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| − | Das Brennkogelkees befindet sich im Süden der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] westlich oberhalb des [[Ferleitental]]s. Es fließt zwischen dem [[Brennkogel]] im Osten und dem [[Kloben]] im Westen in südlöstliche Richtung von etwa 3 | + | Das Brennkogelkees befindet sich im Süden der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] westlich oberhalb des [[Ferleitental]]s. Es fließt zwischen dem [[Brennkogel]] im Osten und dem [[Kloben]] im Westen in südlöstliche Richtung von etwa 3 300 m ü. A. auf 2 600 m ü. A. |
Es war in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s etwa noch doppelt so groß wie in den ersten Jahrzehnten des [[21. Jahrhundert]]s. | Es war in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s etwa noch doppelt so groß wie in den ersten Jahrzehnten des [[21. Jahrhundert]]s. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
| − | Ein Dr. F. Trnka berichtete in seinen Tourenberichten aus den Jahren [[1896]] und [[1897]] von einer Tour über diesen Gletscher:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&datum=18980004&query=((text:Brennkogelkees))&ref=anno-search&seite=48 ANNO | + | Ein Dr. F. Trnka berichtete in seinen Tourenberichten aus den Jahren [[1896]] und [[1897]] von einer Tour über diesen Gletscher:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=otz&datum=18980004&query=((text:Brennkogelkees))&ref=anno-search&seite=48 ANNO], [[Österreichische Touristenzeitung]], Ausgabe 1898, Seite 48]</ref><blockquote>''[[12. Juli]] [[1896]]: Fr. zur [[Pfandlscharte]] über den Westgrat auf den [[Spielmann]] 3028 m, über den Nordostgrat herab, dann auf den [[Kloben]] 2936 m, auf dem Nordwestgrat zum Brennkogelkees zur [[Trauneralm]], nach [[Ferleiten]] und [[Bruck]] i. P.''</blockquote> |
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| + | [[Datei:2025 03 21 Flug Grossglockner Hochalpenstrasse Wolfgang Seifert 01 01.jpg|thumb|Rechts der Kloben, Bildmitte der Brennkogel, dazwischen das Brennkogelkees, das als zentrales Gletscherskigebiet geplant war.]] | ||
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| + | Das Projekt "Gletscherskigebiet Brennkogel-Kloben" wurde [[1965]] vom [[Salzburger Landesverkehrsamt]] vom damaligen Landesverkehrsdirektor [[Hofrat]] Dr. [[Johann Manzano]] vorgestellt. Zwischen dem Brennkogel und dem südwestlich gelegenen [[Kloben]] (2 938 m ü. A.) befand sich damals noch das Brennkogelkees als größerer [[Gletscher]]. Aus diesem Bereich hätten sich mehrere Abfahrtsvarianten bis zur [[Trauneralm]] (1 522 m ü. A.) im südlichen [[Ferleitental]] angeboten. Der gelernte Mittelschulprofessor, Erstbegeher der [[Eiskögele]]-Nordwand in der [[Glocknergruppe]] (zusammen mit [[Gottfried Wolfgang|Friedl Wolfgang]]) und Sportpionier [[Alfred Rössner]] stellte in seinem Gutachten fest, dass es im gesamten [[Ostalpen]]raum kein hochalpines Skigebiet gibt, das direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegt wie in diesem Fall an der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Er sah vor allem im Frühjahrskilauf große Chancen. Jedoch wurde dieses Projekt nie realisiert.<ref>[[Großglockner-Wallack-Archiv]], ein Beitrag der "[[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)|Salzburger Wirtschaft]]", Ausgabe vom 14. Jänner 1965, in: [[Peter Krackowizer|Krackowizer, Peter]]: "[[Glockner-Splitter. Geschichten rund um die Großglockner Hochalpenstraße.]]"</ref><ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=l5JtzfZVCH9gTRl9uLFZ0v0q2yzYraaiDuopg4tgghAByDb93YPTFgt3XWU%2FE%2FC%2BwA87bCHa6dfzRpavc6NcNLP%2B22BmHRLASfdOSjpO0X6LaqBLAtU6GLT5GYnB9HEQ&id1=19621027_32&q=Brennkogel-Kloben#sn-archiv-32 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 27. Oktober 1962, Seite 32</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2025, 16:35 Uhr
Das Brennkogelkees ist ein Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern in der Glocknergruppe in den Hohen Tauern.
Geografie
Das Brennkogelkees befindet sich im Süden der Pinzgauer Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße westlich oberhalb des Ferleitentals. Es fließt zwischen dem Brennkogel im Osten und dem Kloben im Westen in südlöstliche Richtung von etwa 3 300 m ü. A. auf 2 600 m ü. A.
Es war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts etwa noch doppelt so groß wie in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts.
Geschichte
Ein Dr. F. Trnka berichtete in seinen Tourenberichten aus den Jahren 1896 und 1897 von einer Tour über diesen Gletscher:[1]
12. Juli 1896: Fr. zur Pfandlscharte über den Westgrat auf den Spielmann 3028 m, über den Nordostgrat herab, dann auf den Kloben 2936 m, auf dem Nordwestgrat zum Brennkogelkees zur Trauneralm, nach Ferleiten und Bruck i. P.
Skigebietprojekt
Das Projekt "Gletscherskigebiet Brennkogel-Kloben" wurde 1965 vom Salzburger Landesverkehrsamt vom damaligen Landesverkehrsdirektor Hofrat Dr. Johann Manzano vorgestellt. Zwischen dem Brennkogel und dem südwestlich gelegenen Kloben (2 938 m ü. A.) befand sich damals noch das Brennkogelkees als größerer Gletscher. Aus diesem Bereich hätten sich mehrere Abfahrtsvarianten bis zur Trauneralm (1 522 m ü. A.) im südlichen Ferleitental angeboten. Der gelernte Mittelschulprofessor, Erstbegeher der Eiskögele-Nordwand in der Glocknergruppe (zusammen mit Friedl Wolfgang) und Sportpionier Alfred Rössner stellte in seinem Gutachten fest, dass es im gesamten Ostalpenraum kein hochalpines Skigebiet gibt, das direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegt wie in diesem Fall an der Großglockner Hochalpenstraße. Er sah vor allem im Frühjahrskilauf große Chancen. Jedoch wurde dieses Projekt nie realisiert.[2][3]
Bilder
Brennkogelkees – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- Lage auf AMap (korrigierter neuer Link, Datenstand 5. November 2022)
Quelle
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Einzelnachweis
- ↑ ANNO, Österreichische Touristenzeitung, Ausgabe 1898, Seite 48]
- ↑ Großglockner-Wallack-Archiv, ein Beitrag der "Salzburger Wirtschaft", Ausgabe vom 14. Jänner 1965, in: Krackowizer, Peter: "Glockner-Splitter. Geschichten rund um die Großglockner Hochalpenstraße."
- ↑ www.sn.at, Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 27. Oktober 1962, Seite 32