemberg · Johann II. von Reisberg · Friedrich IV. Truchseß von Emmerberg · Sigmund I. von Volkersdorf · Burkhard II. von Weißpriach · Bernhard von Rohr · Johann III. Beckenschlager · Friedrich V. Graf von Schaunberg · Sigmund II. von Hollenegg
16. Jahrhundert
Leonhard von Keutschach · Matthäus Lang von Wellenburg · Ernst Herzog von Bayern · Michael von Kuenburg · Johann Jakob Kuen von Belasy · Georg von Kuenburg · Wolf Dietrich von Raitenau
17. Jahrhundert
Markus Sittikus von Hohenems · Paris Graf von Lodron · Guidobald Graf von Thun und Hohenstein · Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg · Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein
18. Jahrhundert
Franz Anton Fürst Harrach · Leopold Anton Freiherr von Firmian · Jakob Ernst Graf Liechtenstein · Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein · Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach · Hieronymus Graf Colloredo


Erzbischöfe, die noch den Titel "Fürsterzbischof" trugen, aber keine weltliche Macht mehr hatten
19. Jahrhundert
Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg · Leopold Maximilian von Firmian · Augustin Johann Joseph Gruber · Maximilian Josef von Tarnóczy · Franz de Paula Albert Eder · Johann IV. Evangelist Haller
20. Jahrhundert
Johann V. Baptist Katschthaler · Balthasar Kaltner · Ignaz Rieder · Sigismund IV. von Waitz · Andreas II. Rohracher


Erzbischöfe 20. und 21. Jahrhundert
Eduard Macheiner · Karl Berg · Georg Eder ·Alois Kothgasser · Franz Lackner